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Donnerstag, 15. Oktober 2015

6 Schritte um zu erkennen, worum es wirklich geht

Nichts ist, wie es aussieht

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat mich etwas Grippeähnliches erwischt. So sehr, dass ich Montag nicht in der Lage war, nur eine Email zu lesen, geschweige denn zu schreiben.

Als Coach für Persönlichkeitsentwicklung bin ich in solchen Fällen immer sehr streng zu mir selbst. Das erste, was ich mache, ist mich selbst so gut es geht zu reflektieren: 

Worum geht es hier? Warum werde ich „vom Leben gebremst?“

„Schon wieder gebremst?“ Das war natürlich die naheliegendste Reaktion, glauben Sie mir das? So sah es auf den ersten Blick aus. Ich setzte dieses Erneut-gebremst-werden damit in Verbindung, seit meinem Unfall Ende April nicht mehr vollends in meiner Kraft zu sein, und offenbar etwas nicht ganz verstanden zu haben. 

Obwohl ich meinte, die ganzen Tage, Wochen und Monate nach meinem Unfall mit tiefer Demut und liebevollem Einlassen auf mich selbst verbracht zu haben. Ich habe streng hingeschaut und bei mir angesetzt, um Spiegelantworten zu erkennen und umzusetzen. Und es hat sich richtig angefühlt. Ich spürte, das ist der Weg. Ich durfte drei sehr, sehr wichtige Erkenntnisse für mich gewinnen. Erkenntnisse, welche meine bisherige Art zu leben und zu unterrichten bestätigten. Erkenntnisse, die die bisherige Art zu leben und zu unterrichten aber auch ergänzen. 

Einige Momente von tiefem Berührtsein durfte ich erfahren. Weil ich mich auf mich und die Spiegelbotschaft meines Körpers eingelassen habe.

Seit Anfang Oktober darf ich offiziell wieder mehr arbeiten. Ich habe gespürt, dass „alles“ wieder kommt: Meine Kraft, meine Lebensenergie, meine Ideen, meine Power, meine Umsetzungskraft, das Geben für Andere, das Umsetzen meiner Talente! Ich habe mich sosehr darauf gefreut, endlich wieder voll in meine Kraft zu kommen. 

Und ich wusste: Ich bin soweit, denn ich habe die Botschaft meines Unfalles erkannt und integriert. Jetzt muss ich meinem Körper nur noch die Zeit geben, wieder die alte Kondition zu erhalten.

Und jetzt werde ich wieder ausgebremst. Mit dieser Grippe?

Ja, für mich war bis gestern klar, dass es offensichtlich ist: Irgend etwas habe ich nicht erkannt. Oder nicht vollständig integriert.

Und jetzt kommt der Knüller, liebe Leserin:

Nichts ist, wie es aussieht!

Sie wissen, das ist der Untertitel von Band II „Ein Schutzengel kommt selten allein“, welcher diese Tage auf Amazon veröffentlicht wird. Und sie wissen deshalb auch, wie wichtig mir die Botschaft dieses spirituellen Romanes ist. 

Und ich weiss, man hat nie ausgelernt. Auch der Coach nicht! Was sich jetzt erneut beweist.

Denn bis gestern dachte ich, dass es klar ist. Es sah klar danach aus, dass ich die Botschaft meines Unfalles vor einem halben Jahr noch nicht ganz verstanden habe!

Aber nichts ist, wie es aussieht.

Gestern entschied ich, den Buch-Launch vom 15. auf den 20. Oktober zu verschieben. Aufgrund meiner starken Erkältung war ich nicht in der Lage, die sorgfältige Planung des Launches durchzuziehen. 

Ich konnte keine Follow-up-mails und keine Facebookposts schreiben. Manchmal schaffte ich es, andere Posts zu liken oder kurze Kommentare zu machen. Aber ich konnte weder twittern, noch Artikel lesen, noch telefonieren. Also fällte ich gestern die Entscheidung: Es wird jetzt offiziell alles verschoben.

Im Hintergrund wartete ich noch auf zwei OKs von Amazon. Eines für das Ebook und das andere für das Taschenbuch. Das fürs Ebook kam als erstes. 

das Buch von Louise L. Hay
Weil ich im Bett lag, las ich alles nochmals durch. Und ich stellte zwei gravierende Fehler fest, welche dringendst korrigiert werden mussten. Einerseits ist der Autorenname mit dem des Vorwortgebers vertauscht worden und andererseits war der falsche Preis drin. Da ich keine Kraft für die Änderungen hatte, liess ich es liegen.

Das Feedback für das Taschenbuch kam am Abend, nach meiner Entscheidung für das Verschieben. Auf den ersten Blick war alles wunderbar. Und dann entdeckte ich auch dort einen gravierenden Fehler, den ich aber selber verursacht hatte. Ich wusste, dass ich den Upload nochmals machen musste. Aber ich hatte keine Kraft dazu.

Und heute morgen kriege ich das entscheidende Mail, welches mir die Augen öffnet und zeigt, was der wahre Grund für alles ist. Es ist eine Email von meinem Vorwortschreiber Raho Bornhorst. Er bittet darum, dass er sein Vorwort anpassen dürfe. Ich sehe auf den ersten Blick keine Veränderungen an seinem neuen Text. Aber ich spüre, wie wichtig es ihm ist. 

Und in dem Moment fährt mir dies alles wahnsinnig stark ein. 

Tränen schiessen mir in die Augen! In meinem Rücken laufen Kälte- und Wärmeschauer abwechseln auf- und ab.

Das ist der Augenblick, wo ich verstehe, weshalb „man“ mich ausgebremst hat. 

Es geht nicht darum, dass ich die Botschaft des Unfalles nicht verstanden oder nicht ganz integriert hatte! Es geht um was ganz Anderes:

Wäre ich nicht mit diesen happigen Grippesymptomen lahm gelegt worden, hätte ich nämlich frisch und fröhlich meinen Launch-Plan eingehalten. Ich hätte am Dienstag für das Ebook und danach auch für das Taschenbuch den OK-Button gedrückt! 

Aber dank dem ich krank gewesen bin, habe ich es zur Seite gelegt und in einem lichten Moment alles nochmals genau durchgeschaut und gravierende Fehler entdeckt. Dank dem ich krank gewesen bin, habe ich den Launch verschoben. Und Dank dem kann ich nun auch den wichtigen Wunsch von meinem Mentor Raho Bornhorst berücksichtigen. 

Jetzt ist alles komplett. Erst jetzt. Und weil ich (dank dem ich krank war) den Buch-Launch verschoben habe, habe ich genug Zeit, um diese Aspekte noch zu integrieren. 

Und das Werk vollkommen zu machen. Einmal mehr werde ich neu berührt. Wie schön! Ich bin dankbar. Und ich zögere nicht, Ihnen diese Erkenntnis weiter zu geben:

Nichts ist, wie es aussieht!

Liebe Leserin, es ist und bleibt (jetzt erst recht), die wichtige Aussage, die ich zur Zeit verbreiten möchte: 
ab 20.10. bei Amazon
  1. Vertrauen Sie immer darauf, dass Ihr Schutzengel nie alleine kommt! 
  2. Wenn man die Impulse unserer Geistigen Führer (warum auch immer) mal nicht wahrnimmt oder versteht, stehen andere Anzeiger bereit: Ihr Körper als Spiegel und Ihr Gspüri. 
  3. Vertrauen Sie auf Ihr Gspüri, (Ihr Bauchgefühl! Ihr Bauchgefühl ist jedoch nicht ihre Angst, bitte nicht verwechseln.) 
  4. Vertrauen Sie darauf, dass Faktoren, die Sie nicht beeinflussen können, ihren Sinn haben. 
  5. Atmen Sie tief ein und aus. Kommen Sie zur Ruhe. Beobachten Sie weiter, was geschieht, achtsam. 
  6. Handeln Sie dann im richtigen Moment um zu ändern, was wichtig ist.


So werden Sie auf einmal erkennen, worum es wirklich geht und können das Richtige tun. 

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass die Erkenntnis daraus Sie mindestens so tief berührt, wie ich es soeben bei mir erleben durfte.

Herzlich, Chantal Perrinjaquet


P.S.


Sind Sie interessiert an meinem spirituellen Roman? Band I ist überall im Handel erhältlich, ich poste Ihnen hier den Amazon-Link.

Der Band II "Nichts ist, wie es aussieht" kommt ab 20. Oktober mit Amazon als Ebook Taschenbuch raus, wer sich jetzt schon informieren möchte, kann dies auf meiner Autorenseite tun (1. Kapitel downloaden, gratis Meditationen etc). Wer an meinem Launch-Webinar am Dienstag, 20. Oktober teilnimmt, profitiert von einem einmaligen Einführungspreis!

Wer Lust auf die kostenlosen Meditationen hat, die man als Leser des Buches miterlebt, kann sich hier eintragen und wird damit per Email beliefert.


Freitag, 2. Oktober 2015

3 Gründe, warum nichts ist, wie es aussieht und was man da machen kann

Haben Sie es auch schon erlebt, dass Sie eine Situation ganz klar miterlebt haben und somit unterschrieben hätten, genau zu wissen, was passiert ist? Und dass man Ihnen danach noch weitere Fakten erzählt hat, die das ganze Bild plötzlich verändert haben?

Als ich noch als Polizistin in Zürich gearbeitet hatte, gehörte das Aufnehmen von Verkehrsunfällen zum "Tagesgeschäft". Wenn nötig leistete man erste Hilfe, sicherte die beteiligten Menschen, zeichnete die Endlage der Fahrzeuge an, nahm die Sachschäden auf und das Wichtigste: Man befragte die Beteiligten und Zeugen.

Können Sie sich vorstellen, dass bei diesen Befragungen sehr selten jeder dasselbe erzählte? Und ich kann Ihnen sagen, mit der Zeit spürt man, wenn man angelogen wird. Von diesen Aussagen rede ich hier nicht. Ich meine jetzt wirklich nur jene Zeugen, bei denen ich spürte: Der sagt die Wahrheit! Jede Aussage war nicht genau dieselbe aber jeder war sich sicher, die absolute Wahrheit gesehen zu haben.

Aus seiner Sicht jedenfalls. 

Und so kam es meistens: Ich hatte mindestens so viele Wahrheiten im Notizbuch, wie Aussagen. Und ich würde heute noch unterschreiben, dass jede dieser Aussagen wahr war. Jeder erzählte mit dem Background seiner Welt und seiner Auffassungsgabe, wie er was erfahren hatte! 

Unsere Aufgabe war, alle Fakten (auch diese Aussagen) zu sammeln und gemeinsam mit den Sachbeweisen dem Richter weiterzugeben. Zum Glück war es nicht unsere Aufgabe, etwas zu entscheiden.

Denn die Wahrheit eines Einzelnen kann unmöglich und wird nie die ganze Sicht der Dinge aufzeigen können. Dabei denke ich gerne folgendes Bild: Geometrisch gesehen gibts für 1 Punkt X Möglichkeiten, sich ihn anzuschauen oder sich mit ihm zu verbinden.

Dass sich ein Richter von Amtes wegen ein übergeordnetes Bild machen muss, finde ich logisch. Er bedient sich der Fakten, die ihm vorgelegt werden und tut dann sein Bestes.

Interessant aber ist, dass wir auch wir im Alltag den Anspruch haben, die "ganze Wahrheit" von oder zu etwas zu kennen und zu richten. Etwas zu erkennen ist nichts Schlimmes, oder sogar etwas Gutes, wenn es dazu dient, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen. Denn es kann entspannend für einen selbst sein, sich zu etwas zu positionieren und dazu zu stehen. Anstatt zwischen "Stühlen und Bänken" zu stehen, was viel Energie kostet.

Leider aber entscheiden sich viele Menschen unbewusst, dass sie nicht nur für sich eine Einschätzung treffen, sondern auch noch erwarten, dass alle anderen diese Sichtweise auch übernehmen.

Und warum tun wir dies? 

Wegen der unbewussten Annahme, dass die eigene Sichtweise einer übergeordneten Klarheit und Wahrheit entspricht.

Und dies ist meiner Meinung nach FALSCH. 

Wie oft tun wir anderen Menschen weh, nur weil wir uns nicht die Mühe geben, sich in seine Welt hinein zu versetzen? Wie oft verpassen wir deswegen Chancen, Beziehungen zu pflegen und so noch mehr Tiefe zu erfahren?

Wie oft stossen wir so neue Wege und Chancen von uns weg, schliessen offene Türen und Fenster? 

Was denken Sie: wie oft realisieren wir nicht mal, was wir uns alles vertun?


Die 3 wichtigsten Gründe, warum nichts ist, wie es aussieht, sind:


  • Wenn etwas "aussieht", dann nehmen wir das aus unserer eigenen Sichtweise wahr. Jeder, der es schon einmal ausprobiert hat, weiss, dass eine andere Perspektive zusätzliche oder ganz andere Aspekte schenken kann und erst dann die Geschichte "runder" wird.

  • Jeder erlebt seine Aussenwelt so, wie seine Innenwelt funktioniert. "Mikrokosmos - Makroskosmos". Innen, wie aussen; Oben, wie unten. Aufgrund des universellen Gesetzes der Anziehung realisieren wir in einem Moment der Wahrnehmung "nur" das bewusst, was wir aufgrund unserer inneren "Einstellung", unserer Erziehung, unserer Gene und Ahnenenergie programmiert haben.

  • Irgendwann haben wir als reine Seele entschieden, weshalb wir dieses Leben hier in diesem Körper, mit dieser Familie, dieser Umwelt und dieser Prägung, erfahren möchten: Um bestimmte Erlebnisse und Auf- und Abs durchzumachen. Um uns zu formen. Um uns zu ent-wickeln. Damit das klappt, vergessen wir diese Entscheidung bei unserer Geburt und können dank diesem 'Nichts-mehr-wissen' richtig gut lernen. 


Gerade der letzte Punkt beeindruckt und berührt mich persönlich immer wieder. Wenn ich daran denke, was mein höheres Selbst (meine Seele) alles für mein Leben geplant hat, verstehe ich, dass vor allem meine schweren Zeiten die grössten Lehren beinhalten. Und ich spüre dann diese Demut, diese tiefe Verbindung zu meinem höheren Selbst. Auch das Vertrauen, was mir erlaubt, mich dieser Führung übergeben zu dürfen. Und Schicksalsschläge und Auf- und Abs besser annehmen zu können.


Zurück dazu, warum nichts ist, wie es aussieht: 

Was können wir also tun, um aus dieser Botschaft den grössten Mehrwert zu erhalten?

Ich habe gelernt, dass es für solche Momente ein tolles Rezept gibt, um viel entspannter durchs Leben zu gehen.

die andere Sichtweise miteinbeziehen
Wenn ich realisiere, dass ich auf meinen Standpunkt beharren möchte, halte ich einfach meinen Schnabel. Ich versuche herauszufinden, ob es JETZT grad wirklich darum geht, nur meine Meinung/meine Sichtweise kundzutun, oder ob ich ehrlicherweise noch mehr machen wollte: Jemand anderen von meiner Sichtweise zu überzeugen.

Denn nur meine Meinung kundzutun und den anderen davon überzeugen zu wollen, sind zwei paar Schuhe. Erkennen Sie, was ich meine? 

Der erste Teil kann sachlich sein, völlig selbstverständlich. Sobald ich dies lernte, richtig selbstverständlich zu mir und meiner Ansicht zu stehen, konnte ich dies auch sachlich äussern. So habe ich gelernt, viel Kraft zu sparen.

Der zweite Teil jedoch ist häufig sehr emotional. Diese Emotionalität kostet mir und meinem Gegenüber viel Nerven, Energie! Denn niemand möchte überrollt werden. Also lasse ich es sein.

Interessant ist, dass dann, wenn ich nach meiner sachlichen Bekundung meine Klappe halte, sehr oft Platz für"Wunder" entsteht:

Mein Gegenüber realisiert (meist unbewusst), dass auch er seinen Standpunkt sachlich äussern darf und nicht überrollt wird. Es wird eine respektvolle Basis geschaffen.

Und dies ist häufig die Basis für wundervolle Gespräche, respektvolle Begegnungen und tolle Kooperationen.

Deshalb denken Sie daran: Nie ist etwas, wie es aussieht. Und dahinter steckt Platz für Wunder.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Ergründen von neuen Sichtweisen!

Herzlich, Chantal Perrinjaquet


P.S.

Der Untertitel meines 2. spirituellen Romanes "Ein Schutzengel kommt selten allein" heisst auch "Nichts ist, wie es aussieht". Meine Leser werden unter vielen anderen Botschaften im Roman auch die obige schon entdeckt haben, da könnte ich wetten.

geführte Meditationen
Sind Sie interessiert an diesem Roman? Der Band I ist überall im Handel erhältlich, ich poste Ihnen hier den Amazon-Link.

Der Band II "Nichts ist, wie es aussieht" kommt Mitte Oktober mit Amazon raus, wer sich jetzt schon informieren möchte, kann dies auf meiner Autorenseite tun.

Wer Lust auf die kostenlosen Meditationen hat, die man als Leser des Buches miterlebt, kann sich hier eintragen und wird damit per Email beliefert.




Mittwoch, 29. Juli 2015

Was das Prioritätensetzen mit Freizeit geniessen zu tun hat und wie man nebenbei Glücksgefühle erzeugt.

Wer mir auf Twitter @bewusstbeimir folgt, hat’s mitgekriegt - ich war in diesen Tagen mit meiner
Expo Milano
Mutter in Mailand und habe die Weltausstellung Expo 2015 besucht.

Es hat sehr Spass gemacht, die Präsentationen verschiedener Länder zu geniessen und in deren Energie und Botschaft einzutauchen. So nebenbei habe ich spannende bewusstbeimir-Erkenntnisse gekriegt, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte!

Um die Bild-Impressionen darüber mitzukriegen, kann die Posts auf Twitter unter #bewusstbeimir und #expo2015 anschauen gehen. In der Podcast-Episode (iTunes „bewusst bei mir“) zu diesem Blogbeitrag werde ich zudem einige Geräusche der Expo miteinbinden.

Also - hier die Story über mein "Super-Adventure" :-D

Der Plan war, drei Tage inklusive An- und Abreise zu investieren, die 1. beiden Tage an der Expo und die paar Stunden vor der Abfahrt am dritten Tag noch den Mailänder Dom zu besuchen. Dieser Plan ging auf. :-D Yes!

Interessant waren die vielen Eindrücke, 
die uns natürlich nicht nur bei der Ankunft in Mailand empfingen, sondern vor allem als geballte Ladung auf dem Messegelände.

Wahnsinnige Bauten
Die erste und zum Glück letzte Odysse erlebten wir nur, weil wir das Metro- und Zugsystem nicht sofort begriffen. Da haben wir einiges an Zeit verloren und waren dann dementsprechend ein wenig frustiert, als wir endlich auf dem Messegelände eintrafen.

Da jedoch wurden wir mit einer Toporganisation überrascht, die nicht im geringsten „italienisch“ ist, finde ich (nichts gegen „the italian way of beeing“… aber in Sachen Organisation sind sie wohl ein wenig entspannter unterwegs als wir Schweizer, nicht wahr? Hier haben sie ihre Professionalität bewiesen, meine Meinung). Unsere Tickets hatte ich schon Tage zuvor elektronisch als QR-Code im Iphone gespeichert gehabt.

Sicherheitshalber fragte ich mich über Twitter bei @askExpo; nicht dass wir ohne ausgedruckte Tickets dann doch keinen Zugang kriegten. Aber meine Sorgen waren umsonst. @askExpo antworte postwendend und sehr einladend, dass der Zugang selbstverständlich auch mit Tickets im Smartphone möglich sei - solange das Ticket gültig ist. Logisch.

Kennen Sie das? 
Zwar oder endlich befindet man sich im Urlaub, und meint, „nichts tun zu müssen“, schon ist man doch wieder mit dem Management von Dingen beschäftigt:

- Ich habe Hunger.
- Meine Beine fühlen sich müde an.
- Wo sind die Toiletten?
- Durst hätte ich eigentlich auch.
- Welchen Pavillion schauen wir zuerst an?
- Hunger! 
- Ausruhen. Biiiitteee.

All dies für sich selber zu koordinieren und Prioritäten in komplett neuem Umfeld zu setzen, ist eine Geschichte. Aber es kommt ja auch die andere dazu: die Geschichte meiner Begleiterin, meinem Mami. Auch sie hat Bedürfnisse und wir zwei somit die Herausforderung, die von uns beiden so zu organisieren, dass es friedlich und ohne Gehässigkeiten von sich geht. Wie das funktioniert? Die Mütter unter Ihnen ahnen es bestimmt schon lange: Jetzt heisst es, zu kommunizieren. Nein, nicht die Gedanken des anderen zu lesen. Kommunizieren. Zusammentragen, welche Bedürfnisse und welche Wünsche da sind. Und dann - wer hätte es gedacht: Prioritäten zu setzen. 

Interessant ist, wie sich während dieser Reise meine ursprünglichen Ziele leicht verändert haben… 
Ich wollte herausfinden, was die Länder an der Expo in folgenden Themen zu präsentieren haben:

- Förderung von Frauenbusiness
- Menschlichkeit
- bewusstbeimir

Nach den ersten Stunden mit obigen Managementherausforderungen habe ich meinem Mami schmunzelnd erklärt, dass ich meine ursprünglichen Expo-Themen im Aussen wohl nicht finden werde. Niemand nahm zu diesen Punkten Stellung. Ausser, dass es "Women-Weeks" gegeben hat, die wir verpasst haben.
Dafür fand ich diese Themen in unserem „Innern“. In der Art und Weise,wie wir mit uns dieses Abenteuer zu erleben entscheiden.

Vor allem das Stichwort „bewusst bei mir“ drängte sich stark vor.
Vor Sonne und Regen sicher - die "Bahnhofstrasse"

Nach der ersten Krisenintervention (Toilette, Hunger), nutzten wir die Gelegenheit, um die Basis unserer Vorgehensweise für diese noch 2,5 Tage zu besprechen. Wir sassen im ersten Restaurant gleich nach dem Eingang (schliesslich hatte es wirklich pressiert und die Prioritäten waren unausgesprochen klar). 

Um uns herum herrschte reges Treiben: 
Familien versuchten halb verzweifelt, ihre individuellen Bedürfnisse zu befriedigen und verständigten sich selbstverständlich schreiend von den Tischen über die Theke hinweg; Kinder quietschten, weinten oder schrien und das Geschirr, welches von den eifrigen Angestellten eingesammelt, gewaschen und verräumt wurde, klapperte und schepperte. Die Gesprächsfetzen, die wir mitkriegten, sagten viel darüber aus, wie die meisten Menschen sich hier organisieren. Unsere stummen Blicke sagten dasselbe aus: WIR machen das bestimmt nicht so.

Von einer vermeintlichen Attraktion zur anderen hüpfen. Stundenlang anstehen, nur um nachher sagen zu können, „da waren wir auch!“. Andere Menschen anrempeln, nur weil wir im Eifer des Gefechtes vergessen, dass wir gar nicht im Krieg sind? Nein. Das wollten wir nicht.

Und so klärten wir, wie wir vorgehen wollten. Sammelten unsere Wünsche, mit dem Wissen, dass es in Ordnung ist, wenn wir nicht jeden Wunsch erfüllen. Und entschieden uns für eine Taktik des Vorwärtskommens: Im Zick-Zack am Hauptstream (heimlich nannten wir diese Hauptachse die „Bahnhofstrasse“) entlang nur diejenigen Pavillons besuchen, die entweder unserem Wunsch entsprachen oder uns besonders erfolgreich lockten. Und wir klärten von Beginn an, dass unsere elementaren Bedürfnisse wie Toilette, Wasser und Hunger, aber vor allem Kaffeepause zu machen ;-D - stets Priorität haben. Und sollten wir etwas "verpassen", soll es wohl für uns nicht sein. Punkt. 

So. Es konnte losgehen.

Dieser Schlachtplan als Basis war gut, wirklich! 
Das Wichtigste in meinem Leben :-)
Er gab uns Ruhe und Entspannung ins Prioritätensetzen. Es war nicht immer einfach... Manchmal musste dann doch der eine oder andere Wunsch gestrichen werden. Vor allem am ersten Tag, wo ich nicht mehr aus dem Kaffee-Cluster hinaus zu locken war… Als Kaffeetante war ich begeistert vom weltbesten Cappucchino, den ich je gekostet hatte - und ich kriegte ihn sogar in der Large-Version! Sofort sortierte ich meine persönlichen Prioritäten neu und entschied, lieber ein Stündchen im Schatten auf der gemütlichen Holzbank die Leute zu beobachten und genüsslich Kaffee zu schlürfen, als mein Mami in die Pavillons zu begleiten... So ging diese alleine von dannen.

Und etwas Wunderbares geschah: 
Je länger wir diese Form von „flexiblem und toleranten Prioritätensetzen“ durchzogen, umso klarer blieb jede bei sich. Anstatt der anderen aus Nettigkeit kein „Nein“ zu präsentieren, sprachen wir uns sachlich darüber aus, was jede jetzt grad wollte. Und fanden einen Weg, dass jede dies kriegte. Wir begannen diese Klarheit und dieses „zu sich stehen“ immer mehr zu geniessen.

Kaum hatten wir dies im Griff, ging aber gar nichts mehr. Alle Energie war weg. 

Ich war nicht mehr bereit, nur einen Meter mehr zu gehen. Die Müdigkeit schien mir von einer Sekunde zur anderen - ohne Vorwahrnung - bewusst zu werden.

Wie war das schon wieder? Wann wollten wir Menschen das Beamen erfinden? 

Ich wollte nur noch ins Hotel, duschen und mich hinlegen. Und zwar schnell. 

Mir wurde bewusst, dass ich jetzt mit zunehmendem Energieverlust das Risiko erhöhte, unfreundlich zu werden. Aber das hatte weder mein Mami noch ich verdient. 

So setzten wir uns hin und berieten, wie wir (nun, in Gottes Namen ohne zu beamen) am besten vorgehen. Erstmal Pause und ausruhen. So mag sich der eine oder andere gewundert haben, als wir beide uns frech auf den Ruhebänken ausstreckten und ein Powernap reinzogen. Aber die 10 Minuten Dösen bewirkten das ersehnte Wunder: Erfrischt und zufrieden traten wir den Rückweg ins Hotel an.

Stimmung im Marokko-Pavillon
Bewusst bei mir heisst nicht nur, sich klar darüber zu werden, was man braucht und wie man es erhält, sondern auch, sich einzugestehen, dass man es sich Wert ist. Egal wer sich über uns wundert (interessant war, danach die Menschen zu beobachten: Auf einmal fiel uns auf, dass sich auch andere getrauten, sich hinzulegen. Schön, nicht wahr?).

Wo dieser erste Tag für uns beide als anstrengend daher kam, war der zweite einfach wunderbar: Wir wussten schon, wie die ÖV in Mailand funktioniert, wir kannten unsere Expo-Strategie und sagten uns bei jeder Gelegenheit, wie schön wir es haben und wie toll es ist, keinen Attraktionen nacheifern zu müssen. 

Denn die Attraktion sind wir! 
Wie in Oman selber, gell?
Das geniessen jedes einzelnen Momentes mit uns. Ob wir gerade den Folklore-Umzug eines östlichen Landes bestaunten, die orientalischen Düfte im Marokko-Pavillon wirken liessen, die exotischen Klänge und Bilder vom Oman bestaunten, den fruchtig-prickelnden Drink im futuristischen Russland munden liessen, in einem lauschigen Park auf unseren Bio-Italian-Toast warteten oder die fantastisch ausgeklügelte Choreographie von Israels Demonstration bewunderten. 

Jeder Moment war derart glücksergreifend! Weil wir in jedem dieser Eindrücke versuchten, unser Herz zu öffnen, Slow-Motion zu überprüfen und bewusst zu SEIN. 

Und die Summe all dieser wunderbaren, eindrücklichen bewussten Momente hat ein riesiges Glücksgefühl in mir drin erzeugt. 
Auch, jetzt, wo ich wieder daran zurückdenke, wird es erneut aktiviert und verstärkt. Es erweitert
meine Herzgegend und ist riesengross! Vielleicht spüren Sie diese wunderbare Energie auch ein bisschen? Das wäre wunderbar.

Was mich jetzt sehr dringend interessiert, wie Sie es in den vergangenen Tagen - wahrscheinlich auch Ferientage? - mit dem Prioritätensetzen gehandhabt haben. Haben auch Sie "bewusst bei mir"-Momente erlebt? Wie haben diese sich gezeigt? Was haben Sie dafür getan, um diese erleben zu können?

Ich wünsche Ihnen viele weitere „bewusst bei mir“ Momente.

Und vergessen Sie nicht: 

Sie sind "bewusst bei mir", weil Sie es sich Wert sind. Und weil Sie es können.


Herzlich, Chantal Perrinjaquet

Montag, 13. Juli 2015

Warum beim Prioritätensetzen ein „schlechtes Gewissen“ entstehen kann und 3 Möglichkeiten, dieses aufzufangen

(Dank der Rückmeldungen per Email auf meinen letzten Text „3 Gründe, warum effizientes Prioritäten-Setzen wahrhaftig Wunder wirkt“ ist dieser Folgetext entstanden. Ich kann Euch nur sagen, liebe Ladies: Es ist total erwünscht, dass Sie sich melden, Fragen stellen oder weitere Inputs dazu geben! Am liebsten im Rahmen eines Kommentares (unten), denn so profitieren alle LeserInnen davon. Aber natürlich freu ich mich auch über Ihre Emails.)

Rund um das Thema „Prioritäten setzen“ gäbe es einige Texte zu schreiben. Eines, warum es „Wunder wirken kann“, haben Sie im letzten Beitrag gelesen. Ein anderes wäre, wie „richtig“ Prioritäten setzen überhaupt geht. Ich denke, die meisten Businessfrauen haben sehr gute Techniken dazu. Und ein weiteres, wie man damit umgeht, wenn der Wille zum effizienten Prioritäten setzen ein schlechtes Gewissen auslöst.

Ja, und um dies geht es heute. Ich bin mir sicher, dass dies ein Thema ist, das über 90% von uns Businessfrauen mindestens einmal in unserer Laufbahn beschäftigt. Denn wir sind dazu erzogen worden, fleissig und so korrekt wie möglich zu geben und uns einzusetzen; Wünsche zu kennen, bevor sie ausgesprochen sind und den Menschen um uns herum beste Voraussetzungen für ein harmonisches Sein zu ermöglichen.

Spannend ist, sich selber aufrichtig einzugestehen, wem gegenüber man das schlechte Gewissen hat. Das findet man ganz einfach heraus, in dem man sich fragt, an wen man bei der Vorstellung, gewisse Dinge heute nicht zu erledigen, denkt. Denken Sie an die Nachbarn, was diese denken könnten, wenn Sie den Liegestuhl geniessen, anstatt eifrig im Haus herum zu düsen? Denken Sie an Ihren Mann, wenn Sie sich vorstellen, dass der Boden nicht gesaugt ist, wenn er nach Hause kommt? Oder ertappen Sie sich in diesem Gedankenspiel dabei, wie Sie sich selbst nicht ernst nehmen können, wenn Sie „nicht so viel“ leisten?

Seien Sie hier aufrichtig mit sich selbst. Finden Sie dabei nämlich externe Kritiker, stellt sich die nächste Frage: Wie sicher sind Sie, dass das Ihre Nachbarn wirklich interessiert? Und wie wichtig ist es für Ihr persönliches Wohlbefinden, wie Ihre Nachbarn Ihr Tun und Lassen einschätzen? 

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie hier herausfinden dürfen, dass die Meinung Ihrer Nachbarn Ihr Wohlbefinden nicht beeinflusst. Denn die Menschen denken und reden sowieso, was sie wollen. Ausschlaggebend ist lediglich, ob Sie eine Beeinflussung zulassen, und wie SIE damit umgehen und ob Sie dabei negative Gefühle produzieren. Wenn Sie sich dafür entscheiden, dass die Meinung anderer Menschen keinen Einfluss auf Sie hat - schliesslich haben Sie die Verantwortung über Ihr Leben - übernehmen Sie das Steuer hin zu mehr Zufriedenheit und positive Energie für sich selbst. Zudem: Sind Sie wirklich sicher, dass die Nachbar oder wer auch immer „so“ denkt? Meist sind es lediglich wir selbst, die so hart richten.

Übernehmen Sie das Steuer! Lassen Sie nicht zu, „fremdgesteuert“ zu sein und sich Druck aufzusetzen wegen äusseren Faktoren.


Warum haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir nicht jede freie Minute für „Produktivität“ nutzen?


Ich denke, diese Frage ist die Zentrale der ganzen Geschichte. Denn die Gründe dafür sind nicht für jede Businesslady die selben. Aber diese Ausgangslage ist entscheidend dafür, wie wir das schlechte Gewissen behandeln.

Überprüfen Sie, welche der folgenden Gründe auf Sie zutreffen könnten:


"Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich mich für die falsche Priorität entscheide und somit Dinge von mir schiebe, die wichtiger wären." 
Ja, dann ist es ratsam, sich diesem „inneren Sauhund“ zu widmen. Ein Tipp: Das Unangenehmste immer zuerst erledigen. Und alles, was wir schon lange aufgeschoben haben, wird ohne Zweifel irgendwann unangenehm. Das passiert sogar bei „Lieblingsdingen“!


"Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich mit meinem Tun jemandem gerecht werden möchte. Und wenn ich nicht „alles“ tue, könnte ich vor dieser Person nicht mehr gut dastehen. Sie könnte mich schlechter behandeln oder sogar ignorieren." 
Ist dies der Fall, fragt es sich, wie sehr Sie abhängig von dieser Person sind. Selbst wenn es sich um Ihren Chef (und somit Geldgeber) handelt, gibt es Möglichkeiten, diesen Leistungstreiber zu relativieren. Der Mensch möchte stets Aufmerksamkeit und auch Wertschätzung! Das hat damals schon Sigmund Freud herausgefunden. Wenn Sie feststellen, dass „eigentlich“ keine Abhängigkeit besteht, streichen Sie bitte so schnell es geht Ihre „Gefälligkeiten“. Ausser sie werden ausdrücklich von Ihnen verlangt, fair entgolten und aufrichtig gedankt.

"Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich mich besser fühle, wenn ich soviel wie möglich erledige." 

Nun, dieser innere „Leistungstreiber“ ist in vielerlei Hinsicht ein Grund, der uns Bauchweh machen
kann. Hier holt er uns dabei ab, dass wir alles möglichst perfekt haben wollen, selbst höchste Latten setzen und diese Ansprüche immer höher schrauben. Als ob eine Kopie von uns mit einer Geisel neben uns stände… Eine bewährte Strategie ist, sich Folgendes zu fragen: “Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte, wenn ich Punkt X und Punkt Y auf meiner ToDo-Liste heute nicht erfülle?" Die Antwort darauf soll nicht Ihre schlimmsten Träume nähren, sondern Ihnen in einem ruhigen Moment die Gelegenheit geben, sachlich darüber nachzudenken und somit sogar einen Plan  für diese "schlimmste Befürchtung" zu erstellen oder vielleicht zu erkennen, dass gar nichts "Schlimmes" eintreffen würde. Wenn Sie das "Schlimmste" lokalisiert haben, können Sie besser beurteilen, was Ihnen wichtiger ist: das eigene Wohl, weil Sie sich jetzt Zeit für Ihre Musse gönnen oder das, was eintreten könnte, zu vermeiden? Z. B. Wenn ich ich weiss, ich müsste noch diese Woche meine Rechnungen bezahlen und verschiebe diese Pendenz: Könnte ich damit umgehen, allenfalls eine Mahnung zu bekommen, wenn ich die Zahlungen erst nächste Woche mache? Was wäre mir wichtiger? Keine Mahnung zu kriegen (die vielleicht gar nicht kommt…) oder meine Minuten des Innehaltens, des Auftankens?

In jedem der Fälle ist das wunderbare Thema "Selbstliebe“ oft ein Faktor, der unbewusst mitspielt. „Bin ich es mir Wert, nicht von jemander Meinung abhängig zu sein? Bin ich es mir Wert, neben dem Erledigen der wichtigsten Dinge auch für mich zu sorgen?“

Wie eingangs angetönt, sind gerade wir Frauen oft fast symbiotisch mit unserem inneren Leistungstreiber verknüpft. Wenn wir dies schon Jahrzehnte „erfolgreich“ umgesetzt haben, kann es ein beachtliches Stück an Weg sein, das wir uns vornehmen, um dies zu ändern. Aber das Ziel anzustreben lohnt sich auch hier! Das Ziel das bedeutet, sich selbst zu finden. Sich selbst authentisch zu leben. Sein eigenes Tempo bewusst zu realisieren. Und dazu zu stehen. Selbstverständlich und natürlich.



Weil wir es uns Wert sind. Und weil wir es können.

Herzlich, Chantal Perrinjaquet



P.S. Haben Sie sich auch schon gefragt, wie man mehr Freiheit lebt und sich selbst treu bleibt? Wo ansetzen, ohne andere zu verletzen? Diese Themen bauen auf obigem auf und werden in der Herbst-Intensivwoche für persönliche Entwicklung, die ich leite, eingehend gestärkt. Mehr dazu finden Sie hier in diesem Link. 

Montag, 11. Mai 2015

Das erschütterte Hirn oder zu was einem die Meditationspraxis sonst noch helfen kann

(Dieser Blogtext steht Ihnen auch als Podcast inklusive anschliessendem philosophischem Teil zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf das Bild.)


Stellen Sie sich vor: Ich fahre zufrieden auf meinem Bike, meinen Hund mit der rechten Hand an der Leine locker neben mir trabend. Zufrieden deshalb, weil wir 3/4 der Strecke, die wir zum ersten Mal machen, ohne Probleme hinter uns haben. Und mein Barry sein Körpergefühl geniesst und sich gut führen lässt. Zufrieden, weil alles in meinem Leben ganz gut läuft! Es ist ein wunderbarer Tag:

Morgens bin ich ohne Wecker genüsslich aufgestanden, habe die Sonne und die Hunde begrüsst, in Ruhe meine grünen Smoothies zubereitet und gefrühstück. Ein herrlicher Tag um den Einführungsvideo für die Tierkommunikation im Alltag aufzunehmen! Ich bin zufrieden. Es ist einfach schön, mein Leben. Es ist der frühe Donnerstag Nachmittag vor zwei Wochen.

Am Abend finde ich mich in einem Spitalbett wieder. Gerade werde ich von einer übereifrigen Schwester (sie war wirklich sehr nett) von der Notfallstation in den 2. Stock gestossen.

Eben war ich doch noch.... im Wald. Glücklich und zufrieden.

Ich meinte, ich hätte alles unter Kontrolle. Und:

KABUMM!

Innert einer Sekunde habe ich die vermeintliche Kontrolle über mein Leben verloren.
Die danach folgenden Details will ich Ihnen ersparen... Vielleicht schreibe ich ein anderes Mal darüber.

Es folgten 2 Hirnüberwachungs-Tage im Spital, danach konnte ich endlich heim. Schnell fand ich heraus, was mein Hirn nicht verträgt. Nämlich alles. Ausser: Schlafen. Viel Schlafen. Und Wasser in Form von Trinken, Duschen oder Baden. Und - wer ahnt's? MEDITIEREN.

In den ersten beiden Tagen habe ich zu meditieren versucht. Es ging nicht. Das heisst - es klappte insofern, dass ich mich beruhigen konnte. Denn ich hätte sonst meine Nerven verloren (hab ich auch fast), als ich bemerkte, dass ich meine Adresse nicht mehr nennen kann und mein Hirn bei Fragen sofort blockiert wird. Und bei der Computertomographie kriegte ich Platzangst.

Aber meine Mantra-Meditation half. Ich wurde ruhig. Spürte mein Team, fühlte mich beschützt. In meiner Mitte kam ich noch nicht an. Aber mein Puls wurde ruhiger.

Ab Sonntag hat sich das geändert. Erst einmal in meiner 15jährigen Meditationspraxis habe ich ein ähnlich, kaum beschreibbares, "heiliges" Erlebnis gehabt:

Der Blick nach innen macht mich innert Sekunden ruhig. Mein Puls fährt sofort runter. Stille, Geborgenheit und kühle Wärme umgibt mich. In meinem Hirn fühlt es sich an, als ob sich die Wellen besänftigen, langsam gebändigt werden. Aaaaaaaahhhh...... ich will mehr... Und Licht kommt dazu. Ein überirdisches Licht, unglaublich heilend, besänftigend, liebend... Auch die letzten Hirnzellen geben auf und geben sich dieser wunderbaren Energie hin.

Seit 8 Tagen bin ich nun wieder zu Hause. Schon alleine dies beruhigt mich und wirkt tröstend. Aber die obigen drei wohltuenden Faktoren sind die, die mich morgens mit einem Lächeln erwachen lassen: Meine Erquickung! Meine Heilquellen.

Jeden Tag bin ich x Mal derart tief dankbar, dass ich das Meditieren "schon kann". Dass ich in dieser mega aussergewöhnlichen Situation mir "zu helfen" wusste. "Einfach" so einige Techniken "zur Hand" habe. Und mir selber damit soviel Gutes tun kann. Ich spüre jedes Mal, dass beim Meditieren mehr passiert, als beim Baden und Schlafen. Hat es damit zu tun, dass ich meine BEWUSSTE Aufmerksamkeit in meine Mitte, zu meiner QUELLE - zu unser aller Quelle! - wende? Und: Habe ich es hier erneut mit der Kraft des BEWUSSTEN Tuns zu tun?

Meine jahrelange Meditationserfahrung mag bestimmt auch dazu führen, dass ich die Heilung als intensiver empfinde. Und zur Tatsache, dass ich nun erst recht noch häufiger meditiere. Weil ich es mir Wert bin.

Und alle meine Alltagssorgen (Kein Arbeiten = kein Einkommen; Fremdversorgung meiner Hunde; Überhaupt das Hilfe-Annehmen; die Kunden auf andere Termine vertrösten; Geduld üben....) kann ich übergeben. Mein Hirn fände es unlogisch; aber irgendwie weiss ich, alles kommt besser. Vielleicht mischt sich mein Hirn diesmal nicht ein, weil es grad mit was anderem beschäftigt ist... der Wiederinstandsetzung.


Liebe Leser: Schon immer konnte ich von Herzen das regelmässige Meditieren empfehlen. Für mehr Gelassenheit im Alltag. Mehr "Nerven". Aber glauben Sie mir. JETZT bekommt diese Empfehlung eine ganz andere Dimension. Ich kann nur sagen: Beginnen Sie JETZT damit! Es ist nie zu spät. Aber bestimmt einfacher, wenn sie es schon können, für Fälle wie solche...

Was haben Sie für Erfahrungen mit Hirnverletzungen? Mit Meditieren? Mit beidem?

Bitte kommentieren Sie im Anschluss - das interessiert mich sehr.

Herzlich, Chantal Perrinjaquet

Dienstag, 7. April 2015

Schlaflose Nächte, Schwindelgefühle und Co.

Für Frauen im Business

Sind Sie feinfühlig? Schlaflose Nächte, Schwächenanfälle und Co.

"Weisst du, und dann habe ich tagsüber zu allem dazu noch seltsame Schwächeanfälle und Schwindelgefühle. Als ob meine schlaflosen Nächte nicht genügen würden. Und mein Junge klagt neuerdings über Kopfweh."

Das ist die Aussage eines Vaters, den ich gestern mit seiner Familie für einen entspannten Feiertagsnachmittag getroffen habe. Er und seine Frau machten sich grosse Sorgen über diese neuen Symptome, die sich erst seit kurzem bei allen Familienmitgliedern zeigen.


Geht es Ihnen ähnlich? Es würde mich nicht wundern. Denn solche Aussagen höre ich von vielen verschiedenen Menschen in meinem beruflichen und privaten Umfeld, meistens von Frauen. Medizinische Abklärungen (die ich Ihnen als Erstes empfehle), ergaben keine Resultate.
Auch ich kann die Schwindelgefühle, die mich erst seit ein paar Tagen begleiten, unterschreiben. Als Coach und Trainerin für persönliche Entwicklung kommen mir natürlich einige Gründe in den Sinn, die als Ursache in Frage kommen könnten. Punkte, wo wir mit bewusstem Hinschauen vieles verändern können. Hier liste ich nur einige auf:

  • Überarbeitet sein (vor allem Mütter wissen hier ein "Liedlein" davon zu singen)
  • "Gestresst" sein in dem Sinne, dass sich die Termine und Ansprüche überschlagen
  • Keine bewussten Pausen, die Ruhe und Auftanken ermöglichen
  • Kein konsequentes Durchsetzen von Regeln und Abläufen, falls überhaupt vorhanden.

Nicht jede unter uns Frauen im Business kommt gleich gut mit diesen Themen zurecht. Viele haben hier echtes Potential, ihre Lebensqualität massiv zu verbessern. Aber auch viele haben diese Punkte sehr wohl im Griff. Und kennen trotzdem Symptome wie Schlaflosigkeit und Co.

Auch ich habe dank den Schwindelgefühlen die Chance wahrgenommen, mein Alltagsmanagement wieder einmal zu überprüfen und natürlich einige Faktoren gefunden, die ich erneut optimieren kann. Es hört ja nie auf, nicht wahr? Und trotzdem. Die Symptome verschwinden nicht. Warum?

Energetische Veränderungen um uns herum
In den folgenden Themen bin ich keine Expertin. Aber als praktizierendes Medium und Persönlichkeitscoach, welche in der Arbeit mit meinen KundInnen tagtäglich mit dem "Bewusst-werden" zu tun hat, spüre ich die nicht leugbaren Aspekte dieser Einflüsse:

1. Erhöhung der Erdschwingung
Bestimmt haben Sie auch schon davon gehört oder gelesen, dass sich auf unserer Erde und in unserer Gesellschaft einiges am Verändern ist. Spätestens mit der apokalyptischen Androhung des Weltunterganges per Ende 2012, wo alle Welt davon gesprochen hat, hat man etwas davon mitbekommen. Googlen Sie, falls es Sie interessiert, den Begriff "Bovi-Einheiten". Bovi ist ein Mass, um Schwingungen zu messen. Damit können unterschiedlichste Menschen an unterschiedlichsten Orten der Welt seit Jahren Schwingungsveränderungen an der Erde feststellen.

2. Erhöhung unserer eigenen Schwingung
Auch die Schwingung von uns Menschen verändert sich. Das hat damit zu tun, dass wir "bewusster" werden dürfen. Unser Tun und Denken mehr nach innen richten, mehr Verantwortung für uns, unsere Nahrung und unser Tun und Lassen übernehmen. Mehr zur Ruhe kommen, sich mehr Gutes tun.

3. 2015, das Finsternisjahr
Dass Sonne, Mond aber auch Sternenkonstellationen uns beeinflussen, dürfte von den meisten unter uns nicht mehr hinterfragt werden. Alleine die Tatsache, dass der Mond Ebbe und Flut beeinflusst, beweist dies. Im aktuellen Jahr 2015 werden wir 4 Finsternisse (Sonnen- und Mondfinsternisse) erleben. Begonnen hat es am 20. März, wo zusätzlich noch die Tagundnachtgleiche (Frühlingsanfang) stattfand. Googlen Sie hierzu "Sonnenwende" und "Finsternisse". Beides sind Phänomene, wo die Menschheit seit tausenden von Jahren berichtet, dass sie uns beeinflussen.

Alle drei Punkte (und ich bin sicher, dass Kenner hier sogar noch mehr Gründe anfügen könnten), sind Gründe dafür, dass sich besonders feinfühlige Menschen neuen Symptomen ausgesetzt fühlen.

Was tun?
Wenn Sie sich nicht ganz sicher darüber sind, ob die Gründe Ihrer Symptome in der erhöhten Energie oder in Ihrem Alltagsmanagement zu suchen sind, so abonnieren Sie mein kostenloses 7-Tage-Paket (Eintrag oben in der rechten Spalte möglich). Da drin erhalten Sie einen Fragebogen, der Ihnen zu Klarheit verhilft. Und noch einige andere Goodies, die ich für das entspanntere Erleben des Business-Alltages sehr empfehlen kann.
Fakt ist - dass wir für beide Ursachen etwas tun können. Denn beide Ursachen haben folgende Punkte gemeinsam, die bei der Heilung helfen können:

  1. Nehmen Sie Ihre Symptome liebevoll an (Schlaflos? Nicht ärgern. Ihr Körper und Geist tanken trotzdem auf, wenn Sie es ruhig nehmen. Tee trinken, in gedämpftem Licht etwas lesen, darüber Schmunzeln. Schwindel? Tief durchatmen, sich hinsetzen innerlich lächeln: Wann habe ich die letzte Pause gemacht?).
  2. Lernen Sie, abzugrenzen ("Nein" sagen; regelmässige Pausen durchsetzen; nur 1 Priorität pro Tag erledigen; Unwichtiges delegieren oder sein lassen).
  3. Nehmen Sie die Tatsache an, dass Veränderungen anstehen. Schicken Sie sich da hinein! Die einzige Konstante im Leben ist sowieso die Veränderung. Solange Sie sich wehren, schaden Sie nur sich selber.

Viele Beschwerden, die wir in der heutigen Zeit erleben, können wertvolle Wegweiser auf der Reise zu uns selbst, zu unserer Mitte, zum Erkennen unseres wahren Selbstes sein.
Deshalb ist für mich jede dieser Beschwerden ein "Geschenk", selbst wenn es im ersten Augenblick als unangenehm empfunden wird. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Geschenke erkennen und liebevoll annehmen!

Herzlich, Chantal Perrinjaquet

P.S. Welche Erfahrungen haben Sie, liebe LeserInnen mit Ihren Beschwerden? Welche Geschenke durften Sie dadurch schon erfahren? Ich freue mich auf Ihre Berichte/Kommentare in diesem Blog.


Dienstag, 13. Januar 2015

Möge doch endlich was passieren!

Ertappen Sie sich auch immer wieder mal dabei, sich unbewusst zu wünschen, dass von irgendwoher "die grosse Erlösung" oder gar "ein Wunder" kommt? Ich denke, jeder kennt das.

Es hat wohl mit verschiedenen Gründen zu tun, weshalb wir Menschen dies tun. Einerseits könnte es damit zu tun haben, dass wir gerne unbewusst die Verantwortung abgeben und somit meinen, dass von Aussen "etwas passiert" oder Andere "schon etwas tun":

Verantwortung abgeben? - Damit meine ich eines unserer grössten Erben  der vergangen paar hundert Jahre. Wir wurden gelenkt, manipuliert und in Schach gehalten. Von Kirche, Staat, Politik und Wirtschaft. Dass der einzelne Mensch selbständig überlegen und etwas tun kann, durfte nicht sein. Die grossen Instanzen hätten ja ansonsten die Kontrolle und somit die Macht über uns Einzelne verloren. Welche Gefahr, wenn wir selber denken!

Wenn wir lernen, unser selbständiges Denken und Tun abzugeben, geben wir auch die Verantwortung ab. So bekamen wir unser Erbe, dass "Andere" "Schuld" sind. An allem, was gut und schief läuft. Wir haben so gelernt, dass wir immer Gründe im Aussen suchen sollen, wenn etwas gut läuft oder nicht stimmt.  Beim Staaat, der Kirche, dem Wetter, dem Chef, unsere Familie, etc.

So haben wir verlernt, dass die wahre Verantwortung für Veränderung bei uns liegt. Das kann einer der Gründe sein, weshalb wir uns unbewusst gerne  von "Aussen" ein Wunder oder "die Erlösung" wünschen.

Es könnte allerdings auch damit zu tun haben, dass wir innerlich und tief in uns drin unsere wahre Fähigkeit, uns mit dem "Grossen" (Gott, Universum, Buddha, Geistige Welt etc) zu verbinden, erkennen und ein unbewusstes Gebet nach "oben" senden.

Egal welcher Religion, welcher Glaubensrichtung wir angehören; die meisten von uns wissen und glauben, dass etwas "Grösseres" existiert und dies über uns wacht. Egal welcher Religion, welcher Glaubensrichtung wir angehören - in jeder ist traditionell eine Form des Innehaltens, des Gebetes, des Dankens und/oder des "Bittens" vorhanden.

Viele von uns beten oder meditieren noch oder wieder bewusst.  Viele von uns haben es jedoch verlernt. "Beten" ist nichts anderes, als "bitten". Auch in den Lehren der universellen  Gesetze wird auf das bewusste Bitten hingewiesen. Auch zu unserem alten Erbe gehört das Beten, das Bitten. Diejenige unter uns, die es verlernt haben oder es sich wieder  aneignen, dürften sich hin und wieder beim unbewussten Senden eines Wunsches nach "oben" erwischen. Dies bewusst zu tun, gibt die maximale Kraft da hinein.

Es geschehen immer wieder mal "Wunder". Dinge, die von aussen kommen und uns positiv überraschen, bereichern, beglücken! Das ist "wunder-bar". Genuss und Dankbarkeit als Reaktion darauf sind hier sehr angebracht und stossen weitere Wellen für dieses Wunder an. Eine meiner nächsten Blogbeiträge wird darüber mehr berichten. ;-)

Meist jedoch liegt die wahre Macht der Veränderung und des "Erlösens" nur bei uns selbst. In dem Moment, wo wir uns bei einem "unbewussten" Gebet nach oben erwischen, es möge doch etwas passieren, wäre der passende Augenblick vor der eigenen Haustüre zu kehren:

1. Gäbe es etwas, was ICH für diesen Wunsch nach Veränderung tun könnte? Vielleicht habe ich tatsächlich schon einiges in Bewegung gebracht. Vielleicht gäbe es noch mehr, was ich dafür tun könnte? Aufrichtiges Analisieren ist hier von Vorteil.
2. Gäbe es etwas, was ich für die Instanz, von welcher ich die Veränderung erwarte, tun könnte, um sie dabei zu unterstützen? Dies ist natürlich kein selbstverständlicher Akt. Denn wir wären uns ja im Klaren darüber, dass es "nicht unser Problem" wäre, etwas zu tun. Die Bereitschaft jedoch, der Instanz, von der man etwas erwartet, Unterstützung zu bieten, würde einiges an Heilung und Energie ins Fliessen bringen. Wetten?
3. Könnte ich hierzu vielleicht auch meine persönliche innere Haltung verändern, um die Dringlichkeit dieses Wunsches ein wenig zu minimieren? Vielleicht würde damit sogar nicht nur der Instanz, von welcher man Veränderungen verlangt, ein Dienst getan. Nein, nicht nur. Den grössten Dienst würden wir wohl uns selbst tun: Die Veränderung unserer inneren Einstellung könnte uns noch einiges an Ent-täuschungen und somit an Leiden und Sorgen ersparen. 

Dies ist wohl der wertvollste Schritt, gerade wenn es sich um einen Wunsch an eine Instanz handelt, bei welcher wir feststellen, dass die ersten beiden Punkte sauber erledigt sind und wir GAR nichts mehr tun können. Ausser dafür sorgen, dass wir nicht mehr leiden....

Ich wünsche Ihnen von Herzen wenig Leiden und viele wunder-volle Überraschungen!

Herzlich, Chantal Perrinjaquet