Freitag, 10. Juni 2016

10 Tipps, die Dir Veränderungen zum Geschenk machen


Ein Gastbeitrag von Nadja Forster

So viele Menschen haben Angst vor Veränderung, wehren sich oft mit Händen und Füßen dagegen, obwohl jeder von uns tagtäglich viele Veränderungen durchläuft und auch meistert. Privat als auch im Business. 

Immer dann, wenn wir neue Nachrichten bekommen, wenn der liebste Kugelschreiber kaputt geht, wenn die Materialien, die wir bestellt haben nicht geliefert werden, wenn ein neuer Kundenauftrag hereinkommt, wenn Entscheidungen getroffen werden, also bei allem was neu passiert, stoßen wir eine Veränderung an.

Egal ob es kleine oder große Veränderungen sind, wir durchlaufen immer die gleichen Phasen, auch Change-Kurve genannt, manchmal so schnell, dass wir sie gar nicht bemerken und dann gibt es die Veränderungen, die uns auf der kompletten Reise durch die einzelnen Kurvenabschnitte hautnah und live mitnehmen. 

Schock: Als erstes kommt die Nachricht von außen über eine veränderte Situation oder man entscheidet sich selbst, etwas zu ändern bzw. anders zu machen. 

Verneinung: Haben wir die Entscheidung getroffen oder die Nachricht über die Veränderung empfangen, geht der Energiepegel erst einmal nach oben, Euphorie und die Klarheit über die neue Situation setzen Energie frei. Trotzdem kommen wir in einen Verneinungszustand, entweder, weil man die neue Situation nicht anerkennt oder weil die ersten Gedanken aufkommen, dass wir uns doch dafür nicht wirklich entschieden haben, oder doch? Zu diesem Zeitpunkt wollen wir uns die Veränderung oder die eigene Entscheidung wieder ausreden.

Wut / Ärger: Wir werden wütend auf die neue Situation oder Person, die uns aus der aktuellen doch „guten und funktionierenden “ Ist-Situation herausholt oder wir ärgeren uns selbst darüber, warum wir uns dieses „Neue“ bloß antun. Erste Zweifel kommen auf: braucht es das wirklich?

Tal der Tränen: Hier sind die Zweifel am größten. Hilflosigkeit breitet sich aus. Es fühlt sich an, als wäre alles umsonst und es funktioniert sowieso nicht. Bildlich gesprochen liegt man am Boden und kann nicht mehr aufstehen. Der Glauben an sich selbst, ist hier sehr gering bis gar nicht vorhanden. Umso größer die Veränderung, umso schlimmer fühlt sich diese Phase an.

Ausprobieren: Hier akzeptieren wir die neue Situation immer mehr. Es zeigen sich kleine Lichtblicke am Horizont. Kleine Ideen flackern auf, wie die Umsetzung doch möglich ist. Kleine Schritte werden ausprobiert - manche funktionieren, manche nicht. Die Neugierde wächst und das Selbstvertrauen steigt wieder.

Erkennen: Wir erkennen, dass das „Neue“ doch möglich ist, das wir noch nicht am Ziel sind, aber trotzdem schon auf einem guten Weg. Wir stabilisieren das bisher neu gelernte und festigen die neuen Wege, die wir schon erfolgreich ausprobiert haben. Die Zuversicht und auch das Selbstvertrauen steigen stetig.

Integrieren: Wir haben es geschafft; Der neue Weg, das neue Ziel ist erreicht und wir haben all unsere Lösungen gefunden, die für die Umsetzung der Veränderung nötig sind. Wir bewegen uns wieder auf sicherem Terrain und haben das Neue für uns im alltäglichen Ablauf integriert. Wir fühlen uns sicher und stark.

Wichtig ist, dass bei jeder Veränderung - egal ob positive oder eher negative Nachrichten kommen - 
auch eine Zeit dabei ist, in der wir uns gar nicht wohl fühlen, in der alles schwierig ist, wir an allem zweifeln.

Und hier ist der Punkt, an dem die meisten die Veränderung leider abbrechen und umkehren, um zum alt bewährten zurückkehren. 

Und das kurz vor dem ZIEL!

Schade! Denn dieser kritische Punkt ist genau der Moment, der uns zeigt, dass wir genau auf dem richtigen Weg sind!

Also bleib dran, halte aus, geh Deine Schritte weiter - Schritt um Schritt und die Lichtblicke und erfolgreichen Momente werden sich einstellen. Manchmal dauert es, gefühlt viel zu lange. Denn umso größer die Veränderung ist, umso länger dauern auch die einzelnen Phasenabschnitte. Und doch bist Du hier genau richtig.

Du weißt nun, dass wirklich jede Veränderung nach dem gleichen Prinzip abläuft. 

Also, was machst Du am besten, wenn eine spürbare Veränderung ansteht?
  1. Erkenne, in welcher jeweiligen Phase der Veränderung Du steckst
  2. Mache in den schwierigeren Phasen Deine Lieblingsdinge, die Dir gut tun, Dir Spaß machen und Dich in der Balance halten
  3. Sei Dir Deiner Stärken bewusst und setze sie zielgerichtet für Dein Thema ein.
  4. Suche Dir ein starkes Umfeld und andere Menschen, die Dich auf Deinem Weg unterstützen.
  5. Halte durch und manche Momente auch aus, lenke Dich dabei mit anderen Fragestellungen ab.
  6. Bleibe auf Deinem Weg und gehe immer weiter.
  7. Vertraue auf Dich!
  8. Lass die negativen Gedanken los und sieh sie als Deine Wegweiser, dass Du genau richtig bist.
  9. Genieße jeden einzelnen Lichtblick und die kleinen und große Erfolge auf dem Weg.
  10. Feiere, wenn Du Dein Ziel erreicht hast.
Glaubst Du nun, dass Du es schaffst? Ich schon! Denn Du beweist es schließlich jeden Tag aufs Neue, und was Du bei kleinen Veränderungen schaffst, packst Du auch bei größeren.

Welche Auswirkungen es noch bei größeren Veränderungen geben kann und wie Du auch Deine Mitarbeiter für Veränderungen gewinnen kannst, schreibe ich Dir in meinen nächsten Beiträgen!


Viele Grüße
Nadja



Zur Autorin Nadja Forster



Als Business-Coach für Potenziale & Authentizität hilft sie Unternehmerinnen ihre unentdeckten Potenziale und Möglichkeiten im Business und bei den Mitarbeitern zu erkennen, zu nutzen und sie mit Leichtigkeit und Spaß in Businesserfolg umzuwandeln. Sie ist übrigens an der Onlinemesse „LebensZiele“, vom 20. bis 22.06.2016, an ihrem Stand erreichbar. 
 
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P.S.

Nadja ist natürlich im nächsten Podcast im Interview zu Gast! :-) Einmal mehr eine gelungene Sache, Sie dürfen gespannt sein! Diese Episode wird Anfang nächste Woche veröffentlicht. Herzlich, Chantal Perrinjaquet



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