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Dienstag, 30. Juni 2015

3 Gründe, warum effizientes Prioritäten-Setzen wahrhaftig Wunder wirkt

(Anmerkung: Dieser Text ist anfang Juni in einem meiner Folgemails der kostenlosen Email-Reihe “Wie Sie in 5 Schritten Ihr "Bewusst werden" nutzen, um besser mit Druck umzugehen und sich automatisch abzugrenzen" erschienen. Ich hatte eine wunderbare Resonanz darauf, und deshalb beschlossen, ihn zu veröffentlichen, sowie einen Folgetext, den Sie in einigen Tagen hier lesen können.)

http://www.frauen-im-business.ch/business-formel/

Vielleicht haben Sie es mitgekriegt, dass ich mir Ende April durch einen Sturz vom Bike eine mittelschwere Hirnerschütterung zugezogen habe. Durch diesen Unfall durften mir schon einige „Benefits“ klar werden. Und einen teile ich jetzt mit Ihnen, exklusiv.

Auch ich bin seit fast 10 Jahren (selbständig) im Business tätig und kann zum Thema „Prioritäten setzen“ nicht nur als Businesstrainerin Tipps geben, sondern auch aus dem eigenen “Nähkästchen” plaudern. Einigen von Ihnen habe ich sogar schon in Coaching-Sitzungen oder in Kursen Tipps zum effizienten Zeitmanagement gegeben, welche Sie auch erfolgreich umgesetzt haben.

Können Sie sich vorstellen, dass sich “Dank” meinem Unfall meine Erfahrung in Bezug “effizientes Zeitmanagement” komplett verändert hat? Können Sie sich vorstellen, dass ich nun sogar beschlossen habe, diese neue Erfahrung - wenn ich wieder ganz gesund bin - in meinem Alltag weiterhin umzusetzen? Mir wäre es vor dem Unfall schwer gefallen, mir dies vorzustellen.

Der Beweis dafür ist, dass ich diese Art des Zeitmanagements schon vor einigen Monaten im Buch von Timothy Ferres “Die 4-Stunden-Woche” kennen gelernt habe. (Kennen Sie das Buch? Sehr empfehlenswert). Aber damals ist seine Botschaft leider nicht bei mir angekommen. Ich war sehr zufrieden damit, wie ich meine Zeit und meine Pendenzen organisierte. Ich gestehe: Ich merkte gar nicht, wie ich in eine neue Ära von Bedürfnis hineinrutschte.

Erst jetzt, nachdem ich nun die 3. Woche nach meinem Unfall „20%-Arbeiten“ üben darf, bekommt dies alles eine ganz neue Sichtweise. Und ich garantiere Ihnen: Es ist eine Sichtweise und ein Lernfeld, die ich einbehalten werde. Denn sie bedeuten eine komplett neue Art, meinen Tag einzuteilen und Prioritäten zu setzen.

Dadurch, dass ich während dieser drei Wochen „20%“ tatsächlich nicht in der Lage war, noch mehr zu arbeiten (manche Tage klappte gar nichts), war ich buchstäblich gezwungen, mich jeweils für das Allerwichtigste und gleichzeitig Dringendste zu entscheiden. An einem Tag war es eine Sitzung mit einer Kundin. An einem anderen Tag das Begleiten einer Coach-Absolventin. An einem weiteren Tag das Erledigen von Emails. Alles an einem Tag geht einfach nicht. Ich kriege sofort Schädelschmerzen und starke Schwindelgefühle. Mein Körper zwingt mich richtig dazu, mich für dieses mögliche Zeitfenster für das wirklich Wichtigste zu entscheiden.

Als ich nun Tim Ferris Buch nochmal las, kippte ich fast vom Stuhl, als er folgende Übung empfiehlt (sinngemäss): „Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Herzinfarkt oder einen anderen Befund, der sie dazu zwingt, nicht mehr als 2 Stunden am Tag zu arbeiten. Was würden Sie in diesen 2 Stunden tun? Wofür würden Sie sich entscheiden?“

Plötzlich begriff ich, was er uns Lesern mit dieser Philosophie für ein Geschenk gibt. Leider begriff ich es erst jetzt, mit dem Unfall.

Liebe Businessfrau: Von Herzen wünsche ich Ihnen, dass auch Sie die wunder-volle Botschaft dieser Übung verstehen und zwar ohne, dass Sie selber einen Unfall oder einen Herzinfarkt kreieren!

3 Gründe, warum effizientes Prioritäten-Setzen wahrhaftig Wunder wirkt:
  • Ich entscheide mich NUR für das Allerwichtigste
  • Der Rest geht wundersamerweise nicht „bachab“! Im Gegenteil. Ich realisiere, dass sich gewisse Dinge sogar von selbst erledigen.
  • Und in der restlichen Zeit lerne ich, mich mit meiner Musse zu beschäftigen…

Ganz ehrlich: Wann widmen Sie sich Ihrer Musse? Wie oft und wie lange im Tag gönnen Sie sich nur Zeit für sich selbst? Gedanken schweifen lassen, die Sonne und die Natur geniessen, meditieren, etwas Kreatives mit Freude und ohne Druck erledigen?

Gemäss Tim Ferris ist es möglich, mit seinem effizienten und neuzeitlichen Timemanagement sogar noch viel mehr zu verdienen, als mit einem 150%-Engagement. Es steckt natürlich noch einiges Mehr an Veränderung dahinter. Aber: Probieren wir es aus! :-) 

Weil wir es uns Wert sind. Und weil wir es können.

(Ich bin gespannt auf Ihre Feedbacks. Teilen Sie sie hier über die Kommentarfunktion. Sie können sicher sein, dass auch andere Ladies dankbar für diesen vielleicht mutigen Schritt sind.)


Herzlich, Chantal Perrinjaquet

Montag, 11. Mai 2015

Das erschütterte Hirn oder zu was einem die Meditationspraxis sonst noch helfen kann

(Dieser Blogtext steht Ihnen auch als Podcast inklusive anschliessendem philosophischem Teil zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf das Bild.)


Stellen Sie sich vor: Ich fahre zufrieden auf meinem Bike, meinen Hund mit der rechten Hand an der Leine locker neben mir trabend. Zufrieden deshalb, weil wir 3/4 der Strecke, die wir zum ersten Mal machen, ohne Probleme hinter uns haben. Und mein Barry sein Körpergefühl geniesst und sich gut führen lässt. Zufrieden, weil alles in meinem Leben ganz gut läuft! Es ist ein wunderbarer Tag:

Morgens bin ich ohne Wecker genüsslich aufgestanden, habe die Sonne und die Hunde begrüsst, in Ruhe meine grünen Smoothies zubereitet und gefrühstück. Ein herrlicher Tag um den Einführungsvideo für die Tierkommunikation im Alltag aufzunehmen! Ich bin zufrieden. Es ist einfach schön, mein Leben. Es ist der frühe Donnerstag Nachmittag vor zwei Wochen.

Am Abend finde ich mich in einem Spitalbett wieder. Gerade werde ich von einer übereifrigen Schwester (sie war wirklich sehr nett) von der Notfallstation in den 2. Stock gestossen.

Eben war ich doch noch.... im Wald. Glücklich und zufrieden.

Ich meinte, ich hätte alles unter Kontrolle. Und:

KABUMM!

Innert einer Sekunde habe ich die vermeintliche Kontrolle über mein Leben verloren.
Die danach folgenden Details will ich Ihnen ersparen... Vielleicht schreibe ich ein anderes Mal darüber.

Es folgten 2 Hirnüberwachungs-Tage im Spital, danach konnte ich endlich heim. Schnell fand ich heraus, was mein Hirn nicht verträgt. Nämlich alles. Ausser: Schlafen. Viel Schlafen. Und Wasser in Form von Trinken, Duschen oder Baden. Und - wer ahnt's? MEDITIEREN.

In den ersten beiden Tagen habe ich zu meditieren versucht. Es ging nicht. Das heisst - es klappte insofern, dass ich mich beruhigen konnte. Denn ich hätte sonst meine Nerven verloren (hab ich auch fast), als ich bemerkte, dass ich meine Adresse nicht mehr nennen kann und mein Hirn bei Fragen sofort blockiert wird. Und bei der Computertomographie kriegte ich Platzangst.

Aber meine Mantra-Meditation half. Ich wurde ruhig. Spürte mein Team, fühlte mich beschützt. In meiner Mitte kam ich noch nicht an. Aber mein Puls wurde ruhiger.

Ab Sonntag hat sich das geändert. Erst einmal in meiner 15jährigen Meditationspraxis habe ich ein ähnlich, kaum beschreibbares, "heiliges" Erlebnis gehabt:

Der Blick nach innen macht mich innert Sekunden ruhig. Mein Puls fährt sofort runter. Stille, Geborgenheit und kühle Wärme umgibt mich. In meinem Hirn fühlt es sich an, als ob sich die Wellen besänftigen, langsam gebändigt werden. Aaaaaaaahhhh...... ich will mehr... Und Licht kommt dazu. Ein überirdisches Licht, unglaublich heilend, besänftigend, liebend... Auch die letzten Hirnzellen geben auf und geben sich dieser wunderbaren Energie hin.

Seit 8 Tagen bin ich nun wieder zu Hause. Schon alleine dies beruhigt mich und wirkt tröstend. Aber die obigen drei wohltuenden Faktoren sind die, die mich morgens mit einem Lächeln erwachen lassen: Meine Erquickung! Meine Heilquellen.

Jeden Tag bin ich x Mal derart tief dankbar, dass ich das Meditieren "schon kann". Dass ich in dieser mega aussergewöhnlichen Situation mir "zu helfen" wusste. "Einfach" so einige Techniken "zur Hand" habe. Und mir selber damit soviel Gutes tun kann. Ich spüre jedes Mal, dass beim Meditieren mehr passiert, als beim Baden und Schlafen. Hat es damit zu tun, dass ich meine BEWUSSTE Aufmerksamkeit in meine Mitte, zu meiner QUELLE - zu unser aller Quelle! - wende? Und: Habe ich es hier erneut mit der Kraft des BEWUSSTEN Tuns zu tun?

Meine jahrelange Meditationserfahrung mag bestimmt auch dazu führen, dass ich die Heilung als intensiver empfinde. Und zur Tatsache, dass ich nun erst recht noch häufiger meditiere. Weil ich es mir Wert bin.

Und alle meine Alltagssorgen (Kein Arbeiten = kein Einkommen; Fremdversorgung meiner Hunde; Überhaupt das Hilfe-Annehmen; die Kunden auf andere Termine vertrösten; Geduld üben....) kann ich übergeben. Mein Hirn fände es unlogisch; aber irgendwie weiss ich, alles kommt besser. Vielleicht mischt sich mein Hirn diesmal nicht ein, weil es grad mit was anderem beschäftigt ist... der Wiederinstandsetzung.


Liebe Leser: Schon immer konnte ich von Herzen das regelmässige Meditieren empfehlen. Für mehr Gelassenheit im Alltag. Mehr "Nerven". Aber glauben Sie mir. JETZT bekommt diese Empfehlung eine ganz andere Dimension. Ich kann nur sagen: Beginnen Sie JETZT damit! Es ist nie zu spät. Aber bestimmt einfacher, wenn sie es schon können, für Fälle wie solche...

Was haben Sie für Erfahrungen mit Hirnverletzungen? Mit Meditieren? Mit beidem?

Bitte kommentieren Sie im Anschluss - das interessiert mich sehr.

Herzlich, Chantal Perrinjaquet

Samstag, 9. Mai 2015

3 Schritte zu mehr Gelassenheit im Geschäftsalltag

Der Text zu obigem Titel ist vor kurzem als Gastartikel im Online-Magazin "Neue Wege gehen" von True Impact veröffentlicht worden. Lest ihn hier selbst nach!

Online-Magazin "Neue Wege gehen"

Zur Zeit lerne ich, wie ich meine Blogbeiträge vertonen kann. Die Idee ist, in Zukunft jeden Blogbeitrag von mir in einem Podcast "Für Businessfrauen" zu veröffentlichen. Wie oft habe ich es schon geschätzt, Audios während dem Bügeln oder Autofahren hören zu können? Kennen Sie das auch, dass Sie manchmal tatsächlich keine Zeit haben, um einen guten Text zu lesen?


Hier ist mein erster Versuch mit dem Text "3 Schritte zu mehr Gelassenheit im Geschäftsalltag", ich wünsche viel Freude!




Montag, 20. April 2015

Nominiert? Ich?

Nominiert für den Liebster Award


Wow.

Das musste ich erst mal auf verschiedenen Ebenen verdauen. Die Anfrage von meiner geschätzten Coach-Kollegin, Jutta Marx aus Freising, hat mir einiges zu denken gegeben. ;-)

Keine Angst.. nichts Schlimmes. Aber die unangenehmste Seite dieser Anfrage war für mich die
Tatsache, dass ich es mir bisher offentsichtlich nicht mal in meinen Träumen ausgedacht hatte, für irgendetwas nominiert zu werden. Oder etwas zu gewinnen. Wer mich gut kennt weiss; daran habe ich sofort gearbeitet. ;-)

Der andere Aspekt war, herauszufinden, was der Liebster-Award ist. Musste ich mich "schämen", ihn nicht zu kennen? Nun, die Recherchen ergaben, dass es dabei nicht um einen "Gewinn" oder was Ähnliches geht, sondern darum, uns bloggende Autoren im Netz bekannter zu machen. Wir nutzen unser Netzwerk bekanntermassen auch darin, indem wir bei Kollegen und Kolleginnen die Blogs lesen und bei Gefallen kommentieren und teilen. Eine Ehrensache und sehr wichtig. Sich gegenseitig die Hand zu geben, ist etwas, was auch zu meiner Philosophie gehört, weshalb mir der Award schon mal sympathisch ist. Die Nominierung von 11 weiteren Blogs werde ich jedoch nicht durchziehen. Aus zwei Gründen: Es erinnert mich zu sehr an Kettenbrief-Aktionen, und der guten Sache dient dies schon rein mathematisch gesehen nicht. Der zweite Grund ist: Ich kenne gar nicht soviele Blogs, die ich von Herzen emmpfehlen kann. Also werde auch ich frech die "Regel" abändern und den Award nur wenigen Auserwählten weitergeben. 

Es gefällt mir, dass die Anfrage ausgerechent von +Jutta Marx kam, weil ich ihre Texte auch mag. Was mich besonders gefreut hat und die Feinfühligkeit von Jutta bezeugt, ist die Tatsache, dass sie mich zuerst angefragt hat - und nicht einfach nominiert hat. Danke Jutta!

Also, dann lege ich mal los und beantworte als Erstes Juttas Fragen, um die Nominierung somit anzunehmen. Vielen Dank allen Lesern jetzt schon, fleissig zu kommentieren und teilen! ;-)


Liebster Award



Das hier ist der Blog von +Jutta Marxhttp://juttamarx-bel.blogspot.ch/; als Mental-Coach hat sie
immer wieder spannende, bereichernde Texte.

Hier die Fragen von Jutta an mich, und meine Antworten:



  •  Was oder wer hat dich dazu animiert, einen Blog zu starten?

    • Das war eine logische Konsequenz dazu, dass ich vor 4 Jahren begonnen habe, meine Bücher zu schreiben. Jetzt betreibe ich mehrere Blogs. Einer ist für meine Coaching-Arbeit "bewusst bei mir", der andere ist das Tagebuch der Protagonistin Naida aus meinem Roman "Ein Schutzengel kommt selten allein".
  •  Wann ging dein allererster Artikel online?
    • Mmh. Von diesen beiden Blogs ging der erste im Juni 2014 online.

  •  Wie hast du darauf aufmerksam gemacht?
    • Ich habe ihn über meinen Newsletter und Facebook/Twitter/Xing bekannt gegeben.

  •  Hast du schon immer gerne geschrieben?
    • Ja, schon immer. Ich weiss noch, wie ich als 12 jähriges Mädchen mit leerem Schreibblock auf einer Wiese lag und schreiben wollte. Aber es kam nichts. Meine Gedanken waren drunter und drüber, tausend Ideen, ich konnte sie nicht kontrollieren. Es dauerte noch eine Weile, bis ich neben Schulaufsätzen andere Artikel schreiben konnte.

  •  Lässt du deine Artikel von einem Profi überarbeiten?
    • Die in den Blogs nicht. Die ersten Artikel, die ich für extern geschrieben habe (vor meiner Blogzeit) hat meine Perle im Sekretariat gegengelesen gehabt. Danach habe ich ein Selbstcontrolling-System entwickelt. 

  • Wie findest du das aktuelle Thema für deine Artikel?
    • Meistens aus dem heraus, was mir im Alltag und mit meinen KundInnen begegnet. Ich führe zudem eine Liste, womit ich mich selbst inspiriere, falls mir nichts in den Sinn käme. Es ist mir wichtig, regelmässige Texte zu veröffentlichen.

  • Welchen Stellenwert hat SEO für dich?
    • Einen solch grossen, dass ich weiss, was es ist und wie die wichtigsten Aspekte einrichten. Diese Thematik ist nicht zu unterschätzen und kann einige Erleichterungen bringen. Aber ich denke, ein gutes eigenes KnowHow reicht - es ist nicht nötig für mich, hier Geld auszugeben.

  •  Schreibst du erst die Überschrift oder erst den Inhalt?
    • Meist habe ich ein Thema, beginne mir zu überlegen, was ich für ein "Geschenk" mit dem Text weitergeben möchte; dann schreibe ich dies auf und dann dazu den Kerninhalt. Und dann den Titel. 

  •  Wie vielen Blogs folgst du selber regelmäßig?
    • Das ist schwer zu sagen. Vielleicht so 10, 15? Ich habe mit unterschiedlichen Möglichkeiten (Feeds, Newsletter, Facebook etc) Blogverknüpfungen; halt so, wie es der Autor anbietet. Und wenn ich dann eine Meldung für eine Neuveröffentlichung kriege, lese ich ihn.

  •  Es gibt einige Blogs mit bezahlter Werbung. Wie denkst du darüber?
    • Ich habe noch nie viel darüber nachgedacht. In mir drin wird - so geht es wohl den meisten - sowieso ausgeblendet, was mich nicht interessiert. Wenn das jemand möchte, wieso nicht?

  • Welche Vision hast du für deinen Blog?
    • Ich wünsche mir, mit meinen Blogs soviele Menschen wie nur möglich zu erreichen, die sich für meine Inhalte interessieren. Zu bloggen ist eine wunderbare Möglichkeit, Wissen und Erfahrungen zu verbreiten. Ich selbst profitiere seit fast 2 Jahrzehnten von solchen Geschenken anderer Autoren. Es ist dehalb eine Art, etwas zurück zu geben. Und wenn die Menschen mich als Autorin dabei noch besser kennen lernen und auch mehr über mein Business wissen wollen, ist es doppelt schön. Was mir sehr gut gefällt, ist die Kontaktmöglichkeit darüber. Auch ich schätze es umgekehrt, wenn ich Nachrichten über einen neuen Blogbeitrag kriege, den ich abonniert habe - und dann eine Weile in der Energie des Autoren lesen kann. Sehr inspirierend! Es ist für mich ein motivierender Gedanke, dass es meinen Lesern mit meinen Texten auch so gehen könnte.


Ich danke dir, liebe +Jutta Marx, für diese spannenden Fragen!


Um den Award weiterzugeben, nominiere ich folgende Blogs:


  • Michèle Stocco-Dolder von Lifeki (Fengshui-Beratung) schreibt mehrsprachig in erfrischenden Texten von ihren Erfahrungen und Gedanken und der Botschaft, die sie daraus erkennt: http://lifeki.blogspot.ch/


Das sind meine Fragen an die beiden:

  • Wie bist du zum Bloggen gekommen und warum?
  • Seit wann bloggst du? Seit wann schreibst du generell Texte/Bücher?
  • Was ist dein wichtigstes Ziel, wenn du am Schreiben des Blogtextes bist?
  • Welchen heissen Tipp hast du für Blogger-Anfänger?
  • Kennst du ungeschriebene Gesetze unter den Bloggern? "Nogo's"?
  • Gibt es Werte oder eine Art Philosophie, der du beim Texte posten folgst?
  • Was ist dein persönliches Rezept, um erfolgreich zu bloggen?
  • Woran erkennst du, dass ein Blog "erfolgreich" ist?
  • Welche Inhalte in fremden Blogs sprechen dich an und warum?
  • Wo möchtest du in 3 und in 5 Jahren in Sachen bloggen stehen?


Dies sind die Spielregeln für die nominierten Blogger und Bloggerinnen:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte in einem Blogartikel die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award (ursprünglich waren es wohl mal 11 neue Nominierungen). 
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  • Stelle das Bild „Liebster Award“ in deinen Artikel.


Herzlichen Dank allen Beteiligten! Danke auch allen Lesern. Natürlich freue ich mich über Eure Kommentare im Anschluss und das Teilen der Artikel. Gerne empfehle ich Euch, meinen Nominierungen zu folgen.

Herzlich, Chantal


Dienstag, 7. April 2015

Schlaflose Nächte, Schwindelgefühle und Co.

Für Frauen im Business

Sind Sie feinfühlig? Schlaflose Nächte, Schwächenanfälle und Co.

"Weisst du, und dann habe ich tagsüber zu allem dazu noch seltsame Schwächeanfälle und Schwindelgefühle. Als ob meine schlaflosen Nächte nicht genügen würden. Und mein Junge klagt neuerdings über Kopfweh."

Das ist die Aussage eines Vaters, den ich gestern mit seiner Familie für einen entspannten Feiertagsnachmittag getroffen habe. Er und seine Frau machten sich grosse Sorgen über diese neuen Symptome, die sich erst seit kurzem bei allen Familienmitgliedern zeigen.


Geht es Ihnen ähnlich? Es würde mich nicht wundern. Denn solche Aussagen höre ich von vielen verschiedenen Menschen in meinem beruflichen und privaten Umfeld, meistens von Frauen. Medizinische Abklärungen (die ich Ihnen als Erstes empfehle), ergaben keine Resultate.
Auch ich kann die Schwindelgefühle, die mich erst seit ein paar Tagen begleiten, unterschreiben. Als Coach und Trainerin für persönliche Entwicklung kommen mir natürlich einige Gründe in den Sinn, die als Ursache in Frage kommen könnten. Punkte, wo wir mit bewusstem Hinschauen vieles verändern können. Hier liste ich nur einige auf:

  • Überarbeitet sein (vor allem Mütter wissen hier ein "Liedlein" davon zu singen)
  • "Gestresst" sein in dem Sinne, dass sich die Termine und Ansprüche überschlagen
  • Keine bewussten Pausen, die Ruhe und Auftanken ermöglichen
  • Kein konsequentes Durchsetzen von Regeln und Abläufen, falls überhaupt vorhanden.

Nicht jede unter uns Frauen im Business kommt gleich gut mit diesen Themen zurecht. Viele haben hier echtes Potential, ihre Lebensqualität massiv zu verbessern. Aber auch viele haben diese Punkte sehr wohl im Griff. Und kennen trotzdem Symptome wie Schlaflosigkeit und Co.

Auch ich habe dank den Schwindelgefühlen die Chance wahrgenommen, mein Alltagsmanagement wieder einmal zu überprüfen und natürlich einige Faktoren gefunden, die ich erneut optimieren kann. Es hört ja nie auf, nicht wahr? Und trotzdem. Die Symptome verschwinden nicht. Warum?

Energetische Veränderungen um uns herum
In den folgenden Themen bin ich keine Expertin. Aber als praktizierendes Medium und Persönlichkeitscoach, welche in der Arbeit mit meinen KundInnen tagtäglich mit dem "Bewusst-werden" zu tun hat, spüre ich die nicht leugbaren Aspekte dieser Einflüsse:

1. Erhöhung der Erdschwingung
Bestimmt haben Sie auch schon davon gehört oder gelesen, dass sich auf unserer Erde und in unserer Gesellschaft einiges am Verändern ist. Spätestens mit der apokalyptischen Androhung des Weltunterganges per Ende 2012, wo alle Welt davon gesprochen hat, hat man etwas davon mitbekommen. Googlen Sie, falls es Sie interessiert, den Begriff "Bovi-Einheiten". Bovi ist ein Mass, um Schwingungen zu messen. Damit können unterschiedlichste Menschen an unterschiedlichsten Orten der Welt seit Jahren Schwingungsveränderungen an der Erde feststellen.

2. Erhöhung unserer eigenen Schwingung
Auch die Schwingung von uns Menschen verändert sich. Das hat damit zu tun, dass wir "bewusster" werden dürfen. Unser Tun und Denken mehr nach innen richten, mehr Verantwortung für uns, unsere Nahrung und unser Tun und Lassen übernehmen. Mehr zur Ruhe kommen, sich mehr Gutes tun.

3. 2015, das Finsternisjahr
Dass Sonne, Mond aber auch Sternenkonstellationen uns beeinflussen, dürfte von den meisten unter uns nicht mehr hinterfragt werden. Alleine die Tatsache, dass der Mond Ebbe und Flut beeinflusst, beweist dies. Im aktuellen Jahr 2015 werden wir 4 Finsternisse (Sonnen- und Mondfinsternisse) erleben. Begonnen hat es am 20. März, wo zusätzlich noch die Tagundnachtgleiche (Frühlingsanfang) stattfand. Googlen Sie hierzu "Sonnenwende" und "Finsternisse". Beides sind Phänomene, wo die Menschheit seit tausenden von Jahren berichtet, dass sie uns beeinflussen.

Alle drei Punkte (und ich bin sicher, dass Kenner hier sogar noch mehr Gründe anfügen könnten), sind Gründe dafür, dass sich besonders feinfühlige Menschen neuen Symptomen ausgesetzt fühlen.

Was tun?
Wenn Sie sich nicht ganz sicher darüber sind, ob die Gründe Ihrer Symptome in der erhöhten Energie oder in Ihrem Alltagsmanagement zu suchen sind, so abonnieren Sie mein kostenloses 7-Tage-Paket (Eintrag oben in der rechten Spalte möglich). Da drin erhalten Sie einen Fragebogen, der Ihnen zu Klarheit verhilft. Und noch einige andere Goodies, die ich für das entspanntere Erleben des Business-Alltages sehr empfehlen kann.
Fakt ist - dass wir für beide Ursachen etwas tun können. Denn beide Ursachen haben folgende Punkte gemeinsam, die bei der Heilung helfen können:

  1. Nehmen Sie Ihre Symptome liebevoll an (Schlaflos? Nicht ärgern. Ihr Körper und Geist tanken trotzdem auf, wenn Sie es ruhig nehmen. Tee trinken, in gedämpftem Licht etwas lesen, darüber Schmunzeln. Schwindel? Tief durchatmen, sich hinsetzen innerlich lächeln: Wann habe ich die letzte Pause gemacht?).
  2. Lernen Sie, abzugrenzen ("Nein" sagen; regelmässige Pausen durchsetzen; nur 1 Priorität pro Tag erledigen; Unwichtiges delegieren oder sein lassen).
  3. Nehmen Sie die Tatsache an, dass Veränderungen anstehen. Schicken Sie sich da hinein! Die einzige Konstante im Leben ist sowieso die Veränderung. Solange Sie sich wehren, schaden Sie nur sich selber.

Viele Beschwerden, die wir in der heutigen Zeit erleben, können wertvolle Wegweiser auf der Reise zu uns selbst, zu unserer Mitte, zum Erkennen unseres wahren Selbstes sein.
Deshalb ist für mich jede dieser Beschwerden ein "Geschenk", selbst wenn es im ersten Augenblick als unangenehm empfunden wird. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Geschenke erkennen und liebevoll annehmen!

Herzlich, Chantal Perrinjaquet

P.S. Welche Erfahrungen haben Sie, liebe LeserInnen mit Ihren Beschwerden? Welche Geschenke durften Sie dadurch schon erfahren? Ich freue mich auf Ihre Berichte/Kommentare in diesem Blog.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Selbstliebe - ein Egotripp?

Wenn Sie mich ein wenig kennen, wissen Sie, wieviele Feuer ich meist gleichzeitig ob habe. Und ich kann Ihnen sagen; es ist wunderbar! Obwohl es für mich immer wieder von Neuem eine Herausforderung ist, meine Ressourcen und Kräfte gut einzuteilen, macht es tiefe Freude, mehrere Projekte aufs Mal zu betreuen. Was kann ich für mich tun, bevor ich für andere da bin? - Selbstliebe pur.


Im Zusammenhang mit den aktuellen Projekten habe ich in den vergangenen Tagen oft über das Thema "Selbstliebe" nachgedacht, mich mit Menschen um mich herum auch darüber ausgetauscht. Ich stelle fest, wieviele dieses Thema mit einem "Egotripp" gleichsetzen. "Wer bin ich, mich selbst zu lieben? Wer bin ich, diesem Punkt Gewicht zu geben?" ist oft eine Resonanz, eine spontane Reaktion in irgend einer Form.

Nun, ich gebe zu... ich kenne das zu genüge. Und ich denke, den Meisten geht es so, wie es mir jahrelang auch gegangen ist, bevor ich mich ernsthaft und täglich mit meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung befasst habe: Ich wurde zur Bescheidenheit erzogen. Dazu, dass die Bedürfnisse anderer zu erst kommen. Dazu, dass man darüber nachdenkt, was andere wohl über einen denken. Dazu, dass ich nur dann Anerkennung ernte, wenn ich mich komplett und klar ersichtlich für andere "aufopfere" und einsetze. Dann werde ich gemocht! Das gibt einen guten Ruf in der Gesellschaft! Das ist rechtschaffend! "Das ist eine Gute, sie setzt sich so selbstlos für Andere ein!"

Aus dieser Position heraus kann "Selbstliebe" nur als "Egotripp" ankommen, das verstehe ich sehr gut. "Wer bin ich, mich selbst zu lieben? Wer bin ich, mich selbst an erster Stelle zu setzen? So was von egoistisch."

Interessant ist ja, dass der Volksmund hingegen auch sagt, dass "nur wer sich selbst liebt, wirklich lieben kann".  Das ist auch sehr spannend, finden Sie nicht auch? Ich könnte wetten, dass jeder diesen Satz unterschreiben kann. Denn wer sich selbst ablehnt, kann sich kaum öffnen und somit kaum andere oder Anderes lieben.

Mit "lieben" ist hier natürlich das "Annehmen", das "Stehen lassen" gemeint. Zuerst sich selbst anzunehmen bedeutet, auch beim Umfeld toleranter sein zu können. Sich als Basis zum Erkennen von Dingen und Menschen sagen können: "Das oder der ist OK, obwohl ich es anders machen würde."

Gehen wir nun zurück zur "Selbstliebe", ist damit tatsächlich nicht das Polieren des arroganten Egos gemeint, sondern das "Annehmen" seiner Selbst und das "ich finde mich OK".

Wie wichtig dieses Annehmen ist, zeigt sich in derart vielen Dingen, achten Sie mal darauf!
  • Haben Sie auch schon jemandem einen aufrichtigen Gefallen machen wollen - und der konnte ihn nicht annehmen? (Ob dieser Mensch sich selbst wirklich liebt?)
  • Haben Sie auch schon Menschen erlebt, die mit einer Begebenheit hadern - anstatt sie anzunehmen und den Frieden darauf zu legen? (Ob dieser Mensch sich selbst wirklich liebt?)
  • Haben Sie auch schon jemanden gekannt, der nicht verzeihen konnte, was ihm angetan worden ist? (Ob dieser Mensch sich selbst wirklich liebt?) 

Diese Situationen haben gemeinsam, dass die Menschen dahinter in den meisten Fällen Schwierigkeiten haben, sich selbst anzunehmen, sich selbst wirklich zu lieben. "Ich bin ok und Du bist ok", wäre eine wunderbare Basis zur toleranten Öffnung nach aussen. Und wie Sie auch dieser Phrase aus dem Volskmund entnehmen können: Zuerst kommt das "ich"...

Auch bei "nur wer sich selbst wirklich liebt, kann andere wirklich lieben " kommt zuerst das "ich".

Wenn wir ehrlich sind, sollte immer zuerst das "ich" kommen. Gerade bei Menschen, die so funktionieren wie Sie und ich - wir alle sind Dienende und bergen die Gefahr des "Helfersyndroms" in uns drin. Ein Begriff, den allen zugänglich ist: Vor lauter Bestreben, anderen zu helfen, vergessen wir uns selbst. Wir werden krank, unsere Nerven liegen blank und es fällt uns schwer, "nein" zu sagen; oft werden wir ausgenutzt.

Das "ich" darf also zuerst kommen. Besteht denn dann nicht doch die Gefahr, dass wir überborden und derartige Egoisten werden, dass andere darunter leiden müssen?

Ich glaube, hier haben wir genau die Gratwanderung der Definition lokalisiert: Den Unterschied zwischen "gesund und natürlich Selbstliebe zu pflegen" und "egoistisch und arrogant durch die Welt zu gehen"! Letzteren erkennt man nämlich daran, dass ihm egal ist, ob er andere und anderes bei seinem Tun und Lassen verletzt oder umrennt.

Die "gesunde Selbstliebe" rennt niemanden um. Im Gegenteil: Sie sorgt verantwortungsvoll dafür, dass unsere Energie- und Eigenwohl-Tanks aufgefüllt sind, bevor wir uns um andere kümmern. Denn nur dann können wir wirklich für andere da sein! Dann, wenn es auch uns gut geht! Eine gute Bestätigung dazu gibt mir stets folgende Überlebenssituation als Metapher:

Sind Sie auch schon in einem Flugzeug gesessen und haben den Anweisungen des Kabinenpersonals gelauscht? Die erklären einem sachlich die Notfall-Szenarien. Und Müttern, die ihre Kinder mit dabei haben, wir ganz klar gesagt, dass sie im Notfall die Sauerstoffmaske sich selbst zuerst überstülpen. Und erst danach dem Kind. Wem nützt eine Mutter, die zuerst ihr Kind versorgt und danach erstickt?

Wem nützt eine helfende und dienende Person, die dabei oder danach zusammenbricht?

Das Eigenwohl geht vor anderem Wohl - und wir "Helfersyndrömler" können wirklich dienen.

Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben... möchte jedoch diesen Blogbeitrag jetzt abrunden. Vielleicht machen Sie sich eine Freude, und denken in den nächsten Tagen über dieses Thema vermehrt nach. Vielleicht entdecken Sie noch weitere Vorteile und Aspekte im Zusammenhang mit "Selbstliebe"? Ich würde mich über Ihre Kommentare hier sehr freuen.

Selbstliebe ist die Basis von ALLEM. Es birgt die Heilung für uns und dann auch für andere in sich. Und somit auch für unser Miteinander. Lassen Sie uns JETZT bewusst damit beginnen!

Überlegen Sie: 
Wann kann ich mir als nächstes etwas Gutes tun? Tun Sie es! Und geniessen Sie es. :-)



Herzlich, Chantal Perrinjaquet


Samstag, 14. Juni 2014

Liegestuhl und Badetuch

Das Wetter der vergangenen Tage lud buchstäblich zum Verweilen in einem Liegstuhl ein, nicht wahr?

Einen Moment lang alles vergessen, sich mit einem guten Buch, einen guten Zeitschrift oder einfach geschlossenen Augen an die Sonne zu setzen.... Dieser Genuss erzeugt auf unser Haut eine Erquickung, unserem Herz ein breites Lächeln und unserer Seele eine tiefere Verbindung zu uns.... Unbezahlbar, finden Sie nicht auch?

Und dabei ist es nicht wichtig, wie lange wir dieses Geschenk geniessen können. Wichtig ist nur unsere Absicht und Einstellung dahinter: 

mit höchster Bereitschaft maximal aufzutanken. 

Sei es durch einem bewussten Moment, sei durch einige gedanken-schweifende Minuten. Kennen Sie das auch, dass nun alleine der Blick auf ein Badetuch oder einen erfrischenden Drink unser Gefühl von "Ferien" und "Erholung" verstärkt? 

So ist es auch mit dem ganzen, oben beschriebenen Erlebnis.

Einigen von uns gelingt es jedoch aus verschiedensten Gründen nicht, sich solche Erfahrungsmomente live "reinzuziehen".