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Donnerstag, 1. Oktober 2015

Zeig mir die erste Seite Deines Smartphones, und ich sage Dir, wie "bewusst bei mir" Du bist

Haben Sie sich auch schon überlegt, was die erste Seite Ihres Smartphones über Sie selber aussagt? 

Es lohnt sich, dies mal zu durchzudenken. An meinem Beispiel zeige ich Ihnen, weshalb. 

Die Idee, darüber zu schreiben, ist leider nicht von mir. ;-)

Mein Podcast-Mentor und Blog-Kollege Gordon Schönwälder hat sie gehabt und eine Blogparade darüber lanciert. Sie sehen den Link dazu unten beim Logo zur Aktion.

Also; weil die Idee so genial ist und mir derart gut in meinen Blog-Kram passt, lasst uns loslegen!

Sie sehen als Beispiel hier den Printscreen meiner ersten Seite. 

Die Uhr ist für mich ein wichtiges Werkzeug. Ich selbst trage keine Armbanduhr und habe mich schon vor Jahren mit meiner inneren Uhr trainiert, Zeiten einzuhalten. Allerdings birgt diese App auch die Möglichkeit, Zeit zu stoppen, den Wecker zu stellen oder einen Timer zu programmieren. Dies hat folgende Vorteile:
  • bei den Übungen und Workshops, wenn ich Kurse gebe, halte ich mich damit besser an die versprochenen Kurszeiten. 
  • Seit der Hirnerschütterung ist vor allem der Timer ein wichtiger Teil meines Alltags geworden. Vor jeder Konzentrations-Sache, die ich mache, stelle ich einen Timer (oder das App "Focus@will", siehe unten), um mich nicht in etwas zu verlieren, sondern gemeinsam mit meiner Pendenzenliste konsequent und konzentriert an etwas zu arbeiten. 
  • Auch wenn ich meditiere, stelle ich den Timer. Unbewusst kann ich dann besser loslassen, weil ich weiss, dass der Timer mich rechtzeitig zurückholt.

Die Kamera und die Foto-App sind einfach supertoll. Wieviele wertvolle Momente, die mich berühren oder zum Schmunzeln bringen, habe ich dank meinem Iphone schon festgehalten? Unzählige. Früher war ich kein Kamerafan, es nervte mich, das zusätzliche Gerät stets dabei haben zu müssen. Jetzt habe ich das Iphone sowieso in der Tasche! Und hin und wieder mache ich Naturfotos oder Kurzvideos, die ich in meinem Business einbinden kann. 

Das Wetter zeigt mir abends zuverlässig an, welche Kleider ich für den Morgen bereit lege will. So erspare ich mir nach dem Aufstehen einiges an Stress. Es passiert mir auch nicht mehr, dass ich draussen stehe und zu spät merke, falsch gekleidet zu sein.


Sprachmemos sind die Rettung meiner unermüdlichen Ideen und Inspirationen. Egal wo ich bin, wenn Dinge aus mir entstehen, kann ich nur kurz die App aktivieren und sie auf sprechen. So geht mir keine Idee verloren! Zudem nehme ich auch meine Interviews damit auf. Superqualität!

Notizen geht einher mit den Sprachmemos. Manchmal kann man nicht sprechen. Aber schreiben. ;-)

Der Rechner ist für ich unerlässlich. Immer, wenn's bei mir um Geld geht, kriege ich einen Knoten im Gehirn... Diese App rettet mich und ich kann vor den Augen meines Kunden den Betrag des Live-Coachings ausrechnen. Dies hat den Vorteil, dass der Kunde es mitverfolgen kann.

Das Telefonbuch ist super praktisch. Neue Kontakte schlage ich dort nach und lade direkt die CVS-Datei runter. So habe ich innert Sekunden den Kontakt korrekt im Adressbuch gespeichert.

Der Kalender und mCal gehen einher miteinander. Ersteres füttert mCal. Diese App bietet mir eine super überschaubare Ansicht meiner verschiedenen Kalender im Mac und wird sofort mit all meinen Mac-Geräten synchronisiert. Ich schätze es sehr, damit viel Zeit und Energie zu sparen. Kaum zu denken, wie es vor 15 Jahren noch war, als das Synchronisieren von verschiedenen Geräten noch wie ein Traum in unseren Köpfen herumspukte!

Im Musik-App habe ich meine Meditationsmusik und die Wingwave-Sounds gespeichert. Damit habe ich jederzeit die Möglichkeit, mit Musik zu meditieren oder mit der auditiven Wingwave-Methode Lösungen zu finden.

Die Video-App hortet meinen heiligen und höchstprivaten Mindmovie. Kennen Sie Mindmovies noch nicht? Dann verpassen Sie etwas. Es ist die perfekte Art, sich morgens innert 1 bis 2 Minuten mit einem selbsterstellten Video die eigene Vision zu programmieren. Eine optimale Ein-Stellung für meinen erfolgreichen Tag! ;-)

Kontakte muss ich rasch zur Hand haben. Da ich nur ein Handy habe, sind da alle meine privaten wie auch die Business-Angaben drin.

Die Einstellungs-App habe ich früher immer in den hinteren Reihen gesucht. Bei jedem Update der Software gibt es leider auch Einstellungen, die man wieder anpassen muss.

Jetzt sehe ich grad, dass ich nicht nur beim Kalender, sondern auch beim Rechner die Iphone-Norm-App nicht zuforderst bräuchte und nach hinten verschieben kann. Danke Gordon! Dank dieser Übung hier wirds mir bewusst... Soviel zum Thema "bewusst bei mir". :-D

Radio SwissPop ist für mich das beste Digital-Radio, das ich kenne. Schon vor Jahren habe ich mir zu Gunsten meiner Nerven und Energie abgewöhnt, Zeitungen zu lesen und Radio zu hören. Aber Radio SwissPop sendet nur Songs. Und dazu noch gute. Im Auto kann ich es sogar über die Lautsprecher des Fahrzeuges schalten.

Focus@will gäbe ich nicht mehr her. Es handelt sich hier um eine App, welche auf neurowissenschaftliche Erkenntnisse beruhende Musik abspielt. Diese Musik hilft einem, sich besser zu konzentrieren und effektiver zu arbeiten. Man kann einen Timer stellen für die Aufgabe, die man erledigen möchte. Sie kombiniert das berühmte "Tomato-Prinzip" mit neuesten neurologischen Musikwissen, um effektiver zu arbeiten. Davon gehört habe ich übrigens im Podcast von Ivan Blatter. ;-) DEM Experten für neues Zeitmanagement.

Podcasts sind seit einigen Monaten treue Begleiter im Alltag geworden. Ich hole mir auf diese Weise wertvollen Content während Zeiten, wo ich mich easy darauf konzentrieren kann: Beim Spazieren, auf dem Hometrainer, beim Putzen, Kochen, Bügeln, Autofahren. Mein Leben fühlt sich damit viel reicher an!

Die wichtigsten vier Apps sind auf meinem "Schreibtisch" unten abgelegt:

SMS und Threma (Pendant zu WhatsApp, aber mit hohem Datenschutz-Anspruch) geben mir die Möglichkeit, mit lieben Menschen zu chatten.

Telefon und Skype (Online-Telefonie) sind selbstredend. Sehr wichtig beim Telefon ist mir die Visual Voicemail. Sie erlaubt mir das schnelle und  unkomplizierte Aufsprechen meines eigenen Textes im Telefonbeantworter. Er ist meine kostenlose Sekretärin: Anrufe nehme ich nur während gezielten Stunden am Tag entgegen. Die restliche Zeit muss man mir aufs Band sprechen, damit ich zurückrufe. Anrufe ohne Nachricht ignoriere ich. Dieses Vorgehen erspart mir seit Jahren viel Nerven und Zeit.

Auf dem Hintergrundbild sieht man einen Stöckelschuh von Louboutin. Es sagt sehr viel über mich aus... ;-) Ich liebe bequeme, hohe Schuhe. Ja genau! Das widerspricht sich nicht. Mit bequemen, hohen Schuhen fühle ich mich gut. Ich spüre mit jedem Schritt mein Visionsgefühl. Das ist vom Effekt her ähnlich, wie wenn ich meinen Mindmovie schaue. ;-)

Grundsätzlich kann ich bestätigen, wie begeistert ich von der Erfindung der heutigen Smartphones - vor allem vom iPhone - bin. Ich liebe neue Technologien und geniesse es, was die Talente meiner Mitmenschen alles kreieren, um unser Leben zu vereinfachen!

Was ich jedoch BEWUSST nicht eingerichtet habe, ist die Mail-App. So gewährleiste ich, dass ich täglich sehr gezielt ein Zeitfenster nutze, wo ich meinen Mac dafür einschalte, um Mails zu beantworten. Auch diese Entscheidung verschafft mir viel mehr Nerven und damit pure Lebensqualität.

Wie man unten sieht, habe noch weitere Seiten mit Apps, die mir dienen. :-)

Auch ich befinde mich beruflich bewusst und täglich in Social Media Apps wie Facebook, Twitter, G+ und manchmal auch Xing. Aber damit ich nicht in Versuchung komme, diese zu oft zu checken, sind diese Apps in den hinteren Reihen aufgeführt.

Vorne ist all das, was MIR persönlich gut tut.

Da ist alles, was mir hilft, bewusster bei und mit mir zu sein.

Denn zuerst will ich dafür sorgen, dass es MIR gut geht, bevor ich "die Welt rette"... ;-)

Na, wie sieht es mit Ihrer ersten Smartphone-Seite aus? Es würde mich sehr freuen, wenn Sie in den Kommentaren unten mit mir und den LeserInnen teilen, welche Erkenntnisse Sie aus diesem Post erlangt haben. 

Vielleicht wird Ihnen BEWUSST, wie gut Sie Ihre erste Seite UNBEWUSST geordnet haben? Vielleicht wird Ihnen jetzt aber auch klar, welche Apps Sie verschieben möchten?

von Podcast-helden.de
Die Blogparade hat Gordon Schönwälder von Podcast-Helden.de lanciert. Herzlichen Dank, Gordon, für diese supertolle Idee! Es hat Riesenspass gemacht.

Herzlich, Chantal Perrinjaquet

P.S. Vergessen Sie nicht: Sie sind bewusstbeimir, weil Sie es sich Wert sind.
Und weil Sie es können. :-D

Montag, 13. Juli 2015

Warum beim Prioritätensetzen ein „schlechtes Gewissen“ entstehen kann und 3 Möglichkeiten, dieses aufzufangen

(Dank der Rückmeldungen per Email auf meinen letzten Text „3 Gründe, warum effizientes Prioritäten-Setzen wahrhaftig Wunder wirkt“ ist dieser Folgetext entstanden. Ich kann Euch nur sagen, liebe Ladies: Es ist total erwünscht, dass Sie sich melden, Fragen stellen oder weitere Inputs dazu geben! Am liebsten im Rahmen eines Kommentares (unten), denn so profitieren alle LeserInnen davon. Aber natürlich freu ich mich auch über Ihre Emails.)

Rund um das Thema „Prioritäten setzen“ gäbe es einige Texte zu schreiben. Eines, warum es „Wunder wirken kann“, haben Sie im letzten Beitrag gelesen. Ein anderes wäre, wie „richtig“ Prioritäten setzen überhaupt geht. Ich denke, die meisten Businessfrauen haben sehr gute Techniken dazu. Und ein weiteres, wie man damit umgeht, wenn der Wille zum effizienten Prioritäten setzen ein schlechtes Gewissen auslöst.

Ja, und um dies geht es heute. Ich bin mir sicher, dass dies ein Thema ist, das über 90% von uns Businessfrauen mindestens einmal in unserer Laufbahn beschäftigt. Denn wir sind dazu erzogen worden, fleissig und so korrekt wie möglich zu geben und uns einzusetzen; Wünsche zu kennen, bevor sie ausgesprochen sind und den Menschen um uns herum beste Voraussetzungen für ein harmonisches Sein zu ermöglichen.

Spannend ist, sich selber aufrichtig einzugestehen, wem gegenüber man das schlechte Gewissen hat. Das findet man ganz einfach heraus, in dem man sich fragt, an wen man bei der Vorstellung, gewisse Dinge heute nicht zu erledigen, denkt. Denken Sie an die Nachbarn, was diese denken könnten, wenn Sie den Liegestuhl geniessen, anstatt eifrig im Haus herum zu düsen? Denken Sie an Ihren Mann, wenn Sie sich vorstellen, dass der Boden nicht gesaugt ist, wenn er nach Hause kommt? Oder ertappen Sie sich in diesem Gedankenspiel dabei, wie Sie sich selbst nicht ernst nehmen können, wenn Sie „nicht so viel“ leisten?

Seien Sie hier aufrichtig mit sich selbst. Finden Sie dabei nämlich externe Kritiker, stellt sich die nächste Frage: Wie sicher sind Sie, dass das Ihre Nachbarn wirklich interessiert? Und wie wichtig ist es für Ihr persönliches Wohlbefinden, wie Ihre Nachbarn Ihr Tun und Lassen einschätzen? 

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie hier herausfinden dürfen, dass die Meinung Ihrer Nachbarn Ihr Wohlbefinden nicht beeinflusst. Denn die Menschen denken und reden sowieso, was sie wollen. Ausschlaggebend ist lediglich, ob Sie eine Beeinflussung zulassen, und wie SIE damit umgehen und ob Sie dabei negative Gefühle produzieren. Wenn Sie sich dafür entscheiden, dass die Meinung anderer Menschen keinen Einfluss auf Sie hat - schliesslich haben Sie die Verantwortung über Ihr Leben - übernehmen Sie das Steuer hin zu mehr Zufriedenheit und positive Energie für sich selbst. Zudem: Sind Sie wirklich sicher, dass die Nachbar oder wer auch immer „so“ denkt? Meist sind es lediglich wir selbst, die so hart richten.

Übernehmen Sie das Steuer! Lassen Sie nicht zu, „fremdgesteuert“ zu sein und sich Druck aufzusetzen wegen äusseren Faktoren.


Warum haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir nicht jede freie Minute für „Produktivität“ nutzen?


Ich denke, diese Frage ist die Zentrale der ganzen Geschichte. Denn die Gründe dafür sind nicht für jede Businesslady die selben. Aber diese Ausgangslage ist entscheidend dafür, wie wir das schlechte Gewissen behandeln.

Überprüfen Sie, welche der folgenden Gründe auf Sie zutreffen könnten:


"Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich mich für die falsche Priorität entscheide und somit Dinge von mir schiebe, die wichtiger wären." 
Ja, dann ist es ratsam, sich diesem „inneren Sauhund“ zu widmen. Ein Tipp: Das Unangenehmste immer zuerst erledigen. Und alles, was wir schon lange aufgeschoben haben, wird ohne Zweifel irgendwann unangenehm. Das passiert sogar bei „Lieblingsdingen“!


"Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich mit meinem Tun jemandem gerecht werden möchte. Und wenn ich nicht „alles“ tue, könnte ich vor dieser Person nicht mehr gut dastehen. Sie könnte mich schlechter behandeln oder sogar ignorieren." 
Ist dies der Fall, fragt es sich, wie sehr Sie abhängig von dieser Person sind. Selbst wenn es sich um Ihren Chef (und somit Geldgeber) handelt, gibt es Möglichkeiten, diesen Leistungstreiber zu relativieren. Der Mensch möchte stets Aufmerksamkeit und auch Wertschätzung! Das hat damals schon Sigmund Freud herausgefunden. Wenn Sie feststellen, dass „eigentlich“ keine Abhängigkeit besteht, streichen Sie bitte so schnell es geht Ihre „Gefälligkeiten“. Ausser sie werden ausdrücklich von Ihnen verlangt, fair entgolten und aufrichtig gedankt.

"Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich mich besser fühle, wenn ich soviel wie möglich erledige." 

Nun, dieser innere „Leistungstreiber“ ist in vielerlei Hinsicht ein Grund, der uns Bauchweh machen
kann. Hier holt er uns dabei ab, dass wir alles möglichst perfekt haben wollen, selbst höchste Latten setzen und diese Ansprüche immer höher schrauben. Als ob eine Kopie von uns mit einer Geisel neben uns stände… Eine bewährte Strategie ist, sich Folgendes zu fragen: “Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte, wenn ich Punkt X und Punkt Y auf meiner ToDo-Liste heute nicht erfülle?" Die Antwort darauf soll nicht Ihre schlimmsten Träume nähren, sondern Ihnen in einem ruhigen Moment die Gelegenheit geben, sachlich darüber nachzudenken und somit sogar einen Plan  für diese "schlimmste Befürchtung" zu erstellen oder vielleicht zu erkennen, dass gar nichts "Schlimmes" eintreffen würde. Wenn Sie das "Schlimmste" lokalisiert haben, können Sie besser beurteilen, was Ihnen wichtiger ist: das eigene Wohl, weil Sie sich jetzt Zeit für Ihre Musse gönnen oder das, was eintreten könnte, zu vermeiden? Z. B. Wenn ich ich weiss, ich müsste noch diese Woche meine Rechnungen bezahlen und verschiebe diese Pendenz: Könnte ich damit umgehen, allenfalls eine Mahnung zu bekommen, wenn ich die Zahlungen erst nächste Woche mache? Was wäre mir wichtiger? Keine Mahnung zu kriegen (die vielleicht gar nicht kommt…) oder meine Minuten des Innehaltens, des Auftankens?

In jedem der Fälle ist das wunderbare Thema "Selbstliebe“ oft ein Faktor, der unbewusst mitspielt. „Bin ich es mir Wert, nicht von jemander Meinung abhängig zu sein? Bin ich es mir Wert, neben dem Erledigen der wichtigsten Dinge auch für mich zu sorgen?“

Wie eingangs angetönt, sind gerade wir Frauen oft fast symbiotisch mit unserem inneren Leistungstreiber verknüpft. Wenn wir dies schon Jahrzehnte „erfolgreich“ umgesetzt haben, kann es ein beachtliches Stück an Weg sein, das wir uns vornehmen, um dies zu ändern. Aber das Ziel anzustreben lohnt sich auch hier! Das Ziel das bedeutet, sich selbst zu finden. Sich selbst authentisch zu leben. Sein eigenes Tempo bewusst zu realisieren. Und dazu zu stehen. Selbstverständlich und natürlich.



Weil wir es uns Wert sind. Und weil wir es können.

Herzlich, Chantal Perrinjaquet



P.S. Haben Sie sich auch schon gefragt, wie man mehr Freiheit lebt und sich selbst treu bleibt? Wo ansetzen, ohne andere zu verletzen? Diese Themen bauen auf obigem auf und werden in der Herbst-Intensivwoche für persönliche Entwicklung, die ich leite, eingehend gestärkt. Mehr dazu finden Sie hier in diesem Link. 

Dienstag, 30. Juni 2015

3 Gründe, warum effizientes Prioritäten-Setzen wahrhaftig Wunder wirkt

(Anmerkung: Dieser Text ist anfang Juni in einem meiner Folgemails der kostenlosen Email-Reihe “Wie Sie in 5 Schritten Ihr "Bewusst werden" nutzen, um besser mit Druck umzugehen und sich automatisch abzugrenzen" erschienen. Ich hatte eine wunderbare Resonanz darauf, und deshalb beschlossen, ihn zu veröffentlichen, sowie einen Folgetext, den Sie in einigen Tagen hier lesen können.)

http://www.frauen-im-business.ch/business-formel/

Vielleicht haben Sie es mitgekriegt, dass ich mir Ende April durch einen Sturz vom Bike eine mittelschwere Hirnerschütterung zugezogen habe. Durch diesen Unfall durften mir schon einige „Benefits“ klar werden. Und einen teile ich jetzt mit Ihnen, exklusiv.

Auch ich bin seit fast 10 Jahren (selbständig) im Business tätig und kann zum Thema „Prioritäten setzen“ nicht nur als Businesstrainerin Tipps geben, sondern auch aus dem eigenen “Nähkästchen” plaudern. Einigen von Ihnen habe ich sogar schon in Coaching-Sitzungen oder in Kursen Tipps zum effizienten Zeitmanagement gegeben, welche Sie auch erfolgreich umgesetzt haben.

Können Sie sich vorstellen, dass sich “Dank” meinem Unfall meine Erfahrung in Bezug “effizientes Zeitmanagement” komplett verändert hat? Können Sie sich vorstellen, dass ich nun sogar beschlossen habe, diese neue Erfahrung - wenn ich wieder ganz gesund bin - in meinem Alltag weiterhin umzusetzen? Mir wäre es vor dem Unfall schwer gefallen, mir dies vorzustellen.

Der Beweis dafür ist, dass ich diese Art des Zeitmanagements schon vor einigen Monaten im Buch von Timothy Ferres “Die 4-Stunden-Woche” kennen gelernt habe. (Kennen Sie das Buch? Sehr empfehlenswert). Aber damals ist seine Botschaft leider nicht bei mir angekommen. Ich war sehr zufrieden damit, wie ich meine Zeit und meine Pendenzen organisierte. Ich gestehe: Ich merkte gar nicht, wie ich in eine neue Ära von Bedürfnis hineinrutschte.

Erst jetzt, nachdem ich nun die 3. Woche nach meinem Unfall „20%-Arbeiten“ üben darf, bekommt dies alles eine ganz neue Sichtweise. Und ich garantiere Ihnen: Es ist eine Sichtweise und ein Lernfeld, die ich einbehalten werde. Denn sie bedeuten eine komplett neue Art, meinen Tag einzuteilen und Prioritäten zu setzen.

Dadurch, dass ich während dieser drei Wochen „20%“ tatsächlich nicht in der Lage war, noch mehr zu arbeiten (manche Tage klappte gar nichts), war ich buchstäblich gezwungen, mich jeweils für das Allerwichtigste und gleichzeitig Dringendste zu entscheiden. An einem Tag war es eine Sitzung mit einer Kundin. An einem anderen Tag das Begleiten einer Coach-Absolventin. An einem weiteren Tag das Erledigen von Emails. Alles an einem Tag geht einfach nicht. Ich kriege sofort Schädelschmerzen und starke Schwindelgefühle. Mein Körper zwingt mich richtig dazu, mich für dieses mögliche Zeitfenster für das wirklich Wichtigste zu entscheiden.

Als ich nun Tim Ferris Buch nochmal las, kippte ich fast vom Stuhl, als er folgende Übung empfiehlt (sinngemäss): „Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Herzinfarkt oder einen anderen Befund, der sie dazu zwingt, nicht mehr als 2 Stunden am Tag zu arbeiten. Was würden Sie in diesen 2 Stunden tun? Wofür würden Sie sich entscheiden?“

Plötzlich begriff ich, was er uns Lesern mit dieser Philosophie für ein Geschenk gibt. Leider begriff ich es erst jetzt, mit dem Unfall.

Liebe Businessfrau: Von Herzen wünsche ich Ihnen, dass auch Sie die wunder-volle Botschaft dieser Übung verstehen und zwar ohne, dass Sie selber einen Unfall oder einen Herzinfarkt kreieren!

3 Gründe, warum effizientes Prioritäten-Setzen wahrhaftig Wunder wirkt:
  • Ich entscheide mich NUR für das Allerwichtigste
  • Der Rest geht wundersamerweise nicht „bachab“! Im Gegenteil. Ich realisiere, dass sich gewisse Dinge sogar von selbst erledigen.
  • Und in der restlichen Zeit lerne ich, mich mit meiner Musse zu beschäftigen…

Ganz ehrlich: Wann widmen Sie sich Ihrer Musse? Wie oft und wie lange im Tag gönnen Sie sich nur Zeit für sich selbst? Gedanken schweifen lassen, die Sonne und die Natur geniessen, meditieren, etwas Kreatives mit Freude und ohne Druck erledigen?

Gemäss Tim Ferris ist es möglich, mit seinem effizienten und neuzeitlichen Timemanagement sogar noch viel mehr zu verdienen, als mit einem 150%-Engagement. Es steckt natürlich noch einiges Mehr an Veränderung dahinter. Aber: Probieren wir es aus! :-) 

Weil wir es uns Wert sind. Und weil wir es können.

(Ich bin gespannt auf Ihre Feedbacks. Teilen Sie sie hier über die Kommentarfunktion. Sie können sicher sein, dass auch andere Ladies dankbar für diesen vielleicht mutigen Schritt sind.)


Herzlich, Chantal Perrinjaquet

Montag, 11. Mai 2015

Das erschütterte Hirn oder zu was einem die Meditationspraxis sonst noch helfen kann

(Dieser Blogtext steht Ihnen auch als Podcast inklusive anschliessendem philosophischem Teil zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf das Bild.)


Stellen Sie sich vor: Ich fahre zufrieden auf meinem Bike, meinen Hund mit der rechten Hand an der Leine locker neben mir trabend. Zufrieden deshalb, weil wir 3/4 der Strecke, die wir zum ersten Mal machen, ohne Probleme hinter uns haben. Und mein Barry sein Körpergefühl geniesst und sich gut führen lässt. Zufrieden, weil alles in meinem Leben ganz gut läuft! Es ist ein wunderbarer Tag:

Morgens bin ich ohne Wecker genüsslich aufgestanden, habe die Sonne und die Hunde begrüsst, in Ruhe meine grünen Smoothies zubereitet und gefrühstück. Ein herrlicher Tag um den Einführungsvideo für die Tierkommunikation im Alltag aufzunehmen! Ich bin zufrieden. Es ist einfach schön, mein Leben. Es ist der frühe Donnerstag Nachmittag vor zwei Wochen.

Am Abend finde ich mich in einem Spitalbett wieder. Gerade werde ich von einer übereifrigen Schwester (sie war wirklich sehr nett) von der Notfallstation in den 2. Stock gestossen.

Eben war ich doch noch.... im Wald. Glücklich und zufrieden.

Ich meinte, ich hätte alles unter Kontrolle. Und:

KABUMM!

Innert einer Sekunde habe ich die vermeintliche Kontrolle über mein Leben verloren.
Die danach folgenden Details will ich Ihnen ersparen... Vielleicht schreibe ich ein anderes Mal darüber.

Es folgten 2 Hirnüberwachungs-Tage im Spital, danach konnte ich endlich heim. Schnell fand ich heraus, was mein Hirn nicht verträgt. Nämlich alles. Ausser: Schlafen. Viel Schlafen. Und Wasser in Form von Trinken, Duschen oder Baden. Und - wer ahnt's? MEDITIEREN.

In den ersten beiden Tagen habe ich zu meditieren versucht. Es ging nicht. Das heisst - es klappte insofern, dass ich mich beruhigen konnte. Denn ich hätte sonst meine Nerven verloren (hab ich auch fast), als ich bemerkte, dass ich meine Adresse nicht mehr nennen kann und mein Hirn bei Fragen sofort blockiert wird. Und bei der Computertomographie kriegte ich Platzangst.

Aber meine Mantra-Meditation half. Ich wurde ruhig. Spürte mein Team, fühlte mich beschützt. In meiner Mitte kam ich noch nicht an. Aber mein Puls wurde ruhiger.

Ab Sonntag hat sich das geändert. Erst einmal in meiner 15jährigen Meditationspraxis habe ich ein ähnlich, kaum beschreibbares, "heiliges" Erlebnis gehabt:

Der Blick nach innen macht mich innert Sekunden ruhig. Mein Puls fährt sofort runter. Stille, Geborgenheit und kühle Wärme umgibt mich. In meinem Hirn fühlt es sich an, als ob sich die Wellen besänftigen, langsam gebändigt werden. Aaaaaaaahhhh...... ich will mehr... Und Licht kommt dazu. Ein überirdisches Licht, unglaublich heilend, besänftigend, liebend... Auch die letzten Hirnzellen geben auf und geben sich dieser wunderbaren Energie hin.

Seit 8 Tagen bin ich nun wieder zu Hause. Schon alleine dies beruhigt mich und wirkt tröstend. Aber die obigen drei wohltuenden Faktoren sind die, die mich morgens mit einem Lächeln erwachen lassen: Meine Erquickung! Meine Heilquellen.

Jeden Tag bin ich x Mal derart tief dankbar, dass ich das Meditieren "schon kann". Dass ich in dieser mega aussergewöhnlichen Situation mir "zu helfen" wusste. "Einfach" so einige Techniken "zur Hand" habe. Und mir selber damit soviel Gutes tun kann. Ich spüre jedes Mal, dass beim Meditieren mehr passiert, als beim Baden und Schlafen. Hat es damit zu tun, dass ich meine BEWUSSTE Aufmerksamkeit in meine Mitte, zu meiner QUELLE - zu unser aller Quelle! - wende? Und: Habe ich es hier erneut mit der Kraft des BEWUSSTEN Tuns zu tun?

Meine jahrelange Meditationserfahrung mag bestimmt auch dazu führen, dass ich die Heilung als intensiver empfinde. Und zur Tatsache, dass ich nun erst recht noch häufiger meditiere. Weil ich es mir Wert bin.

Und alle meine Alltagssorgen (Kein Arbeiten = kein Einkommen; Fremdversorgung meiner Hunde; Überhaupt das Hilfe-Annehmen; die Kunden auf andere Termine vertrösten; Geduld üben....) kann ich übergeben. Mein Hirn fände es unlogisch; aber irgendwie weiss ich, alles kommt besser. Vielleicht mischt sich mein Hirn diesmal nicht ein, weil es grad mit was anderem beschäftigt ist... der Wiederinstandsetzung.


Liebe Leser: Schon immer konnte ich von Herzen das regelmässige Meditieren empfehlen. Für mehr Gelassenheit im Alltag. Mehr "Nerven". Aber glauben Sie mir. JETZT bekommt diese Empfehlung eine ganz andere Dimension. Ich kann nur sagen: Beginnen Sie JETZT damit! Es ist nie zu spät. Aber bestimmt einfacher, wenn sie es schon können, für Fälle wie solche...

Was haben Sie für Erfahrungen mit Hirnverletzungen? Mit Meditieren? Mit beidem?

Bitte kommentieren Sie im Anschluss - das interessiert mich sehr.

Herzlich, Chantal Perrinjaquet

Dienstag, 13. Januar 2015

Möge doch endlich was passieren!

Ertappen Sie sich auch immer wieder mal dabei, sich unbewusst zu wünschen, dass von irgendwoher "die grosse Erlösung" oder gar "ein Wunder" kommt? Ich denke, jeder kennt das.

Es hat wohl mit verschiedenen Gründen zu tun, weshalb wir Menschen dies tun. Einerseits könnte es damit zu tun haben, dass wir gerne unbewusst die Verantwortung abgeben und somit meinen, dass von Aussen "etwas passiert" oder Andere "schon etwas tun":

Verantwortung abgeben? - Damit meine ich eines unserer grössten Erben  der vergangen paar hundert Jahre. Wir wurden gelenkt, manipuliert und in Schach gehalten. Von Kirche, Staat, Politik und Wirtschaft. Dass der einzelne Mensch selbständig überlegen und etwas tun kann, durfte nicht sein. Die grossen Instanzen hätten ja ansonsten die Kontrolle und somit die Macht über uns Einzelne verloren. Welche Gefahr, wenn wir selber denken!

Wenn wir lernen, unser selbständiges Denken und Tun abzugeben, geben wir auch die Verantwortung ab. So bekamen wir unser Erbe, dass "Andere" "Schuld" sind. An allem, was gut und schief läuft. Wir haben so gelernt, dass wir immer Gründe im Aussen suchen sollen, wenn etwas gut läuft oder nicht stimmt.  Beim Staaat, der Kirche, dem Wetter, dem Chef, unsere Familie, etc.

So haben wir verlernt, dass die wahre Verantwortung für Veränderung bei uns liegt. Das kann einer der Gründe sein, weshalb wir uns unbewusst gerne  von "Aussen" ein Wunder oder "die Erlösung" wünschen.

Es könnte allerdings auch damit zu tun haben, dass wir innerlich und tief in uns drin unsere wahre Fähigkeit, uns mit dem "Grossen" (Gott, Universum, Buddha, Geistige Welt etc) zu verbinden, erkennen und ein unbewusstes Gebet nach "oben" senden.

Egal welcher Religion, welcher Glaubensrichtung wir angehören; die meisten von uns wissen und glauben, dass etwas "Grösseres" existiert und dies über uns wacht. Egal welcher Religion, welcher Glaubensrichtung wir angehören - in jeder ist traditionell eine Form des Innehaltens, des Gebetes, des Dankens und/oder des "Bittens" vorhanden.

Viele von uns beten oder meditieren noch oder wieder bewusst.  Viele von uns haben es jedoch verlernt. "Beten" ist nichts anderes, als "bitten". Auch in den Lehren der universellen  Gesetze wird auf das bewusste Bitten hingewiesen. Auch zu unserem alten Erbe gehört das Beten, das Bitten. Diejenige unter uns, die es verlernt haben oder es sich wieder  aneignen, dürften sich hin und wieder beim unbewussten Senden eines Wunsches nach "oben" erwischen. Dies bewusst zu tun, gibt die maximale Kraft da hinein.

Es geschehen immer wieder mal "Wunder". Dinge, die von aussen kommen und uns positiv überraschen, bereichern, beglücken! Das ist "wunder-bar". Genuss und Dankbarkeit als Reaktion darauf sind hier sehr angebracht und stossen weitere Wellen für dieses Wunder an. Eine meiner nächsten Blogbeiträge wird darüber mehr berichten. ;-)

Meist jedoch liegt die wahre Macht der Veränderung und des "Erlösens" nur bei uns selbst. In dem Moment, wo wir uns bei einem "unbewussten" Gebet nach oben erwischen, es möge doch etwas passieren, wäre der passende Augenblick vor der eigenen Haustüre zu kehren:

1. Gäbe es etwas, was ICH für diesen Wunsch nach Veränderung tun könnte? Vielleicht habe ich tatsächlich schon einiges in Bewegung gebracht. Vielleicht gäbe es noch mehr, was ich dafür tun könnte? Aufrichtiges Analisieren ist hier von Vorteil.
2. Gäbe es etwas, was ich für die Instanz, von welcher ich die Veränderung erwarte, tun könnte, um sie dabei zu unterstützen? Dies ist natürlich kein selbstverständlicher Akt. Denn wir wären uns ja im Klaren darüber, dass es "nicht unser Problem" wäre, etwas zu tun. Die Bereitschaft jedoch, der Instanz, von der man etwas erwartet, Unterstützung zu bieten, würde einiges an Heilung und Energie ins Fliessen bringen. Wetten?
3. Könnte ich hierzu vielleicht auch meine persönliche innere Haltung verändern, um die Dringlichkeit dieses Wunsches ein wenig zu minimieren? Vielleicht würde damit sogar nicht nur der Instanz, von welcher man Veränderungen verlangt, ein Dienst getan. Nein, nicht nur. Den grössten Dienst würden wir wohl uns selbst tun: Die Veränderung unserer inneren Einstellung könnte uns noch einiges an Ent-täuschungen und somit an Leiden und Sorgen ersparen. 

Dies ist wohl der wertvollste Schritt, gerade wenn es sich um einen Wunsch an eine Instanz handelt, bei welcher wir feststellen, dass die ersten beiden Punkte sauber erledigt sind und wir GAR nichts mehr tun können. Ausser dafür sorgen, dass wir nicht mehr leiden....

Ich wünsche Ihnen von Herzen wenig Leiden und viele wunder-volle Überraschungen!

Herzlich, Chantal Perrinjaquet


Mittwoch, 12. November 2014

Vorweihnachts-Zeit = Stress-Zeit?

Teilweise hat es schon Ende Oktober begonnen: Die Einstimmung auf die Weihnachtszeit über die Werbekanäle. Denke ich zurück an die vergangenen Jahre, erinnere ich mich; es läuft schon lange Zeit so: Vor allem die Waren- und Printgeschäfte machen auf ihre Weihnachts-Angebote aufmerksam. Als Unternehmerin weiss ich, wie wichtig es ist, rechtzeitig Angebote zu kommunizieren. Als Konsumentin kann es auch nerven.

Der Grundtenor, den ich in vergangenen Jahren dazu hörte, waren oft Aussagen wie:

  •       "Das fängt ja wieder früh an"
  •       "Wir schenken uns sowieso nichts mehr, wir haben ja alles."
  •      "Weihnachtszeit ist nur Stress und Hektik."
  •       "Danke für Deine Einladung, aber wir haben jeden Abend schon etwas vor; Geschäfts-, Vereinsessen oder andere Weihnachtsanlässe."



Kindheitserinnerungen an die Vorweihnachtszeit lassen in mir eine wundervolle und zauberhafte Energie aufkommen: Wir nahmen uns die Zeit zum Backen, Gschänkli basteln, Käfelen und Tee trinken, dick in Mäntel eingemulmt Weihnachtsmärkte und Adventsfenster zu besuchen und jeden Tag gespannt ein "Törli" des Adventskalenders aufzumachen.

Diese Energie gefällt mir viel besser... Ihnen auch? Ich frage mich, weshalb viele Menschen "den Verleider" an der Vorweihnachtszeit haben. Hat es mit ihrem Glauben zu tun, weil sie Weihnachten sowieso nicht feiern wollen? Oder hat es mit dem "Stress" zu tun, den die vielen Apéros und Essen mit sich bringen? Oder ist es tatsächlich der "Gschänkli-Verleider", der wie ein Virus um sich schlägt? Als Selbständige weiss ich, dass Feiertage wie auch Ferienzeit oft Mehrarbeit im Vorfeld mit sich bringen. Ist dies vielleicht auch mit ein Grund, weil viele Berufstätige in den Adventswochen noch soviele Pendenzen erledigen wollen?

Solche Tendenzen geben mir ein enges und dunkles Gefühl. Schon vor Jahren habe ich beschlossen, dass ich mir "meine" schönen Gefühle, die mir die Vorweihnachtszeit verstärkt zur Verfügung stellt, nicht nehmen lassen möchte. Wenn immer es irgendwie ging, habe ich mir etwas Besonderes überlegt, das ich mit Freude und Hingabe ausgeführt habe. Einige von Ihnen, liebe Leser, sind treue Kunden von mir und erinnern sich vielleicht an meine Geschäftsanlässe wie den "Advents-Bazar" oder andere Advents-Events, welche ich genau mit diesem Motiv durchgeführt hatte.

Privat ist es mir stets gelungen, eine Entschleunigung umzusetzen. Klar habe ich meine Termine und internen Pendenzen durchgeführt und abgearbeitet. Aber ich beschloss jeweils, dies mit einer Ruhe und Gelassenheit zu tun, als ob ich die Zeit dehnen könnte. Geholfen haben mir dabei folgende Punkte:

·      Der Schnee und das Schneien: Sanfte Schneeflocken geben mir das Gefühl von Entschleunigung, Ihnen auch? Alles scheint langsamer zu werden, die Dinge und Menschen um mich herum, aber auch ich selbst in mir drin.
·      Weniger Termine für Essen und Apéros annehmen: Ich überlege mir stets gut, wohin ich gehen möchte und warum. Tut mir das Sein dort gut? Sind es Menschen, die so denken und funktionieren wie ich? Werde ich gestärkten Herzens und mit frohem Bewusst-sein heimgehen? Für Anlässe, für die ich mich entscheide, sage ich sofort und verbindlich zu. Andere sage ich dankend ab, damit alle Gastgeber weiterplanen können.
·      Bewusste Zeiten der persönlichen Musse einplanen und umsetzen: Möchte ich Guetsli, Gritibänzen oder Lebkuchenhäuser backen? Möchte ich in Ruhe und mit Genuss in meinen Büchern schmöckern und dabei einen leckeren Zimt-Kaffee schnausen? Würde mir ein schöner Spieleabend mit Freunden gefallen? - Egal was, Hauptsache es nährt mein Inneres, streichelt meine Seele und ich fühle mich gut währenddessen und danach.

Es ist ja egal, wie man es macht; aber es lohnt sich definitiv, sich ein wenig Gedanken darüber zu machen, wie man sich etwas Gutes tun kann, nicht wahr? Obige Punkte sind einige von Vielen, die einen im Geniessen der Adventszeit helfen. Hauptsache, Sie tun es bewusst, können sich vorgängig darauf freuen und freuen sich während der Ausführung und auch danach in den Gedanken daran. Denken Sie gerade in diesen Zeiten an Menschen, denen Sie etwas Gutes tun können! Sogar "einsame" Menschen können anderen eine Freude machen. Es muss sich nicht immer um "beste Freunde" handeln. Auch der Briefträger schätzt ein Lächeln und einen lieben Gruss... ;-)
So geben Sie sich einen Mehrwert im Stärken Ihrer Ruhe und Gelassenheit. Und schlussendlich schenken Sie sich auf diese Weise ungefähr 6 Wochen des Jahres (eineinhalb Monate!), wo Sie "runterfahren" und auftanken können. Und so neben bei sind Sie ein "Vor-Bild"; denn Sie stecken andere mit Ihrem entschleunigten Sein an und inspirieren, wollen wir wetten?

Finden Sie nicht auch, dass es sehr an unserer inneren Haltung liegt, ob wir etwas geniessen und ob wir einen Gewinn aus Etwas ziehen?

Was sind Ihre persönlichen Rezepte und Tipps, die Adventszeit als Ruhepool und Zeit des Auftankens zu erleben? Es würde mich freuen, wenn Sie im Anschluss an diesen Blogtext Ihre guten Erfahrungen mit allen Lesern teilen.

Übrigens veranstalte ich als Autorin im Geiste von Naida und ihrem Schutzengel Maya (die beiden kommen in meinem Roman "Ein Schutzengel kommt selten allein" vor) am 27. November einen Workshop-Nachmittag, wo wir noch auf eine andere Art und Weise unsere Advents-Energie bewusst bereichern: Indem wir unsere Schutzengel bewusst näher bitten und unsere persönliche, genussvolle Vorweihnachts-Energie aufbauen. Es würde mich freuen, wenn Sie auch dabei sind! Hier erfahren Sie mehr darüber: Schutzengel-Special zum Advent (www.chantalbavare.ch).

So bleibt mir nur noch, Ihnen eine zauberhafte und genussreiche Vorweihnachtszeit zu wünschen!


Herzlich, Chantal Perrinjaquet