Donnerstag, 28. April 2016

3 Zeichen, dass Sie Ihre machtvollen Fähigkeiten nicht ansatzweise nutzen



Vor ein paar Jahren bin ich im Rahmen meiner Weiterbildungen auf das Werk von Charles F. Haanel gestossen: "Das Master Key System"*. Es ist eine der genialsten Bücher, die ich je über die universellen Gesetze gelesen habe.

Das meiste seiner Lehren kannte ich schon und ich durfte sie von einer neuen Seite wahrnehmen, andere Übungen kennen lernen und meinen Horizont noch mehr erweitern. Was mich jedoch am meisten getriggert hatte, war ein bestimmtes Adjektiv folgender Affirmation:

"Ich bin ganz, perfekt, stark, mächtig, liebevoll, harmonisch und glücklich"


"Mächtig".

Ich bin mächtig? Oh nein. Ich bin nie mächtig und will es auch nie sein!

Das waren meine ersten, auch meine zweiten und dritten Reaktionen, wann immer ich die Affirmation las. Es ging soweit, dass ich diesen Satz ohne dieses böse Wort aufnotiert hatte und monatelang ohne es arbeitete...

... Aber natürlich musste ich trotzdem immer daran denken.

"Mächtig".

Warum soll ich mächtig sein? Dass ich "perfekt" bin, das hatte ich schon begriffen. Es war mir klar, dass ich perfekt bin, weil ich auch meine "unperfekten", meine dunklen Seiten in mir akzeptieren und annehmen kann.

ABER warum soll ich "mächtig" sein? Wer bin ich denn? Ich bin doch keine, die andere überrollt, andere herum dirigiert, andere missbraucht!

Aha! Und schon hatte ich meine Themen. Meine ureigene Verknüpfung mit den Worten "Macht" und "mächtig" waren mir unangenehm. Und so begann ich tapfer, mich auf meine individuelle Reise hinter diesen Worten zu machen. Was nach Auflösung meiner Prägungen blieb, war die Frage:

Was bedeutet "Macht" und "mächtig" denn im natürlichen Sinne? Was könnte der Autor des obigen Buches damit meinen?


Ich "bestellte" somit eine Lektion, mit welcher ich am besten lerne. Jene, die das Leben schreibt. Die vergangenen Jahre meiner Selbständigkeit haben mir rückblickend gezeigt, was "mächtig" zu sein wirklich bedeutet.



So wie "Schuld" nicht existiert, sehr wohl jedoch die Übernahme von Verantwortung, so ist es auch mit der Macht.

In seine Macht zu kommen, diese auszuleben, bedeutet nämlich nichts anderes, als folgende Faktoren:
  1. Zu sich selber zu stehen, selbstverständlich und natürlich
  2. Sich voll und ganz anzunehmen, mit den Sonnen- wie Schattenseiten
  3. Dazu gehört vor allem, sich in aller Gänze anzunehmen. Auch die verborgenen Talente und Fähigkeiten!
  4. Sich da hinein zu schicken, seine Ur-Fähigkeiten kennen zu lernen und auf ihnen spielen zu lernen, wie auf einem Instrument.
  5. Und schlussendlich auch diese Facetten des Ichs der Welt zu zeigen. Und auch dazu zu stehen. 
  6. Warum? Weil ich mich akzeptiere, wie ich auch alle anderen Wesen dieser Erde akzeptiere! Ich darf SEIN. GANZ.
gefunden auf Pinterest "Quotes from Olgaav"
Es geht sogar noch weiter: Ich darf nicht nur sein, sondern ich habe die Pflicht, zu sein! Die eigentliche Frage lautet nämlich nicht: 

"Wer bin ich zu meinen, mächtig zu sein?"

Nein, die eigentliche Frage lautet: 

"Wer bin ich, nicht mächtig zu sein? Meine Fähigkeiten nicht zur Verfügung zu stellen?"


Marianne Williamson hat einen ähnlichen Satz der Welt zur Verfügung gestellt und wurde damit sogar von Nelson Mandela zitiert (siehe Bild).

Ich bin mir sicher, dass Sie mir nun entweder von tiefem Herzen zustimmen. Dies, weil Sie einen ähnlichen Weg gegangen sind.

Oder Sie spüren die Wahrheit in diesen Sätzen und fragen sich: "Wie erkenne ich, ob ich meine machtvollen Fähigkeiten schon nutze?"

Eines ist sicher: Auch dies ist ein immer währender Prozess. Wir haben Schritt für Schritt mit jeder unserer Veränderungen auch hier ewig neu die Gelegenheit zu überprüfen, ob wir noch in unserer Macht stehen. Zu uns stehen. 



Aber folgende 3 Zeichen sind ein sicherer Hinweis darauf, dass Sie noch nicht oder nicht mehr in ihrer wahren Macht stehen:

  1. Täglich fühlen Sie Unzufriedenheit. Es ist ein tief in sich bohrendes Gefühl, welches Sie auffordert, etwas zu ändern. Aber Sie tun nichts.
  2. Der Unzufriedenheit können Frustgefühle folgen. Weil Sie nichts tun. Nehmen Ihre inneren Impulse nicht ernst.
  3. Falls Sie schon anschwellenden Ärger oder gar Wut in sich verspüren (egal aus welchem Grund), dies vielleicht sogar täglich und seit längerer Zeit, dann ist die Zeit überreif, sich endlich nach innen zu wenden und sich selbst Achtung zu zollen.
Nicht Ihr Arbeitsumfeld, nicht Ihr Chef oder Ihre Businesspartner, nicht Ihr Lebenspartner, nicht Ihre Eltern, nicht Ihre Nachbarn, nicht die Politik und auch nicht der Verkehr sind Schuld an Ihren Gefühlen. 

Übernehmen Sie endlich Verantwortung für sich selbst! Stehen Sie in Ihre Macht. In Ihre Energie! Stellen Sie fest, was Sie wirklich wollen! Schenken Sie sich dies; schenken Sie sich, endlich bei sich anzukommen. Machen Sie den einen Schritt, diese eine Ent-Scheidung und stehen Sie in Ihre ganze Kraft. Stellen Sie sich Ihren Urfähigkeiten, die jetzt gelebt werden wollen.

Dieses Thema ist ein sehr wichtiges im Stress- und Druckmanagement. Deshalb ist es auch Bestandteil des neuen Videokurses "Power up your life!" für Unternehmerinnen. 

Zeigen Sie sich! Selbstverständlich und natürlich. Weil Sie es sich WERT sind. Und weil Sie es können. ;-)

Die Welt wartet darauf.


Herzlich, Ihre Chantal Perrinjaquet


P.S.

Am Montag, 2. Mai 2016 um 20 Uhr findet mein kostenfreies Webinar zu diesem Thema statt.
Ich gehe in die Tiefe dazu, was es heisst, in seine eigene Macht zu kommen (zum Beispiel auch, "nein" zu sagen, sichtbar zu werden und sich abzugrenzen). Zudem zeige ich Ihnen auch auf, was passieren kann, wenn Sie Ihre Macht nicht annehmen.

Sind Sie auch dabei? Ich freue mich auf Sie. Hier geht's zur Gästeliste.




*Das ist ein Affiliate-Link, der Preis des Produktes erhöht sich dadurch nicht, ich werde einfach durch die Empfehlung mit einem bescheidenen Beitrag belohnt.


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