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Donnerstag, 15. Oktober 2015

6 Schritte um zu erkennen, worum es wirklich geht

Nichts ist, wie es aussieht

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat mich etwas Grippeähnliches erwischt. So sehr, dass ich Montag nicht in der Lage war, nur eine Email zu lesen, geschweige denn zu schreiben.

Als Coach für Persönlichkeitsentwicklung bin ich in solchen Fällen immer sehr streng zu mir selbst. Das erste, was ich mache, ist mich selbst so gut es geht zu reflektieren: 

Worum geht es hier? Warum werde ich „vom Leben gebremst?“

„Schon wieder gebremst?“ Das war natürlich die naheliegendste Reaktion, glauben Sie mir das? So sah es auf den ersten Blick aus. Ich setzte dieses Erneut-gebremst-werden damit in Verbindung, seit meinem Unfall Ende April nicht mehr vollends in meiner Kraft zu sein, und offenbar etwas nicht ganz verstanden zu haben. 

Obwohl ich meinte, die ganzen Tage, Wochen und Monate nach meinem Unfall mit tiefer Demut und liebevollem Einlassen auf mich selbst verbracht zu haben. Ich habe streng hingeschaut und bei mir angesetzt, um Spiegelantworten zu erkennen und umzusetzen. Und es hat sich richtig angefühlt. Ich spürte, das ist der Weg. Ich durfte drei sehr, sehr wichtige Erkenntnisse für mich gewinnen. Erkenntnisse, welche meine bisherige Art zu leben und zu unterrichten bestätigten. Erkenntnisse, die die bisherige Art zu leben und zu unterrichten aber auch ergänzen. 

Einige Momente von tiefem Berührtsein durfte ich erfahren. Weil ich mich auf mich und die Spiegelbotschaft meines Körpers eingelassen habe.

Seit Anfang Oktober darf ich offiziell wieder mehr arbeiten. Ich habe gespürt, dass „alles“ wieder kommt: Meine Kraft, meine Lebensenergie, meine Ideen, meine Power, meine Umsetzungskraft, das Geben für Andere, das Umsetzen meiner Talente! Ich habe mich sosehr darauf gefreut, endlich wieder voll in meine Kraft zu kommen. 

Und ich wusste: Ich bin soweit, denn ich habe die Botschaft meines Unfalles erkannt und integriert. Jetzt muss ich meinem Körper nur noch die Zeit geben, wieder die alte Kondition zu erhalten.

Und jetzt werde ich wieder ausgebremst. Mit dieser Grippe?

Ja, für mich war bis gestern klar, dass es offensichtlich ist: Irgend etwas habe ich nicht erkannt. Oder nicht vollständig integriert.

Und jetzt kommt der Knüller, liebe Leserin:

Nichts ist, wie es aussieht!

Sie wissen, das ist der Untertitel von Band II „Ein Schutzengel kommt selten allein“, welcher diese Tage auf Amazon veröffentlicht wird. Und sie wissen deshalb auch, wie wichtig mir die Botschaft dieses spirituellen Romanes ist. 

Und ich weiss, man hat nie ausgelernt. Auch der Coach nicht! Was sich jetzt erneut beweist.

Denn bis gestern dachte ich, dass es klar ist. Es sah klar danach aus, dass ich die Botschaft meines Unfalles vor einem halben Jahr noch nicht ganz verstanden habe!

Aber nichts ist, wie es aussieht.

Gestern entschied ich, den Buch-Launch vom 15. auf den 20. Oktober zu verschieben. Aufgrund meiner starken Erkältung war ich nicht in der Lage, die sorgfältige Planung des Launches durchzuziehen. 

Ich konnte keine Follow-up-mails und keine Facebookposts schreiben. Manchmal schaffte ich es, andere Posts zu liken oder kurze Kommentare zu machen. Aber ich konnte weder twittern, noch Artikel lesen, noch telefonieren. Also fällte ich gestern die Entscheidung: Es wird jetzt offiziell alles verschoben.

Im Hintergrund wartete ich noch auf zwei OKs von Amazon. Eines für das Ebook und das andere für das Taschenbuch. Das fürs Ebook kam als erstes. 

das Buch von Louise L. Hay
Weil ich im Bett lag, las ich alles nochmals durch. Und ich stellte zwei gravierende Fehler fest, welche dringendst korrigiert werden mussten. Einerseits ist der Autorenname mit dem des Vorwortgebers vertauscht worden und andererseits war der falsche Preis drin. Da ich keine Kraft für die Änderungen hatte, liess ich es liegen.

Das Feedback für das Taschenbuch kam am Abend, nach meiner Entscheidung für das Verschieben. Auf den ersten Blick war alles wunderbar. Und dann entdeckte ich auch dort einen gravierenden Fehler, den ich aber selber verursacht hatte. Ich wusste, dass ich den Upload nochmals machen musste. Aber ich hatte keine Kraft dazu.

Und heute morgen kriege ich das entscheidende Mail, welches mir die Augen öffnet und zeigt, was der wahre Grund für alles ist. Es ist eine Email von meinem Vorwortschreiber Raho Bornhorst. Er bittet darum, dass er sein Vorwort anpassen dürfe. Ich sehe auf den ersten Blick keine Veränderungen an seinem neuen Text. Aber ich spüre, wie wichtig es ihm ist. 

Und in dem Moment fährt mir dies alles wahnsinnig stark ein. 

Tränen schiessen mir in die Augen! In meinem Rücken laufen Kälte- und Wärmeschauer abwechseln auf- und ab.

Das ist der Augenblick, wo ich verstehe, weshalb „man“ mich ausgebremst hat. 

Es geht nicht darum, dass ich die Botschaft des Unfalles nicht verstanden oder nicht ganz integriert hatte! Es geht um was ganz Anderes:

Wäre ich nicht mit diesen happigen Grippesymptomen lahm gelegt worden, hätte ich nämlich frisch und fröhlich meinen Launch-Plan eingehalten. Ich hätte am Dienstag für das Ebook und danach auch für das Taschenbuch den OK-Button gedrückt! 

Aber dank dem ich krank gewesen bin, habe ich es zur Seite gelegt und in einem lichten Moment alles nochmals genau durchgeschaut und gravierende Fehler entdeckt. Dank dem ich krank gewesen bin, habe ich den Launch verschoben. Und Dank dem kann ich nun auch den wichtigen Wunsch von meinem Mentor Raho Bornhorst berücksichtigen. 

Jetzt ist alles komplett. Erst jetzt. Und weil ich (dank dem ich krank war) den Buch-Launch verschoben habe, habe ich genug Zeit, um diese Aspekte noch zu integrieren. 

Und das Werk vollkommen zu machen. Einmal mehr werde ich neu berührt. Wie schön! Ich bin dankbar. Und ich zögere nicht, Ihnen diese Erkenntnis weiter zu geben:

Nichts ist, wie es aussieht!

Liebe Leserin, es ist und bleibt (jetzt erst recht), die wichtige Aussage, die ich zur Zeit verbreiten möchte: 
ab 20.10. bei Amazon
  1. Vertrauen Sie immer darauf, dass Ihr Schutzengel nie alleine kommt! 
  2. Wenn man die Impulse unserer Geistigen Führer (warum auch immer) mal nicht wahrnimmt oder versteht, stehen andere Anzeiger bereit: Ihr Körper als Spiegel und Ihr Gspüri. 
  3. Vertrauen Sie auf Ihr Gspüri, (Ihr Bauchgefühl! Ihr Bauchgefühl ist jedoch nicht ihre Angst, bitte nicht verwechseln.) 
  4. Vertrauen Sie darauf, dass Faktoren, die Sie nicht beeinflussen können, ihren Sinn haben. 
  5. Atmen Sie tief ein und aus. Kommen Sie zur Ruhe. Beobachten Sie weiter, was geschieht, achtsam. 
  6. Handeln Sie dann im richtigen Moment um zu ändern, was wichtig ist.


So werden Sie auf einmal erkennen, worum es wirklich geht und können das Richtige tun. 

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass die Erkenntnis daraus Sie mindestens so tief berührt, wie ich es soeben bei mir erleben durfte.

Herzlich, Chantal Perrinjaquet


P.S.


Sind Sie interessiert an meinem spirituellen Roman? Band I ist überall im Handel erhältlich, ich poste Ihnen hier den Amazon-Link.

Der Band II "Nichts ist, wie es aussieht" kommt ab 20. Oktober mit Amazon als Ebook Taschenbuch raus, wer sich jetzt schon informieren möchte, kann dies auf meiner Autorenseite tun (1. Kapitel downloaden, gratis Meditationen etc). Wer an meinem Launch-Webinar am Dienstag, 20. Oktober teilnimmt, profitiert von einem einmaligen Einführungspreis!

Wer Lust auf die kostenlosen Meditationen hat, die man als Leser des Buches miterlebt, kann sich hier eintragen und wird damit per Email beliefert.


Freitag, 2. Oktober 2015

3 Gründe, warum nichts ist, wie es aussieht und was man da machen kann

Haben Sie es auch schon erlebt, dass Sie eine Situation ganz klar miterlebt haben und somit unterschrieben hätten, genau zu wissen, was passiert ist? Und dass man Ihnen danach noch weitere Fakten erzählt hat, die das ganze Bild plötzlich verändert haben?

Als ich noch als Polizistin in Zürich gearbeitet hatte, gehörte das Aufnehmen von Verkehrsunfällen zum "Tagesgeschäft". Wenn nötig leistete man erste Hilfe, sicherte die beteiligten Menschen, zeichnete die Endlage der Fahrzeuge an, nahm die Sachschäden auf und das Wichtigste: Man befragte die Beteiligten und Zeugen.

Können Sie sich vorstellen, dass bei diesen Befragungen sehr selten jeder dasselbe erzählte? Und ich kann Ihnen sagen, mit der Zeit spürt man, wenn man angelogen wird. Von diesen Aussagen rede ich hier nicht. Ich meine jetzt wirklich nur jene Zeugen, bei denen ich spürte: Der sagt die Wahrheit! Jede Aussage war nicht genau dieselbe aber jeder war sich sicher, die absolute Wahrheit gesehen zu haben.

Aus seiner Sicht jedenfalls. 

Und so kam es meistens: Ich hatte mindestens so viele Wahrheiten im Notizbuch, wie Aussagen. Und ich würde heute noch unterschreiben, dass jede dieser Aussagen wahr war. Jeder erzählte mit dem Background seiner Welt und seiner Auffassungsgabe, wie er was erfahren hatte! 

Unsere Aufgabe war, alle Fakten (auch diese Aussagen) zu sammeln und gemeinsam mit den Sachbeweisen dem Richter weiterzugeben. Zum Glück war es nicht unsere Aufgabe, etwas zu entscheiden.

Denn die Wahrheit eines Einzelnen kann unmöglich und wird nie die ganze Sicht der Dinge aufzeigen können. Dabei denke ich gerne folgendes Bild: Geometrisch gesehen gibts für 1 Punkt X Möglichkeiten, sich ihn anzuschauen oder sich mit ihm zu verbinden.

Dass sich ein Richter von Amtes wegen ein übergeordnetes Bild machen muss, finde ich logisch. Er bedient sich der Fakten, die ihm vorgelegt werden und tut dann sein Bestes.

Interessant aber ist, dass wir auch wir im Alltag den Anspruch haben, die "ganze Wahrheit" von oder zu etwas zu kennen und zu richten. Etwas zu erkennen ist nichts Schlimmes, oder sogar etwas Gutes, wenn es dazu dient, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen. Denn es kann entspannend für einen selbst sein, sich zu etwas zu positionieren und dazu zu stehen. Anstatt zwischen "Stühlen und Bänken" zu stehen, was viel Energie kostet.

Leider aber entscheiden sich viele Menschen unbewusst, dass sie nicht nur für sich eine Einschätzung treffen, sondern auch noch erwarten, dass alle anderen diese Sichtweise auch übernehmen.

Und warum tun wir dies? 

Wegen der unbewussten Annahme, dass die eigene Sichtweise einer übergeordneten Klarheit und Wahrheit entspricht.

Und dies ist meiner Meinung nach FALSCH. 

Wie oft tun wir anderen Menschen weh, nur weil wir uns nicht die Mühe geben, sich in seine Welt hinein zu versetzen? Wie oft verpassen wir deswegen Chancen, Beziehungen zu pflegen und so noch mehr Tiefe zu erfahren?

Wie oft stossen wir so neue Wege und Chancen von uns weg, schliessen offene Türen und Fenster? 

Was denken Sie: wie oft realisieren wir nicht mal, was wir uns alles vertun?


Die 3 wichtigsten Gründe, warum nichts ist, wie es aussieht, sind:


  • Wenn etwas "aussieht", dann nehmen wir das aus unserer eigenen Sichtweise wahr. Jeder, der es schon einmal ausprobiert hat, weiss, dass eine andere Perspektive zusätzliche oder ganz andere Aspekte schenken kann und erst dann die Geschichte "runder" wird.

  • Jeder erlebt seine Aussenwelt so, wie seine Innenwelt funktioniert. "Mikrokosmos - Makroskosmos". Innen, wie aussen; Oben, wie unten. Aufgrund des universellen Gesetzes der Anziehung realisieren wir in einem Moment der Wahrnehmung "nur" das bewusst, was wir aufgrund unserer inneren "Einstellung", unserer Erziehung, unserer Gene und Ahnenenergie programmiert haben.

  • Irgendwann haben wir als reine Seele entschieden, weshalb wir dieses Leben hier in diesem Körper, mit dieser Familie, dieser Umwelt und dieser Prägung, erfahren möchten: Um bestimmte Erlebnisse und Auf- und Abs durchzumachen. Um uns zu formen. Um uns zu ent-wickeln. Damit das klappt, vergessen wir diese Entscheidung bei unserer Geburt und können dank diesem 'Nichts-mehr-wissen' richtig gut lernen. 


Gerade der letzte Punkt beeindruckt und berührt mich persönlich immer wieder. Wenn ich daran denke, was mein höheres Selbst (meine Seele) alles für mein Leben geplant hat, verstehe ich, dass vor allem meine schweren Zeiten die grössten Lehren beinhalten. Und ich spüre dann diese Demut, diese tiefe Verbindung zu meinem höheren Selbst. Auch das Vertrauen, was mir erlaubt, mich dieser Führung übergeben zu dürfen. Und Schicksalsschläge und Auf- und Abs besser annehmen zu können.


Zurück dazu, warum nichts ist, wie es aussieht: 

Was können wir also tun, um aus dieser Botschaft den grössten Mehrwert zu erhalten?

Ich habe gelernt, dass es für solche Momente ein tolles Rezept gibt, um viel entspannter durchs Leben zu gehen.

die andere Sichtweise miteinbeziehen
Wenn ich realisiere, dass ich auf meinen Standpunkt beharren möchte, halte ich einfach meinen Schnabel. Ich versuche herauszufinden, ob es JETZT grad wirklich darum geht, nur meine Meinung/meine Sichtweise kundzutun, oder ob ich ehrlicherweise noch mehr machen wollte: Jemand anderen von meiner Sichtweise zu überzeugen.

Denn nur meine Meinung kundzutun und den anderen davon überzeugen zu wollen, sind zwei paar Schuhe. Erkennen Sie, was ich meine? 

Der erste Teil kann sachlich sein, völlig selbstverständlich. Sobald ich dies lernte, richtig selbstverständlich zu mir und meiner Ansicht zu stehen, konnte ich dies auch sachlich äussern. So habe ich gelernt, viel Kraft zu sparen.

Der zweite Teil jedoch ist häufig sehr emotional. Diese Emotionalität kostet mir und meinem Gegenüber viel Nerven, Energie! Denn niemand möchte überrollt werden. Also lasse ich es sein.

Interessant ist, dass dann, wenn ich nach meiner sachlichen Bekundung meine Klappe halte, sehr oft Platz für"Wunder" entsteht:

Mein Gegenüber realisiert (meist unbewusst), dass auch er seinen Standpunkt sachlich äussern darf und nicht überrollt wird. Es wird eine respektvolle Basis geschaffen.

Und dies ist häufig die Basis für wundervolle Gespräche, respektvolle Begegnungen und tolle Kooperationen.

Deshalb denken Sie daran: Nie ist etwas, wie es aussieht. Und dahinter steckt Platz für Wunder.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Ergründen von neuen Sichtweisen!

Herzlich, Chantal Perrinjaquet


P.S.

Der Untertitel meines 2. spirituellen Romanes "Ein Schutzengel kommt selten allein" heisst auch "Nichts ist, wie es aussieht". Meine Leser werden unter vielen anderen Botschaften im Roman auch die obige schon entdeckt haben, da könnte ich wetten.

geführte Meditationen
Sind Sie interessiert an diesem Roman? Der Band I ist überall im Handel erhältlich, ich poste Ihnen hier den Amazon-Link.

Der Band II "Nichts ist, wie es aussieht" kommt Mitte Oktober mit Amazon raus, wer sich jetzt schon informieren möchte, kann dies auf meiner Autorenseite tun.

Wer Lust auf die kostenlosen Meditationen hat, die man als Leser des Buches miterlebt, kann sich hier eintragen und wird damit per Email beliefert.




Donnerstag, 1. Oktober 2015

Zeig mir die erste Seite Deines Smartphones, und ich sage Dir, wie "bewusst bei mir" Du bist

Haben Sie sich auch schon überlegt, was die erste Seite Ihres Smartphones über Sie selber aussagt? 

Es lohnt sich, dies mal zu durchzudenken. An meinem Beispiel zeige ich Ihnen, weshalb. 

Die Idee, darüber zu schreiben, ist leider nicht von mir. ;-)

Mein Podcast-Mentor und Blog-Kollege Gordon Schönwälder hat sie gehabt und eine Blogparade darüber lanciert. Sie sehen den Link dazu unten beim Logo zur Aktion.

Also; weil die Idee so genial ist und mir derart gut in meinen Blog-Kram passt, lasst uns loslegen!

Sie sehen als Beispiel hier den Printscreen meiner ersten Seite. 

Die Uhr ist für mich ein wichtiges Werkzeug. Ich selbst trage keine Armbanduhr und habe mich schon vor Jahren mit meiner inneren Uhr trainiert, Zeiten einzuhalten. Allerdings birgt diese App auch die Möglichkeit, Zeit zu stoppen, den Wecker zu stellen oder einen Timer zu programmieren. Dies hat folgende Vorteile:
  • bei den Übungen und Workshops, wenn ich Kurse gebe, halte ich mich damit besser an die versprochenen Kurszeiten. 
  • Seit der Hirnerschütterung ist vor allem der Timer ein wichtiger Teil meines Alltags geworden. Vor jeder Konzentrations-Sache, die ich mache, stelle ich einen Timer (oder das App "Focus@will", siehe unten), um mich nicht in etwas zu verlieren, sondern gemeinsam mit meiner Pendenzenliste konsequent und konzentriert an etwas zu arbeiten. 
  • Auch wenn ich meditiere, stelle ich den Timer. Unbewusst kann ich dann besser loslassen, weil ich weiss, dass der Timer mich rechtzeitig zurückholt.

Die Kamera und die Foto-App sind einfach supertoll. Wieviele wertvolle Momente, die mich berühren oder zum Schmunzeln bringen, habe ich dank meinem Iphone schon festgehalten? Unzählige. Früher war ich kein Kamerafan, es nervte mich, das zusätzliche Gerät stets dabei haben zu müssen. Jetzt habe ich das Iphone sowieso in der Tasche! Und hin und wieder mache ich Naturfotos oder Kurzvideos, die ich in meinem Business einbinden kann. 

Das Wetter zeigt mir abends zuverlässig an, welche Kleider ich für den Morgen bereit lege will. So erspare ich mir nach dem Aufstehen einiges an Stress. Es passiert mir auch nicht mehr, dass ich draussen stehe und zu spät merke, falsch gekleidet zu sein.


Sprachmemos sind die Rettung meiner unermüdlichen Ideen und Inspirationen. Egal wo ich bin, wenn Dinge aus mir entstehen, kann ich nur kurz die App aktivieren und sie auf sprechen. So geht mir keine Idee verloren! Zudem nehme ich auch meine Interviews damit auf. Superqualität!

Notizen geht einher mit den Sprachmemos. Manchmal kann man nicht sprechen. Aber schreiben. ;-)

Der Rechner ist für ich unerlässlich. Immer, wenn's bei mir um Geld geht, kriege ich einen Knoten im Gehirn... Diese App rettet mich und ich kann vor den Augen meines Kunden den Betrag des Live-Coachings ausrechnen. Dies hat den Vorteil, dass der Kunde es mitverfolgen kann.

Das Telefonbuch ist super praktisch. Neue Kontakte schlage ich dort nach und lade direkt die CVS-Datei runter. So habe ich innert Sekunden den Kontakt korrekt im Adressbuch gespeichert.

Der Kalender und mCal gehen einher miteinander. Ersteres füttert mCal. Diese App bietet mir eine super überschaubare Ansicht meiner verschiedenen Kalender im Mac und wird sofort mit all meinen Mac-Geräten synchronisiert. Ich schätze es sehr, damit viel Zeit und Energie zu sparen. Kaum zu denken, wie es vor 15 Jahren noch war, als das Synchronisieren von verschiedenen Geräten noch wie ein Traum in unseren Köpfen herumspukte!

Im Musik-App habe ich meine Meditationsmusik und die Wingwave-Sounds gespeichert. Damit habe ich jederzeit die Möglichkeit, mit Musik zu meditieren oder mit der auditiven Wingwave-Methode Lösungen zu finden.

Die Video-App hortet meinen heiligen und höchstprivaten Mindmovie. Kennen Sie Mindmovies noch nicht? Dann verpassen Sie etwas. Es ist die perfekte Art, sich morgens innert 1 bis 2 Minuten mit einem selbsterstellten Video die eigene Vision zu programmieren. Eine optimale Ein-Stellung für meinen erfolgreichen Tag! ;-)

Kontakte muss ich rasch zur Hand haben. Da ich nur ein Handy habe, sind da alle meine privaten wie auch die Business-Angaben drin.

Die Einstellungs-App habe ich früher immer in den hinteren Reihen gesucht. Bei jedem Update der Software gibt es leider auch Einstellungen, die man wieder anpassen muss.

Jetzt sehe ich grad, dass ich nicht nur beim Kalender, sondern auch beim Rechner die Iphone-Norm-App nicht zuforderst bräuchte und nach hinten verschieben kann. Danke Gordon! Dank dieser Übung hier wirds mir bewusst... Soviel zum Thema "bewusst bei mir". :-D

Radio SwissPop ist für mich das beste Digital-Radio, das ich kenne. Schon vor Jahren habe ich mir zu Gunsten meiner Nerven und Energie abgewöhnt, Zeitungen zu lesen und Radio zu hören. Aber Radio SwissPop sendet nur Songs. Und dazu noch gute. Im Auto kann ich es sogar über die Lautsprecher des Fahrzeuges schalten.

Focus@will gäbe ich nicht mehr her. Es handelt sich hier um eine App, welche auf neurowissenschaftliche Erkenntnisse beruhende Musik abspielt. Diese Musik hilft einem, sich besser zu konzentrieren und effektiver zu arbeiten. Man kann einen Timer stellen für die Aufgabe, die man erledigen möchte. Sie kombiniert das berühmte "Tomato-Prinzip" mit neuesten neurologischen Musikwissen, um effektiver zu arbeiten. Davon gehört habe ich übrigens im Podcast von Ivan Blatter. ;-) DEM Experten für neues Zeitmanagement.

Podcasts sind seit einigen Monaten treue Begleiter im Alltag geworden. Ich hole mir auf diese Weise wertvollen Content während Zeiten, wo ich mich easy darauf konzentrieren kann: Beim Spazieren, auf dem Hometrainer, beim Putzen, Kochen, Bügeln, Autofahren. Mein Leben fühlt sich damit viel reicher an!

Die wichtigsten vier Apps sind auf meinem "Schreibtisch" unten abgelegt:

SMS und Threma (Pendant zu WhatsApp, aber mit hohem Datenschutz-Anspruch) geben mir die Möglichkeit, mit lieben Menschen zu chatten.

Telefon und Skype (Online-Telefonie) sind selbstredend. Sehr wichtig beim Telefon ist mir die Visual Voicemail. Sie erlaubt mir das schnelle und  unkomplizierte Aufsprechen meines eigenen Textes im Telefonbeantworter. Er ist meine kostenlose Sekretärin: Anrufe nehme ich nur während gezielten Stunden am Tag entgegen. Die restliche Zeit muss man mir aufs Band sprechen, damit ich zurückrufe. Anrufe ohne Nachricht ignoriere ich. Dieses Vorgehen erspart mir seit Jahren viel Nerven und Zeit.

Auf dem Hintergrundbild sieht man einen Stöckelschuh von Louboutin. Es sagt sehr viel über mich aus... ;-) Ich liebe bequeme, hohe Schuhe. Ja genau! Das widerspricht sich nicht. Mit bequemen, hohen Schuhen fühle ich mich gut. Ich spüre mit jedem Schritt mein Visionsgefühl. Das ist vom Effekt her ähnlich, wie wenn ich meinen Mindmovie schaue. ;-)

Grundsätzlich kann ich bestätigen, wie begeistert ich von der Erfindung der heutigen Smartphones - vor allem vom iPhone - bin. Ich liebe neue Technologien und geniesse es, was die Talente meiner Mitmenschen alles kreieren, um unser Leben zu vereinfachen!

Was ich jedoch BEWUSST nicht eingerichtet habe, ist die Mail-App. So gewährleiste ich, dass ich täglich sehr gezielt ein Zeitfenster nutze, wo ich meinen Mac dafür einschalte, um Mails zu beantworten. Auch diese Entscheidung verschafft mir viel mehr Nerven und damit pure Lebensqualität.

Wie man unten sieht, habe noch weitere Seiten mit Apps, die mir dienen. :-)

Auch ich befinde mich beruflich bewusst und täglich in Social Media Apps wie Facebook, Twitter, G+ und manchmal auch Xing. Aber damit ich nicht in Versuchung komme, diese zu oft zu checken, sind diese Apps in den hinteren Reihen aufgeführt.

Vorne ist all das, was MIR persönlich gut tut.

Da ist alles, was mir hilft, bewusster bei und mit mir zu sein.

Denn zuerst will ich dafür sorgen, dass es MIR gut geht, bevor ich "die Welt rette"... ;-)

Na, wie sieht es mit Ihrer ersten Smartphone-Seite aus? Es würde mich sehr freuen, wenn Sie in den Kommentaren unten mit mir und den LeserInnen teilen, welche Erkenntnisse Sie aus diesem Post erlangt haben. 

Vielleicht wird Ihnen BEWUSST, wie gut Sie Ihre erste Seite UNBEWUSST geordnet haben? Vielleicht wird Ihnen jetzt aber auch klar, welche Apps Sie verschieben möchten?

von Podcast-helden.de
Die Blogparade hat Gordon Schönwälder von Podcast-Helden.de lanciert. Herzlichen Dank, Gordon, für diese supertolle Idee! Es hat Riesenspass gemacht.

Herzlich, Chantal Perrinjaquet

P.S. Vergessen Sie nicht: Sie sind bewusstbeimir, weil Sie es sich Wert sind.
Und weil Sie es können. :-D

Mittwoch, 29. Juli 2015

Was das Prioritätensetzen mit Freizeit geniessen zu tun hat und wie man nebenbei Glücksgefühle erzeugt.

Wer mir auf Twitter @bewusstbeimir folgt, hat’s mitgekriegt - ich war in diesen Tagen mit meiner
Expo Milano
Mutter in Mailand und habe die Weltausstellung Expo 2015 besucht.

Es hat sehr Spass gemacht, die Präsentationen verschiedener Länder zu geniessen und in deren Energie und Botschaft einzutauchen. So nebenbei habe ich spannende bewusstbeimir-Erkenntnisse gekriegt, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte!

Um die Bild-Impressionen darüber mitzukriegen, kann die Posts auf Twitter unter #bewusstbeimir und #expo2015 anschauen gehen. In der Podcast-Episode (iTunes „bewusst bei mir“) zu diesem Blogbeitrag werde ich zudem einige Geräusche der Expo miteinbinden.

Also - hier die Story über mein "Super-Adventure" :-D

Der Plan war, drei Tage inklusive An- und Abreise zu investieren, die 1. beiden Tage an der Expo und die paar Stunden vor der Abfahrt am dritten Tag noch den Mailänder Dom zu besuchen. Dieser Plan ging auf. :-D Yes!

Interessant waren die vielen Eindrücke, 
die uns natürlich nicht nur bei der Ankunft in Mailand empfingen, sondern vor allem als geballte Ladung auf dem Messegelände.

Wahnsinnige Bauten
Die erste und zum Glück letzte Odysse erlebten wir nur, weil wir das Metro- und Zugsystem nicht sofort begriffen. Da haben wir einiges an Zeit verloren und waren dann dementsprechend ein wenig frustiert, als wir endlich auf dem Messegelände eintrafen.

Da jedoch wurden wir mit einer Toporganisation überrascht, die nicht im geringsten „italienisch“ ist, finde ich (nichts gegen „the italian way of beeing“… aber in Sachen Organisation sind sie wohl ein wenig entspannter unterwegs als wir Schweizer, nicht wahr? Hier haben sie ihre Professionalität bewiesen, meine Meinung). Unsere Tickets hatte ich schon Tage zuvor elektronisch als QR-Code im Iphone gespeichert gehabt.

Sicherheitshalber fragte ich mich über Twitter bei @askExpo; nicht dass wir ohne ausgedruckte Tickets dann doch keinen Zugang kriegten. Aber meine Sorgen waren umsonst. @askExpo antworte postwendend und sehr einladend, dass der Zugang selbstverständlich auch mit Tickets im Smartphone möglich sei - solange das Ticket gültig ist. Logisch.

Kennen Sie das? 
Zwar oder endlich befindet man sich im Urlaub, und meint, „nichts tun zu müssen“, schon ist man doch wieder mit dem Management von Dingen beschäftigt:

- Ich habe Hunger.
- Meine Beine fühlen sich müde an.
- Wo sind die Toiletten?
- Durst hätte ich eigentlich auch.
- Welchen Pavillion schauen wir zuerst an?
- Hunger! 
- Ausruhen. Biiiitteee.

All dies für sich selber zu koordinieren und Prioritäten in komplett neuem Umfeld zu setzen, ist eine Geschichte. Aber es kommt ja auch die andere dazu: die Geschichte meiner Begleiterin, meinem Mami. Auch sie hat Bedürfnisse und wir zwei somit die Herausforderung, die von uns beiden so zu organisieren, dass es friedlich und ohne Gehässigkeiten von sich geht. Wie das funktioniert? Die Mütter unter Ihnen ahnen es bestimmt schon lange: Jetzt heisst es, zu kommunizieren. Nein, nicht die Gedanken des anderen zu lesen. Kommunizieren. Zusammentragen, welche Bedürfnisse und welche Wünsche da sind. Und dann - wer hätte es gedacht: Prioritäten zu setzen. 

Interessant ist, wie sich während dieser Reise meine ursprünglichen Ziele leicht verändert haben… 
Ich wollte herausfinden, was die Länder an der Expo in folgenden Themen zu präsentieren haben:

- Förderung von Frauenbusiness
- Menschlichkeit
- bewusstbeimir

Nach den ersten Stunden mit obigen Managementherausforderungen habe ich meinem Mami schmunzelnd erklärt, dass ich meine ursprünglichen Expo-Themen im Aussen wohl nicht finden werde. Niemand nahm zu diesen Punkten Stellung. Ausser, dass es "Women-Weeks" gegeben hat, die wir verpasst haben.
Dafür fand ich diese Themen in unserem „Innern“. In der Art und Weise,wie wir mit uns dieses Abenteuer zu erleben entscheiden.

Vor allem das Stichwort „bewusst bei mir“ drängte sich stark vor.
Vor Sonne und Regen sicher - die "Bahnhofstrasse"

Nach der ersten Krisenintervention (Toilette, Hunger), nutzten wir die Gelegenheit, um die Basis unserer Vorgehensweise für diese noch 2,5 Tage zu besprechen. Wir sassen im ersten Restaurant gleich nach dem Eingang (schliesslich hatte es wirklich pressiert und die Prioritäten waren unausgesprochen klar). 

Um uns herum herrschte reges Treiben: 
Familien versuchten halb verzweifelt, ihre individuellen Bedürfnisse zu befriedigen und verständigten sich selbstverständlich schreiend von den Tischen über die Theke hinweg; Kinder quietschten, weinten oder schrien und das Geschirr, welches von den eifrigen Angestellten eingesammelt, gewaschen und verräumt wurde, klapperte und schepperte. Die Gesprächsfetzen, die wir mitkriegten, sagten viel darüber aus, wie die meisten Menschen sich hier organisieren. Unsere stummen Blicke sagten dasselbe aus: WIR machen das bestimmt nicht so.

Von einer vermeintlichen Attraktion zur anderen hüpfen. Stundenlang anstehen, nur um nachher sagen zu können, „da waren wir auch!“. Andere Menschen anrempeln, nur weil wir im Eifer des Gefechtes vergessen, dass wir gar nicht im Krieg sind? Nein. Das wollten wir nicht.

Und so klärten wir, wie wir vorgehen wollten. Sammelten unsere Wünsche, mit dem Wissen, dass es in Ordnung ist, wenn wir nicht jeden Wunsch erfüllen. Und entschieden uns für eine Taktik des Vorwärtskommens: Im Zick-Zack am Hauptstream (heimlich nannten wir diese Hauptachse die „Bahnhofstrasse“) entlang nur diejenigen Pavillons besuchen, die entweder unserem Wunsch entsprachen oder uns besonders erfolgreich lockten. Und wir klärten von Beginn an, dass unsere elementaren Bedürfnisse wie Toilette, Wasser und Hunger, aber vor allem Kaffeepause zu machen ;-D - stets Priorität haben. Und sollten wir etwas "verpassen", soll es wohl für uns nicht sein. Punkt. 

So. Es konnte losgehen.

Dieser Schlachtplan als Basis war gut, wirklich! 
Das Wichtigste in meinem Leben :-)
Er gab uns Ruhe und Entspannung ins Prioritätensetzen. Es war nicht immer einfach... Manchmal musste dann doch der eine oder andere Wunsch gestrichen werden. Vor allem am ersten Tag, wo ich nicht mehr aus dem Kaffee-Cluster hinaus zu locken war… Als Kaffeetante war ich begeistert vom weltbesten Cappucchino, den ich je gekostet hatte - und ich kriegte ihn sogar in der Large-Version! Sofort sortierte ich meine persönlichen Prioritäten neu und entschied, lieber ein Stündchen im Schatten auf der gemütlichen Holzbank die Leute zu beobachten und genüsslich Kaffee zu schlürfen, als mein Mami in die Pavillons zu begleiten... So ging diese alleine von dannen.

Und etwas Wunderbares geschah: 
Je länger wir diese Form von „flexiblem und toleranten Prioritätensetzen“ durchzogen, umso klarer blieb jede bei sich. Anstatt der anderen aus Nettigkeit kein „Nein“ zu präsentieren, sprachen wir uns sachlich darüber aus, was jede jetzt grad wollte. Und fanden einen Weg, dass jede dies kriegte. Wir begannen diese Klarheit und dieses „zu sich stehen“ immer mehr zu geniessen.

Kaum hatten wir dies im Griff, ging aber gar nichts mehr. Alle Energie war weg. 

Ich war nicht mehr bereit, nur einen Meter mehr zu gehen. Die Müdigkeit schien mir von einer Sekunde zur anderen - ohne Vorwahrnung - bewusst zu werden.

Wie war das schon wieder? Wann wollten wir Menschen das Beamen erfinden? 

Ich wollte nur noch ins Hotel, duschen und mich hinlegen. Und zwar schnell. 

Mir wurde bewusst, dass ich jetzt mit zunehmendem Energieverlust das Risiko erhöhte, unfreundlich zu werden. Aber das hatte weder mein Mami noch ich verdient. 

So setzten wir uns hin und berieten, wie wir (nun, in Gottes Namen ohne zu beamen) am besten vorgehen. Erstmal Pause und ausruhen. So mag sich der eine oder andere gewundert haben, als wir beide uns frech auf den Ruhebänken ausstreckten und ein Powernap reinzogen. Aber die 10 Minuten Dösen bewirkten das ersehnte Wunder: Erfrischt und zufrieden traten wir den Rückweg ins Hotel an.

Stimmung im Marokko-Pavillon
Bewusst bei mir heisst nicht nur, sich klar darüber zu werden, was man braucht und wie man es erhält, sondern auch, sich einzugestehen, dass man es sich Wert ist. Egal wer sich über uns wundert (interessant war, danach die Menschen zu beobachten: Auf einmal fiel uns auf, dass sich auch andere getrauten, sich hinzulegen. Schön, nicht wahr?).

Wo dieser erste Tag für uns beide als anstrengend daher kam, war der zweite einfach wunderbar: Wir wussten schon, wie die ÖV in Mailand funktioniert, wir kannten unsere Expo-Strategie und sagten uns bei jeder Gelegenheit, wie schön wir es haben und wie toll es ist, keinen Attraktionen nacheifern zu müssen. 

Denn die Attraktion sind wir! 
Wie in Oman selber, gell?
Das geniessen jedes einzelnen Momentes mit uns. Ob wir gerade den Folklore-Umzug eines östlichen Landes bestaunten, die orientalischen Düfte im Marokko-Pavillon wirken liessen, die exotischen Klänge und Bilder vom Oman bestaunten, den fruchtig-prickelnden Drink im futuristischen Russland munden liessen, in einem lauschigen Park auf unseren Bio-Italian-Toast warteten oder die fantastisch ausgeklügelte Choreographie von Israels Demonstration bewunderten. 

Jeder Moment war derart glücksergreifend! Weil wir in jedem dieser Eindrücke versuchten, unser Herz zu öffnen, Slow-Motion zu überprüfen und bewusst zu SEIN. 

Und die Summe all dieser wunderbaren, eindrücklichen bewussten Momente hat ein riesiges Glücksgefühl in mir drin erzeugt. 
Auch, jetzt, wo ich wieder daran zurückdenke, wird es erneut aktiviert und verstärkt. Es erweitert
meine Herzgegend und ist riesengross! Vielleicht spüren Sie diese wunderbare Energie auch ein bisschen? Das wäre wunderbar.

Was mich jetzt sehr dringend interessiert, wie Sie es in den vergangenen Tagen - wahrscheinlich auch Ferientage? - mit dem Prioritätensetzen gehandhabt haben. Haben auch Sie "bewusst bei mir"-Momente erlebt? Wie haben diese sich gezeigt? Was haben Sie dafür getan, um diese erleben zu können?

Ich wünsche Ihnen viele weitere „bewusst bei mir“ Momente.

Und vergessen Sie nicht: 

Sie sind "bewusst bei mir", weil Sie es sich Wert sind. Und weil Sie es können.


Herzlich, Chantal Perrinjaquet

Dienstag, 30. Juni 2015

3 Gründe, warum effizientes Prioritäten-Setzen wahrhaftig Wunder wirkt

(Anmerkung: Dieser Text ist anfang Juni in einem meiner Folgemails der kostenlosen Email-Reihe “Wie Sie in 5 Schritten Ihr "Bewusst werden" nutzen, um besser mit Druck umzugehen und sich automatisch abzugrenzen" erschienen. Ich hatte eine wunderbare Resonanz darauf, und deshalb beschlossen, ihn zu veröffentlichen, sowie einen Folgetext, den Sie in einigen Tagen hier lesen können.)

http://www.frauen-im-business.ch/business-formel/

Vielleicht haben Sie es mitgekriegt, dass ich mir Ende April durch einen Sturz vom Bike eine mittelschwere Hirnerschütterung zugezogen habe. Durch diesen Unfall durften mir schon einige „Benefits“ klar werden. Und einen teile ich jetzt mit Ihnen, exklusiv.

Auch ich bin seit fast 10 Jahren (selbständig) im Business tätig und kann zum Thema „Prioritäten setzen“ nicht nur als Businesstrainerin Tipps geben, sondern auch aus dem eigenen “Nähkästchen” plaudern. Einigen von Ihnen habe ich sogar schon in Coaching-Sitzungen oder in Kursen Tipps zum effizienten Zeitmanagement gegeben, welche Sie auch erfolgreich umgesetzt haben.

Können Sie sich vorstellen, dass sich “Dank” meinem Unfall meine Erfahrung in Bezug “effizientes Zeitmanagement” komplett verändert hat? Können Sie sich vorstellen, dass ich nun sogar beschlossen habe, diese neue Erfahrung - wenn ich wieder ganz gesund bin - in meinem Alltag weiterhin umzusetzen? Mir wäre es vor dem Unfall schwer gefallen, mir dies vorzustellen.

Der Beweis dafür ist, dass ich diese Art des Zeitmanagements schon vor einigen Monaten im Buch von Timothy Ferres “Die 4-Stunden-Woche” kennen gelernt habe. (Kennen Sie das Buch? Sehr empfehlenswert). Aber damals ist seine Botschaft leider nicht bei mir angekommen. Ich war sehr zufrieden damit, wie ich meine Zeit und meine Pendenzen organisierte. Ich gestehe: Ich merkte gar nicht, wie ich in eine neue Ära von Bedürfnis hineinrutschte.

Erst jetzt, nachdem ich nun die 3. Woche nach meinem Unfall „20%-Arbeiten“ üben darf, bekommt dies alles eine ganz neue Sichtweise. Und ich garantiere Ihnen: Es ist eine Sichtweise und ein Lernfeld, die ich einbehalten werde. Denn sie bedeuten eine komplett neue Art, meinen Tag einzuteilen und Prioritäten zu setzen.

Dadurch, dass ich während dieser drei Wochen „20%“ tatsächlich nicht in der Lage war, noch mehr zu arbeiten (manche Tage klappte gar nichts), war ich buchstäblich gezwungen, mich jeweils für das Allerwichtigste und gleichzeitig Dringendste zu entscheiden. An einem Tag war es eine Sitzung mit einer Kundin. An einem anderen Tag das Begleiten einer Coach-Absolventin. An einem weiteren Tag das Erledigen von Emails. Alles an einem Tag geht einfach nicht. Ich kriege sofort Schädelschmerzen und starke Schwindelgefühle. Mein Körper zwingt mich richtig dazu, mich für dieses mögliche Zeitfenster für das wirklich Wichtigste zu entscheiden.

Als ich nun Tim Ferris Buch nochmal las, kippte ich fast vom Stuhl, als er folgende Übung empfiehlt (sinngemäss): „Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Herzinfarkt oder einen anderen Befund, der sie dazu zwingt, nicht mehr als 2 Stunden am Tag zu arbeiten. Was würden Sie in diesen 2 Stunden tun? Wofür würden Sie sich entscheiden?“

Plötzlich begriff ich, was er uns Lesern mit dieser Philosophie für ein Geschenk gibt. Leider begriff ich es erst jetzt, mit dem Unfall.

Liebe Businessfrau: Von Herzen wünsche ich Ihnen, dass auch Sie die wunder-volle Botschaft dieser Übung verstehen und zwar ohne, dass Sie selber einen Unfall oder einen Herzinfarkt kreieren!

3 Gründe, warum effizientes Prioritäten-Setzen wahrhaftig Wunder wirkt:
  • Ich entscheide mich NUR für das Allerwichtigste
  • Der Rest geht wundersamerweise nicht „bachab“! Im Gegenteil. Ich realisiere, dass sich gewisse Dinge sogar von selbst erledigen.
  • Und in der restlichen Zeit lerne ich, mich mit meiner Musse zu beschäftigen…

Ganz ehrlich: Wann widmen Sie sich Ihrer Musse? Wie oft und wie lange im Tag gönnen Sie sich nur Zeit für sich selbst? Gedanken schweifen lassen, die Sonne und die Natur geniessen, meditieren, etwas Kreatives mit Freude und ohne Druck erledigen?

Gemäss Tim Ferris ist es möglich, mit seinem effizienten und neuzeitlichen Timemanagement sogar noch viel mehr zu verdienen, als mit einem 150%-Engagement. Es steckt natürlich noch einiges Mehr an Veränderung dahinter. Aber: Probieren wir es aus! :-) 

Weil wir es uns Wert sind. Und weil wir es können.

(Ich bin gespannt auf Ihre Feedbacks. Teilen Sie sie hier über die Kommentarfunktion. Sie können sicher sein, dass auch andere Ladies dankbar für diesen vielleicht mutigen Schritt sind.)


Herzlich, Chantal Perrinjaquet

Samstag, 9. Mai 2015

3 Schritte zu mehr Gelassenheit im Geschäftsalltag

Der Text zu obigem Titel ist vor kurzem als Gastartikel im Online-Magazin "Neue Wege gehen" von True Impact veröffentlicht worden. Lest ihn hier selbst nach!

Online-Magazin "Neue Wege gehen"

Zur Zeit lerne ich, wie ich meine Blogbeiträge vertonen kann. Die Idee ist, in Zukunft jeden Blogbeitrag von mir in einem Podcast "Für Businessfrauen" zu veröffentlichen. Wie oft habe ich es schon geschätzt, Audios während dem Bügeln oder Autofahren hören zu können? Kennen Sie das auch, dass Sie manchmal tatsächlich keine Zeit haben, um einen guten Text zu lesen?


Hier ist mein erster Versuch mit dem Text "3 Schritte zu mehr Gelassenheit im Geschäftsalltag", ich wünsche viel Freude!