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Samstag, 9. Mai 2015

3 Schritte zu mehr Gelassenheit im Geschäftsalltag

Der Text zu obigem Titel ist vor kurzem als Gastartikel im Online-Magazin "Neue Wege gehen" von True Impact veröffentlicht worden. Lest ihn hier selbst nach!

Online-Magazin "Neue Wege gehen"

Zur Zeit lerne ich, wie ich meine Blogbeiträge vertonen kann. Die Idee ist, in Zukunft jeden Blogbeitrag von mir in einem Podcast "Für Businessfrauen" zu veröffentlichen. Wie oft habe ich es schon geschätzt, Audios während dem Bügeln oder Autofahren hören zu können? Kennen Sie das auch, dass Sie manchmal tatsächlich keine Zeit haben, um einen guten Text zu lesen?


Hier ist mein erster Versuch mit dem Text "3 Schritte zu mehr Gelassenheit im Geschäftsalltag", ich wünsche viel Freude!




Dienstag, 7. April 2015

Schlaflose Nächte, Schwindelgefühle und Co.

Für Frauen im Business

Sind Sie feinfühlig? Schlaflose Nächte, Schwächenanfälle und Co.

"Weisst du, und dann habe ich tagsüber zu allem dazu noch seltsame Schwächeanfälle und Schwindelgefühle. Als ob meine schlaflosen Nächte nicht genügen würden. Und mein Junge klagt neuerdings über Kopfweh."

Das ist die Aussage eines Vaters, den ich gestern mit seiner Familie für einen entspannten Feiertagsnachmittag getroffen habe. Er und seine Frau machten sich grosse Sorgen über diese neuen Symptome, die sich erst seit kurzem bei allen Familienmitgliedern zeigen.


Geht es Ihnen ähnlich? Es würde mich nicht wundern. Denn solche Aussagen höre ich von vielen verschiedenen Menschen in meinem beruflichen und privaten Umfeld, meistens von Frauen. Medizinische Abklärungen (die ich Ihnen als Erstes empfehle), ergaben keine Resultate.
Auch ich kann die Schwindelgefühle, die mich erst seit ein paar Tagen begleiten, unterschreiben. Als Coach und Trainerin für persönliche Entwicklung kommen mir natürlich einige Gründe in den Sinn, die als Ursache in Frage kommen könnten. Punkte, wo wir mit bewusstem Hinschauen vieles verändern können. Hier liste ich nur einige auf:

  • Überarbeitet sein (vor allem Mütter wissen hier ein "Liedlein" davon zu singen)
  • "Gestresst" sein in dem Sinne, dass sich die Termine und Ansprüche überschlagen
  • Keine bewussten Pausen, die Ruhe und Auftanken ermöglichen
  • Kein konsequentes Durchsetzen von Regeln und Abläufen, falls überhaupt vorhanden.

Nicht jede unter uns Frauen im Business kommt gleich gut mit diesen Themen zurecht. Viele haben hier echtes Potential, ihre Lebensqualität massiv zu verbessern. Aber auch viele haben diese Punkte sehr wohl im Griff. Und kennen trotzdem Symptome wie Schlaflosigkeit und Co.

Auch ich habe dank den Schwindelgefühlen die Chance wahrgenommen, mein Alltagsmanagement wieder einmal zu überprüfen und natürlich einige Faktoren gefunden, die ich erneut optimieren kann. Es hört ja nie auf, nicht wahr? Und trotzdem. Die Symptome verschwinden nicht. Warum?

Energetische Veränderungen um uns herum
In den folgenden Themen bin ich keine Expertin. Aber als praktizierendes Medium und Persönlichkeitscoach, welche in der Arbeit mit meinen KundInnen tagtäglich mit dem "Bewusst-werden" zu tun hat, spüre ich die nicht leugbaren Aspekte dieser Einflüsse:

1. Erhöhung der Erdschwingung
Bestimmt haben Sie auch schon davon gehört oder gelesen, dass sich auf unserer Erde und in unserer Gesellschaft einiges am Verändern ist. Spätestens mit der apokalyptischen Androhung des Weltunterganges per Ende 2012, wo alle Welt davon gesprochen hat, hat man etwas davon mitbekommen. Googlen Sie, falls es Sie interessiert, den Begriff "Bovi-Einheiten". Bovi ist ein Mass, um Schwingungen zu messen. Damit können unterschiedlichste Menschen an unterschiedlichsten Orten der Welt seit Jahren Schwingungsveränderungen an der Erde feststellen.

2. Erhöhung unserer eigenen Schwingung
Auch die Schwingung von uns Menschen verändert sich. Das hat damit zu tun, dass wir "bewusster" werden dürfen. Unser Tun und Denken mehr nach innen richten, mehr Verantwortung für uns, unsere Nahrung und unser Tun und Lassen übernehmen. Mehr zur Ruhe kommen, sich mehr Gutes tun.

3. 2015, das Finsternisjahr
Dass Sonne, Mond aber auch Sternenkonstellationen uns beeinflussen, dürfte von den meisten unter uns nicht mehr hinterfragt werden. Alleine die Tatsache, dass der Mond Ebbe und Flut beeinflusst, beweist dies. Im aktuellen Jahr 2015 werden wir 4 Finsternisse (Sonnen- und Mondfinsternisse) erleben. Begonnen hat es am 20. März, wo zusätzlich noch die Tagundnachtgleiche (Frühlingsanfang) stattfand. Googlen Sie hierzu "Sonnenwende" und "Finsternisse". Beides sind Phänomene, wo die Menschheit seit tausenden von Jahren berichtet, dass sie uns beeinflussen.

Alle drei Punkte (und ich bin sicher, dass Kenner hier sogar noch mehr Gründe anfügen könnten), sind Gründe dafür, dass sich besonders feinfühlige Menschen neuen Symptomen ausgesetzt fühlen.

Was tun?
Wenn Sie sich nicht ganz sicher darüber sind, ob die Gründe Ihrer Symptome in der erhöhten Energie oder in Ihrem Alltagsmanagement zu suchen sind, so abonnieren Sie mein kostenloses 7-Tage-Paket (Eintrag oben in der rechten Spalte möglich). Da drin erhalten Sie einen Fragebogen, der Ihnen zu Klarheit verhilft. Und noch einige andere Goodies, die ich für das entspanntere Erleben des Business-Alltages sehr empfehlen kann.
Fakt ist - dass wir für beide Ursachen etwas tun können. Denn beide Ursachen haben folgende Punkte gemeinsam, die bei der Heilung helfen können:

  1. Nehmen Sie Ihre Symptome liebevoll an (Schlaflos? Nicht ärgern. Ihr Körper und Geist tanken trotzdem auf, wenn Sie es ruhig nehmen. Tee trinken, in gedämpftem Licht etwas lesen, darüber Schmunzeln. Schwindel? Tief durchatmen, sich hinsetzen innerlich lächeln: Wann habe ich die letzte Pause gemacht?).
  2. Lernen Sie, abzugrenzen ("Nein" sagen; regelmässige Pausen durchsetzen; nur 1 Priorität pro Tag erledigen; Unwichtiges delegieren oder sein lassen).
  3. Nehmen Sie die Tatsache an, dass Veränderungen anstehen. Schicken Sie sich da hinein! Die einzige Konstante im Leben ist sowieso die Veränderung. Solange Sie sich wehren, schaden Sie nur sich selber.

Viele Beschwerden, die wir in der heutigen Zeit erleben, können wertvolle Wegweiser auf der Reise zu uns selbst, zu unserer Mitte, zum Erkennen unseres wahren Selbstes sein.
Deshalb ist für mich jede dieser Beschwerden ein "Geschenk", selbst wenn es im ersten Augenblick als unangenehm empfunden wird. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Geschenke erkennen und liebevoll annehmen!

Herzlich, Chantal Perrinjaquet

P.S. Welche Erfahrungen haben Sie, liebe LeserInnen mit Ihren Beschwerden? Welche Geschenke durften Sie dadurch schon erfahren? Ich freue mich auf Ihre Berichte/Kommentare in diesem Blog.


Dienstag, 13. Januar 2015

Möge doch endlich was passieren!

Ertappen Sie sich auch immer wieder mal dabei, sich unbewusst zu wünschen, dass von irgendwoher "die grosse Erlösung" oder gar "ein Wunder" kommt? Ich denke, jeder kennt das.

Es hat wohl mit verschiedenen Gründen zu tun, weshalb wir Menschen dies tun. Einerseits könnte es damit zu tun haben, dass wir gerne unbewusst die Verantwortung abgeben und somit meinen, dass von Aussen "etwas passiert" oder Andere "schon etwas tun":

Verantwortung abgeben? - Damit meine ich eines unserer grössten Erben  der vergangen paar hundert Jahre. Wir wurden gelenkt, manipuliert und in Schach gehalten. Von Kirche, Staat, Politik und Wirtschaft. Dass der einzelne Mensch selbständig überlegen und etwas tun kann, durfte nicht sein. Die grossen Instanzen hätten ja ansonsten die Kontrolle und somit die Macht über uns Einzelne verloren. Welche Gefahr, wenn wir selber denken!

Wenn wir lernen, unser selbständiges Denken und Tun abzugeben, geben wir auch die Verantwortung ab. So bekamen wir unser Erbe, dass "Andere" "Schuld" sind. An allem, was gut und schief läuft. Wir haben so gelernt, dass wir immer Gründe im Aussen suchen sollen, wenn etwas gut läuft oder nicht stimmt.  Beim Staaat, der Kirche, dem Wetter, dem Chef, unsere Familie, etc.

So haben wir verlernt, dass die wahre Verantwortung für Veränderung bei uns liegt. Das kann einer der Gründe sein, weshalb wir uns unbewusst gerne  von "Aussen" ein Wunder oder "die Erlösung" wünschen.

Es könnte allerdings auch damit zu tun haben, dass wir innerlich und tief in uns drin unsere wahre Fähigkeit, uns mit dem "Grossen" (Gott, Universum, Buddha, Geistige Welt etc) zu verbinden, erkennen und ein unbewusstes Gebet nach "oben" senden.

Egal welcher Religion, welcher Glaubensrichtung wir angehören; die meisten von uns wissen und glauben, dass etwas "Grösseres" existiert und dies über uns wacht. Egal welcher Religion, welcher Glaubensrichtung wir angehören - in jeder ist traditionell eine Form des Innehaltens, des Gebetes, des Dankens und/oder des "Bittens" vorhanden.

Viele von uns beten oder meditieren noch oder wieder bewusst.  Viele von uns haben es jedoch verlernt. "Beten" ist nichts anderes, als "bitten". Auch in den Lehren der universellen  Gesetze wird auf das bewusste Bitten hingewiesen. Auch zu unserem alten Erbe gehört das Beten, das Bitten. Diejenige unter uns, die es verlernt haben oder es sich wieder  aneignen, dürften sich hin und wieder beim unbewussten Senden eines Wunsches nach "oben" erwischen. Dies bewusst zu tun, gibt die maximale Kraft da hinein.

Es geschehen immer wieder mal "Wunder". Dinge, die von aussen kommen und uns positiv überraschen, bereichern, beglücken! Das ist "wunder-bar". Genuss und Dankbarkeit als Reaktion darauf sind hier sehr angebracht und stossen weitere Wellen für dieses Wunder an. Eine meiner nächsten Blogbeiträge wird darüber mehr berichten. ;-)

Meist jedoch liegt die wahre Macht der Veränderung und des "Erlösens" nur bei uns selbst. In dem Moment, wo wir uns bei einem "unbewussten" Gebet nach oben erwischen, es möge doch etwas passieren, wäre der passende Augenblick vor der eigenen Haustüre zu kehren:

1. Gäbe es etwas, was ICH für diesen Wunsch nach Veränderung tun könnte? Vielleicht habe ich tatsächlich schon einiges in Bewegung gebracht. Vielleicht gäbe es noch mehr, was ich dafür tun könnte? Aufrichtiges Analisieren ist hier von Vorteil.
2. Gäbe es etwas, was ich für die Instanz, von welcher ich die Veränderung erwarte, tun könnte, um sie dabei zu unterstützen? Dies ist natürlich kein selbstverständlicher Akt. Denn wir wären uns ja im Klaren darüber, dass es "nicht unser Problem" wäre, etwas zu tun. Die Bereitschaft jedoch, der Instanz, von der man etwas erwartet, Unterstützung zu bieten, würde einiges an Heilung und Energie ins Fliessen bringen. Wetten?
3. Könnte ich hierzu vielleicht auch meine persönliche innere Haltung verändern, um die Dringlichkeit dieses Wunsches ein wenig zu minimieren? Vielleicht würde damit sogar nicht nur der Instanz, von welcher man Veränderungen verlangt, ein Dienst getan. Nein, nicht nur. Den grössten Dienst würden wir wohl uns selbst tun: Die Veränderung unserer inneren Einstellung könnte uns noch einiges an Ent-täuschungen und somit an Leiden und Sorgen ersparen. 

Dies ist wohl der wertvollste Schritt, gerade wenn es sich um einen Wunsch an eine Instanz handelt, bei welcher wir feststellen, dass die ersten beiden Punkte sauber erledigt sind und wir GAR nichts mehr tun können. Ausser dafür sorgen, dass wir nicht mehr leiden....

Ich wünsche Ihnen von Herzen wenig Leiden und viele wunder-volle Überraschungen!

Herzlich, Chantal Perrinjaquet


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Selbstliebe - ein Egotripp?

Wenn Sie mich ein wenig kennen, wissen Sie, wieviele Feuer ich meist gleichzeitig ob habe. Und ich kann Ihnen sagen; es ist wunderbar! Obwohl es für mich immer wieder von Neuem eine Herausforderung ist, meine Ressourcen und Kräfte gut einzuteilen, macht es tiefe Freude, mehrere Projekte aufs Mal zu betreuen. Was kann ich für mich tun, bevor ich für andere da bin? - Selbstliebe pur.


Im Zusammenhang mit den aktuellen Projekten habe ich in den vergangenen Tagen oft über das Thema "Selbstliebe" nachgedacht, mich mit Menschen um mich herum auch darüber ausgetauscht. Ich stelle fest, wieviele dieses Thema mit einem "Egotripp" gleichsetzen. "Wer bin ich, mich selbst zu lieben? Wer bin ich, diesem Punkt Gewicht zu geben?" ist oft eine Resonanz, eine spontane Reaktion in irgend einer Form.

Nun, ich gebe zu... ich kenne das zu genüge. Und ich denke, den Meisten geht es so, wie es mir jahrelang auch gegangen ist, bevor ich mich ernsthaft und täglich mit meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung befasst habe: Ich wurde zur Bescheidenheit erzogen. Dazu, dass die Bedürfnisse anderer zu erst kommen. Dazu, dass man darüber nachdenkt, was andere wohl über einen denken. Dazu, dass ich nur dann Anerkennung ernte, wenn ich mich komplett und klar ersichtlich für andere "aufopfere" und einsetze. Dann werde ich gemocht! Das gibt einen guten Ruf in der Gesellschaft! Das ist rechtschaffend! "Das ist eine Gute, sie setzt sich so selbstlos für Andere ein!"

Aus dieser Position heraus kann "Selbstliebe" nur als "Egotripp" ankommen, das verstehe ich sehr gut. "Wer bin ich, mich selbst zu lieben? Wer bin ich, mich selbst an erster Stelle zu setzen? So was von egoistisch."

Interessant ist ja, dass der Volksmund hingegen auch sagt, dass "nur wer sich selbst liebt, wirklich lieben kann".  Das ist auch sehr spannend, finden Sie nicht auch? Ich könnte wetten, dass jeder diesen Satz unterschreiben kann. Denn wer sich selbst ablehnt, kann sich kaum öffnen und somit kaum andere oder Anderes lieben.

Mit "lieben" ist hier natürlich das "Annehmen", das "Stehen lassen" gemeint. Zuerst sich selbst anzunehmen bedeutet, auch beim Umfeld toleranter sein zu können. Sich als Basis zum Erkennen von Dingen und Menschen sagen können: "Das oder der ist OK, obwohl ich es anders machen würde."

Gehen wir nun zurück zur "Selbstliebe", ist damit tatsächlich nicht das Polieren des arroganten Egos gemeint, sondern das "Annehmen" seiner Selbst und das "ich finde mich OK".

Wie wichtig dieses Annehmen ist, zeigt sich in derart vielen Dingen, achten Sie mal darauf!
  • Haben Sie auch schon jemandem einen aufrichtigen Gefallen machen wollen - und der konnte ihn nicht annehmen? (Ob dieser Mensch sich selbst wirklich liebt?)
  • Haben Sie auch schon Menschen erlebt, die mit einer Begebenheit hadern - anstatt sie anzunehmen und den Frieden darauf zu legen? (Ob dieser Mensch sich selbst wirklich liebt?)
  • Haben Sie auch schon jemanden gekannt, der nicht verzeihen konnte, was ihm angetan worden ist? (Ob dieser Mensch sich selbst wirklich liebt?) 

Diese Situationen haben gemeinsam, dass die Menschen dahinter in den meisten Fällen Schwierigkeiten haben, sich selbst anzunehmen, sich selbst wirklich zu lieben. "Ich bin ok und Du bist ok", wäre eine wunderbare Basis zur toleranten Öffnung nach aussen. Und wie Sie auch dieser Phrase aus dem Volskmund entnehmen können: Zuerst kommt das "ich"...

Auch bei "nur wer sich selbst wirklich liebt, kann andere wirklich lieben " kommt zuerst das "ich".

Wenn wir ehrlich sind, sollte immer zuerst das "ich" kommen. Gerade bei Menschen, die so funktionieren wie Sie und ich - wir alle sind Dienende und bergen die Gefahr des "Helfersyndroms" in uns drin. Ein Begriff, den allen zugänglich ist: Vor lauter Bestreben, anderen zu helfen, vergessen wir uns selbst. Wir werden krank, unsere Nerven liegen blank und es fällt uns schwer, "nein" zu sagen; oft werden wir ausgenutzt.

Das "ich" darf also zuerst kommen. Besteht denn dann nicht doch die Gefahr, dass wir überborden und derartige Egoisten werden, dass andere darunter leiden müssen?

Ich glaube, hier haben wir genau die Gratwanderung der Definition lokalisiert: Den Unterschied zwischen "gesund und natürlich Selbstliebe zu pflegen" und "egoistisch und arrogant durch die Welt zu gehen"! Letzteren erkennt man nämlich daran, dass ihm egal ist, ob er andere und anderes bei seinem Tun und Lassen verletzt oder umrennt.

Die "gesunde Selbstliebe" rennt niemanden um. Im Gegenteil: Sie sorgt verantwortungsvoll dafür, dass unsere Energie- und Eigenwohl-Tanks aufgefüllt sind, bevor wir uns um andere kümmern. Denn nur dann können wir wirklich für andere da sein! Dann, wenn es auch uns gut geht! Eine gute Bestätigung dazu gibt mir stets folgende Überlebenssituation als Metapher:

Sind Sie auch schon in einem Flugzeug gesessen und haben den Anweisungen des Kabinenpersonals gelauscht? Die erklären einem sachlich die Notfall-Szenarien. Und Müttern, die ihre Kinder mit dabei haben, wir ganz klar gesagt, dass sie im Notfall die Sauerstoffmaske sich selbst zuerst überstülpen. Und erst danach dem Kind. Wem nützt eine Mutter, die zuerst ihr Kind versorgt und danach erstickt?

Wem nützt eine helfende und dienende Person, die dabei oder danach zusammenbricht?

Das Eigenwohl geht vor anderem Wohl - und wir "Helfersyndrömler" können wirklich dienen.

Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben... möchte jedoch diesen Blogbeitrag jetzt abrunden. Vielleicht machen Sie sich eine Freude, und denken in den nächsten Tagen über dieses Thema vermehrt nach. Vielleicht entdecken Sie noch weitere Vorteile und Aspekte im Zusammenhang mit "Selbstliebe"? Ich würde mich über Ihre Kommentare hier sehr freuen.

Selbstliebe ist die Basis von ALLEM. Es birgt die Heilung für uns und dann auch für andere in sich. Und somit auch für unser Miteinander. Lassen Sie uns JETZT bewusst damit beginnen!

Überlegen Sie: 
Wann kann ich mir als nächstes etwas Gutes tun? Tun Sie es! Und geniessen Sie es. :-)



Herzlich, Chantal Perrinjaquet